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Infiniti M-Serie: Limousine mit*Elektro-Schutzschild
In der gehobenen Mittelklasse sind die Rollen hierzulande klar verteilt. Audi, BMW und Mercedes dominieren - andere Marken fahren hinterher. Nun will auch der Nissan-Ableger Infiniti in diesem Markt reüssieren. Ein Fahrbericht der neuen M-Serie der japanischen Marke.
http://www.spiegel.de/auto/fahrberic...726677,00.html
- #1 07.11.2010 08:38 von
- #2 07.11.2010 09:16 von
Barock
Mit dieser barocken Kiste können die zuküftig 5 Infinit-Händler in Deutschland gleich noch ein gemeinsames Halden-Terrain anmieten.
- #3 07.11.2010 09:32 von solarfighter
Hölle, Hölle,...
Ein Auto aus der Steinzeit. Damals mußte ja immer ein Bodybuilder mitfahren, weil nur der genug Kraft hatte diese Bremse zu betätigen. Und ohne Allradantrieb. Hui, wir haben wir damals nur die Fahrt zum Supermarkt geschafft, ohne im Großstadtdschungel nicht gleich gegen den Baum zu fahren.
Es wäre mal schön, wenn die Herren Journalisten sich auch mal ernsthaft dem Thema Verbrauch zuwenden würden.
Hierfür reicht es nicht aus, lediglich die Marketing-Verbrauchswerte aus den Werbeflyern zu übernehmen.
Bei diesem Typ wäre es auch mal schick gewesen, dessen Langstreckentauglichkeit zu überprüfen. Was nützt die beste Audioanlage, wenn man hinterher das Gefühl hat, die Strecke in einem Gokart gefahren zu haben. - #4 07.11.2010 10:01 von
Kopie einer Kopie einer Kopie
Immer wieder interessant bei den verschiedensten überwiegend japanischen Herstellern Linienführungen populärer meist deutscher Baureihen erkennen zu können. Bei diesem Modell stand BMW (5er) für die Silhouette, Mercedes (CLS) für das Heck und Porsche (Cayenne) für die Frontpartie Pate. Toll kopiert, Krieger.
- #5 07.11.2010 10:58 von solarfighter
- #6 07.11.2010 11:18 von
ein VW ist ein VW ist ein VW...
- #7 07.11.2010 11:24 von
bla
In dieser Fahrzeugklasse ist eine mechanische Feststellbremse antiquiert.
Das sehe ich auch so, dass hätte mich mal interessiert.
Wenn man mit BMW, Mercedes und Audi in Deutschland konkurrieren will, gibt es eigentlich drei Voraussetzungen, damit es was werden kann:
1. Man muss ein Auto bauen, welches technisch und qualitativ nahe am das Maß der Dinge ist. Der Infiniti ist ganz nett, aber im Bereich der Motortechnik und der Fahrerassistenzsysteme einfach veraltet. Das ist Standardkost, die hier geboten wird.
2. Das Auto muss gut bedienbar sein. Wenn ich lese, dass die Fahrerassistenzsysteme nur nerven, dann kann man sich das gleich sparen. Gerade die Bedienbarkeit ist bei ausländischen Marken für den deutschen Kunden oftmals ein Grauß. Ich erinnere nur an das extrem teure, automatische Einparksystem von Lexus. Wie man da über den Touchscreen tanzen musste, um das Auto dann zum Einparken zu bewegen, war wirklich nicht mehr feierlich.
3. Der Preis muss günstiger sein, um das fehlende Image auszugleichen. Für ein paar tausend Euro Differenz kauft keiner in Deutschland in dieser Fahrzeugklasse das "No-Name-Produkt". Passenderweise sollte man dann zumindest genug Kooperationswerkstätten und Händler haben, was Nissan eigentlich bieten können sollte. - #8 07.11.2010 11:40 von
pah...
Oh, was sind wir für Kenner...
Es ist knapp 25 Jahre her, dass Audi sich (mit dem damals aufregend schönen und dem Nimbus des Soliden behafteten 80er/90er) vom Hosenträger-Fahrer-Image befreit hat.
Anfangs wurde der 200er Audi und der V8, auch noch der erste A8, belächelt, heute gehört er fest zur Premier League der Ober-, besser Luxusklasse.
Der Phaeton von -igitt!- VW wird das auch schaffen, er braucht nur bis was weiss ich vielleicht 2020...
Und in der obersten Mittelklasse, die ja in Zeiten des knapper sitzenden Geldbeutels bei gleichzeitig mit jedem Modellwechsel größer werdenden Modellen die eigentliche Oberklasse wurde- wird Infiniti den etablierten Marken auch in Deutschland zunehmend mehr Verkäufe wegschnappen.
Wenn Nissan schlau ist, schaffen sie´s allein schon über freundliche und kompetente Händler und Werkstätten...in sofern muss der komplette Neuaufbau eines Vertriebsnetzes gar kein Malus sein...Lexus hat das ja ebenso gemacht und sich nicht an jeden Toyotahändler gehängt...
Das Cockpit des Infiniti M ist überdies sehr hübsch geraten...da könnten sich BMW (die ja wenigstens für die Hochpreismodellreihen jetzt das Kühlwasserthermometer wiederentdeckt haben) und insbesondere Mercedes (die in der C- und vielmehr noch der E-Klasse reichlich billig wirkende Instrumente in seltsam unschönen Cockpits verbauen) mehrere Scheiben abschneiden... - #9 07.11.2010 11:56 von
Infinite Ruhe
Wenn so etwas auf die Straße gebracht werden soll:
»dickes Dämmglas sorgt während der Fahrt für himmlische Ruhe«
dann frage ich mich, ob unsere Zulassungsbehörden pennen.
Denn Martinshörner und Hupen dürften es da schwer haben. Und der mit seiner vorgeschriebenen jämmerlichen "helltönenden Glocke" ausgestattete Radfahrer hat nach dem Crash bestimmt infinite Ruhe.
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