Infiniti M-Serie: Limousine mit*Elektro-Schutzschild

In der gehobenen Mittelklasse sind die Rollen hierzulande klar verteilt. Audi, BMW und Mercedes dominieren - andere Marken fahren hinterher. Nun will auch der Nissan-Ableger Infiniti in diesem Markt reüssieren. Ein Fahrbericht der neuen M-Serie der japanischen Marke.

http://www.spiegel.de/auto/fahrberic...726677,00.html
  1. #1

    Abruf

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In der gehobenen Mittelklasse sind die Rollen hierzulande klar verteilt. Audi, BMW und Mercedes dominieren - andere Marken fahren hinterher. Nun will auch der Nissan-Ableger Infiniti in diesem Markt reüssieren. Ein Fahrbericht der neuen M-Serie der japanischen Marke.

    http://www.spiegel.de/auto/fahrberic...726677,00.html
    Bevor die Karre hier ankommt, muß sie noch einige Abruf-
    Aktionen über sich ergehen lassen . Dann soll sie gleich da
    bleiben, wo der Pfeffer wäschst !
  2. #2

    Barock

    Mit dieser barocken Kiste können die zuküftig 5 Infinit-Händler in Deutschland gleich noch ein gemeinsames Halden-Terrain anmieten.
  3. #3

    Hölle, Hölle,...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Aussteigen: ...weil die mechanische Feststellbremse antiquiert ist, der in den USA lieferbare Allradantrieb fehlt ...
    Ein Auto aus der Steinzeit. Damals mußte ja immer ein Bodybuilder mitfahren, weil nur der genug Kraft hatte diese Bremse zu betätigen. Und ohne Allradantrieb. Hui, wir haben wir damals nur die Fahrt zum Supermarkt geschafft, ohne im Großstadtdschungel nicht gleich gegen den Baum zu fahren.

    Es wäre mal schön, wenn die Herren Journalisten sich auch mal ernsthaft dem Thema Verbrauch zuwenden würden.
    Hierfür reicht es nicht aus, lediglich die Marketing-Verbrauchswerte aus den Werbeflyern zu übernehmen.

    Bei diesem Typ wäre es auch mal schick gewesen, dessen Langstreckentauglichkeit zu überprüfen. Was nützt die beste Audioanlage, wenn man hinterher das Gefühl hat, die Strecke in einem Gokart gefahren zu haben.
  4. #4

    Kopie einer Kopie einer Kopie

    Immer wieder interessant bei den verschiedensten überwiegend japanischen Herstellern Linienführungen populärer meist deutscher Baureihen erkennen zu können. Bei diesem Modell stand BMW (5er) für die Silhouette, Mercedes (CLS) für das Heck und Porsche (Cayenne) für die Frontpartie Pate. Toll kopiert, Krieger.
  5. #5

    „Nein ich bin KEIN Polo“

    Zitat von mic123 Beitrag anzeigen
    Immer wieder interessant bei den verschiedensten überwiegend japanischen Herstellern Linienführungen populärer meist deutscher Baureihen erkennen zu können. Bei diesem Modell stand BMW (5er) für die Silhouette, Mercedes (CLS) für das Heck und Porsche (Cayenne) für die Frontpartie Pate. Toll kopiert, Krieger.
    Immerhin eigenständiger, als das was uns die heimischen Design-Köche zur Zeit vorsetzen.
    Beim neuen Passat können die die gleichen einen Aufkleber „Nein ich bin KEIN Polo“ mit verkaufen. BMW und Audi lassen sich auch kaum noch auseinanderhalten.
  6. #6

    ein VW ist ein VW ist ein VW...

    Zitat von solarfighter Beitrag anzeigen
    Immerhin eigenständiger, als das was uns die heimischen Design-Köche zur Zeit vorsetzen.
    Beim neuen Passat können die die gleichen einen Aufkleber „Nein ich bin KEIN Polo“ mit verkaufen. BMW und Audi lassen sich auch kaum noch auseinanderhalten.
    Hallo?
    Was haben Sie denn erwartet?
    Ein Polo ist schließlich wie der Passat auch ein VW!
    Selbstverständlich haben die Modelle eines Herstellers die gleiche Designlinie, wegen des Wiedererkennungswertes. Das ist so gewollt!
    Und seit wann sieht ein BMW aus wie ein Audi?
  7. #7

    bla

    Zitat von solarfighter Beitrag anzeigen
    Ein Auto aus der Steinzeit. Damals mußte ja immer ein Bodybuilder mitfahren, weil nur der genug Kraft hatte diese Bremse zu betätigen.
    In dieser Fahrzeugklasse ist eine mechanische Feststellbremse antiquiert.

