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Inflation: Für Staatsangestellte blieb trotz Lohnplus weniger

APDeutsche Arbeitnehmer haben im Januar 2012 mehr verdient als im selben Monat vor einem Jahr. Trotzdem blieb für viele unterm Strich ein Minus - laut Statistischem Bundesamt stiegen die Preise schneller als die Gehälter.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...830576,00.html
  1. #10

    "matbhmx heute, 12:15 Uhr"
    Ein Riesenvorteil hat der Öffentliche Dienst. Bei ihm hat man einen sicheren Arbeitsplatz und der wiegt richtig schwer.
    Ich bekomme seit 12 Jahren n ur Zeitverträge. Keine Sicherheit, immer die Bange Frage wie gehts weiter ec. Anschaffungen kann man nicht tätigen wegen hoher Riesigen alles zu verlieren e.c.
  2. #11

    "matbhmx heute, 12:15 Uhr"
    Ein Riesenvorteil hat der Öffentliche Dienst. Bei ihm hat man einen sicheren Arbeitsplatz und der wiegt richtig schwer.
    Ich bekomme seit 12 Jahren n ur Zeitverträge. Keine Sicherheit, immer die Bange Frage wie gehts weiter ec. Anschaffungen kann man nicht tätigen wegen hoher Riesigen alles zu verlieren e.c.
  3. #12

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Deutsche Arbeitnehmer haben im Januar 2012 mehr verdient als im selben Monat vor einem Jahr. Trotzdem blieb für viele unterm Strich ein Minus - laut Statistischem Bundesamt stiegen die Preise schneller als die Gehälter.

    Inflation: Für Staatsangestellte blieb trotz Lohnplus weniger - SPIEGEL ONLINE
    Um hierzu wirklich eine Meinung bilden zu können müsste geklärt sein,
    ob unsere Politiker - Regierung und Opposition - ebenfalls wie Rentner,
    Beamte, Arbeitnehmer, durch die Inflation stets und ständig Kaufkraft
    einbüssen.
    Wenn die Pensionen dieser Zunft indexiert sind ist dies schlicht eine Sauerei. Alle Regierungen seit Kohl/Weigel waren und sind an der Misere des EURO beteiligt. Wären diese Leute Banker würde man von Ihnen Verzicht auf Boni, Deckelung Ihrer Einkommen etc. fordern.
    Warum fordern wir von den Verursachern der Misere nicht mindestens
    einen Teilverzicht auf ihre satten, ständig steigenden Ansprüchen ?!?
    Nur so würden die Verursacher ebenfalls einen Beitrag leisten !
    Gruss-JS
  4. #13

    Mehr?

    bei uns heißt es seit nun fast 10 Jahren, Abschmelzen der Gehälter, bedeutet, jedes Jahr gibt es 1,4% weniger Gehalt! Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld oder gar Tantieme wurden ersatzlos gestrichen, das ist nicht nur bei uns so!
    Überstunden gehören auf ein Mal zum Gehalt dazu, ohne Ausgleich oder ähnlich, bedeutet: ca. 20 Überstunden in der Woche werden nicht bezahlt oder abgebummelt, also umsonst arbeiten. Alternative? Arbeitslos!
    Tolle neue Arbeitswelt! Jedes Jahr bekommen wir ja unseren Rentencheck, jedes Jahr ist es weniger! Ich weiß jetzt schon das ich in ein paar Jahren Betteln gehen darf, obwohl 45 Jahre eingezahlt!
    Geändert von ( um Uhr)
    Gruß unixV
  5. #14

    .

    Zitat von hugomuell Beitrag anzeigen
    Was sind schon 6,3 % Erhöhung in 2 Jahren? In einem Jahr mal gut 3 % brutto. Und jeder Arbeitnehmer weiß, daß von jedem zusätzlich verdienten Euro gerade mal die Hälfte im Geldbeutel ankommt. Somit bleiben pro Jahr 1,5 % netto, was bei 2 % Inflation wieder mal ein effektives Minus bedeutet...
    Von wegen 6,3 % Erhöhung.
    2012 gibt es erst ab März 3,5 % dazu, macht aufs volle Jahr 2,91 % mehr.
    2013 sind es 1,4 % ab Jan. und nochmal 1,4 % ab Aug., was übers Jahr zu 1,98 % Gehaltssteigerung führt.

    Was aber auch noch zu hoch gerechnet ist, da nur das Grundgehalt steigt während die Zulagen und Zuschläge unverändert bleiben.
    Wenn man dann noch die Steuerprogression berücksichtigt und sich das Plus des Nettogehaltes anschaut (und nur vom Netto kann ich mir schliesslich etwas kaufen... !) dann kann man auch in den kommenden beiden Jahren getrost von einem Realeinkommensverlust ausgehen.
    Aber "Beamte bekommen 6,3 % mehr" klingt natürlich viel besser, wie es z.B. auch der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Bernhard Witthaut großspurig formuliert hat: "Am Ende der vereinbarten Laufzeit von 24 Monaten steht eine stattliche Einkommenssteigerung von 6,42 %. Das ist ein zufriedenstellendes Ergebnis".
    Das Unvermögen, Brutto vom Netto zu unterscheiden oder einfache Prozentrechnung zu beherrschen, scheint weiter verbreitet zu sein als man meint
  6. #15

    Statistik

    An alle, die der offiziellen Statistik blindlings trauen, hier ein interessanter Aufsatz der Münchner Börsenchefin Bortenlänger zum Thema:
    B.wertet: Die Trickkiste der Statistik - Kolumnen - Meinung - Handelsblatt

    Apropos "Durchschnittshaushalt" Gibt es den überhaupt ? Kennt den einer im privaten Kreis ? Wenn Sie Ihre linke Hand in eiskaltes und ihre rechte in kochend heißes Wasser halten, sind Ihre Hände "im Durchschnitt" angenehm warm. Doch lassen Sie den Versuch lieber ....
  7. #16

    Relation

    Für viele mal interessant die IG Metall zu vergleichen:

    http://oeffentlicher-dienst.info/ver...wicklung-2.png
  8. #17

    Zitat von FrankDr Beitrag anzeigen
    Für viele mal interessant die IG Metall zu vergleichen:

    http://oeffentlicher-dienst.info/ver...wicklung-2.png
    Die Grafik heißt "Gehaltsentwicklung", zeigt aber bloß die Tarifanstiege.

    Zwecks Vergleichbarkeit interessant wäre ein Vergleich der echten Durchschnittslöhne.
    Denn der einzelne Metallarbeiter kann auch mal weniger verdienen oder aus dem Tarif herausfallen - im Öffentlichen Dienst steigen die Bezüge für Festangestellte hingegen automatisch an, sodass die Einkommen selbst bei 0 Prozent Tarifanstieg noch nach oben gehen. Auch zahlt der Öffentliche Dienst immer nach Tarif.
  9. #18

    Produktivität

    Die hohe Produktivität der gut ausgebildeten und fleißigen deutschen Arbeitnehmer wird leider weder von unseren Politikern noch von den Managern unserer Konzerne berücksichtigt. Oder warum lagern sie weiterhin Stellen ins Ausland aus und stellen bevorzugt Billigstarbeiter aus dem Ausland ein und wundern sich dann, dass die Firma Verluste macht?
  10. #19

    ich wundere mich auch, daß die dämlichen Arbeitnehmer ihren Gewerkschfaten das durchh

    Zitat von hugomuell Beitrag anzeigen
    Was sind schon 6,3 % Erhöhung in 2 Jahren? In einem Jahr mal gut 3 % brutto. Und jeder Arbeitnehmer weiß, daß von jedem zusätzlich verdienten Euro gerade mal die Hälfte im Geldbeutel ankommt. Somit bleiben pro Jahr 1,5 % netto, was bei 2 % Inflation wieder mal ein effektives Minus bedeutet...
    gehen lassen.
    Von jeder tariflichen <erhöhung streichen sich der Staat, die Sozialversicherungen, die Kirchen und nicht zuletzt die Gewerkschaften mehr als 50 % ein - ohne nennenswerte Gegenleistung.

    Statt zusammen mit den Arbeitgebern gegen den Staat zu streiken, daß die Steuern gesenkt werden - davon blieben 100 % bei den Arbeitnehmern hängen -lassen die sich an der Nase herumführen.

    Der Staat haut noch mehr Steuergelder in die Grütze, die Sozialversicherungen werden fett und fetter und die anderen...naja.








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