    Zitat von solarfighter Beitrag anzeigen
    Bei diesem Typ wäre es auch mal schick gewesen, dessen Langstreckentauglichkeit zu überprüfen. Was nützt die beste Audioanlage, wenn man hinterher das Gefühl hat, die Strecke in einem Gokart gefahren zu haben.
    Das sehe ich auch so, dass hätte mich mal interessiert.

    Wenn man mit BMW, Mercedes und Audi in Deutschland konkurrieren will, gibt es eigentlich drei Voraussetzungen, damit es was werden kann:

    1. Man muss ein Auto bauen, welches technisch und qualitativ nahe am das Maß der Dinge ist. Der Infiniti ist ganz nett, aber im Bereich der Motortechnik und der Fahrerassistenzsysteme einfach veraltet. Das ist Standardkost, die hier geboten wird.
    2. Das Auto muss gut bedienbar sein. Wenn ich lese, dass die Fahrerassistenzsysteme nur nerven, dann kann man sich das gleich sparen. Gerade die Bedienbarkeit ist bei ausländischen Marken für den deutschen Kunden oftmals ein Grauß. Ich erinnere nur an das extrem teure, automatische Einparksystem von Lexus. Wie man da über den Touchscreen tanzen musste, um das Auto dann zum Einparken zu bewegen, war wirklich nicht mehr feierlich.
    3. Der Preis muss günstiger sein, um das fehlende Image auszugleichen. Für ein paar tausend Euro Differenz kauft keiner in Deutschland in dieser Fahrzeugklasse das "No-Name-Produkt". Passenderweise sollte man dann zumindest genug Kooperationswerkstätten und Händler haben, was Nissan eigentlich bieten können sollte.
  8. #8

    pah...

    Oh, was sind wir für Kenner...

    Es ist knapp 25 Jahre her, dass Audi sich (mit dem damals aufregend schönen und dem Nimbus des Soliden behafteten 80er/90er) vom Hosenträger-Fahrer-Image befreit hat.
    Anfangs wurde der 200er Audi und der V8, auch noch der erste A8, belächelt, heute gehört er fest zur Premier League der Ober-, besser Luxusklasse.
    Der Phaeton von -igitt!- VW wird das auch schaffen, er braucht nur bis was weiss ich vielleicht 2020...

    Und in der obersten Mittelklasse, die ja in Zeiten des knapper sitzenden Geldbeutels bei gleichzeitig mit jedem Modellwechsel größer werdenden Modellen die eigentliche Oberklasse wurde- wird Infiniti den etablierten Marken auch in Deutschland zunehmend mehr Verkäufe wegschnappen.
    Wenn Nissan schlau ist, schaffen sie´s allein schon über freundliche und kompetente Händler und Werkstätten...in sofern muss der komplette Neuaufbau eines Vertriebsnetzes gar kein Malus sein...Lexus hat das ja ebenso gemacht und sich nicht an jeden Toyotahändler gehängt...

    Das Cockpit des Infiniti M ist überdies sehr hübsch geraten...da könnten sich BMW (die ja wenigstens für die Hochpreismodellreihen jetzt das Kühlwasserthermometer wiederentdeckt haben) und insbesondere Mercedes (die in der C- und vielmehr noch der E-Klasse reichlich billig wirkende Instrumente in seltsam unschönen Cockpits verbauen) mehrere Scheiben abschneiden...
  9. #9

    Infinite Ruhe

    Wenn so etwas auf die Straße gebracht werden soll:

    »dickes Dämmglas sorgt während der Fahrt für himmlische Ruhe«

    dann frage ich mich, ob unsere Zulassungsbehörden pennen.
    Denn Martinshörner und Hupen dürften es da schwer haben. Und der mit seiner vorgeschriebenen jämmerlichen "helltönenden Glocke" ausgestattete Radfahrer hat nach dem Crash bestimmt infinite Ruhe.