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Infektionen in Deutschland: Forscher planen Frühwarnsystem gegen Hantavirus
CorbisBetroffen sind vor allem die Schwäbische Alb, der Bayerische Wald und das Münsterland. Derzeit erkranken ungewöhnlich viele Menschen in Deutschland an einer Grippe-ähnlichen Krankheit, ausgelöst vom Hantavirus. Verbreitet wird der Erreger über die Rötelmaus. Jetzt planen Forscher Gegenmaßnahmen.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...834533,00.html
- #1 23.05.2012 13:43 von
Die Pharmaindustrie reibt sich wieder den Bauch. Ein paar Untergangsszenarien in die begierige deutsche Presse streuen, hier und da ein Lobbyisten mit Geldkoffer losschicken und schon werden wieder ein paar Milliarden Impfampullen geordert, die dann im Merr versenkt werden.
- #2 23.05.2012 13:59 von
Gut das es in diesem Fall keine Schutzimpfung besteht und auch die Therapie bei Erkrankung nur symptomatisch ist; Nix mit speziellen anti-viralen Medikamenten a la Tamiflu. Was will denn dan die Pharmalobby verkaufen, Krankenhausbetten?
- #3 23.05.2012 14:09 von
Wer streut denn hier Untergangsszenarien? Hier wird recht sachlich über die vermuteten Zusammenhänge zwischen der Häufigkeit von Hantavirus-Erkrankungen und Rötelmauspopulation berichtet. Daß das Hanta-Virus eine potentiell gefährliche Erkrankung ist wird angeschnitten, aber nicht weiter vertieft. Ich sehe hier wirklich keine Panikmache sondern einen interessanten Artikel. Wenn bei Ihnen bereits das Wort Virus einen pawlowschen Schreibreflex auslöst sollten Sie vielleicht sich Hilfe holen. Übrigens gibt es gegen das Hantavirus bisher keinen wirksamen Impstoff und selbst wenn Stünde eine Massenimpfung überhaupt nicht zur Debatte.
- #4 23.05.2012 14:34 von
Wie schrecklich
Der arme Koch liegt im Krankenhaus! weiß er denn nicht wie gefährlich das ist! Dort infizieren sich hunderttausende Patienten jedes Jahr mit hochresistenten Erregern.
- #5 23.05.2012 15:10 von
Hantavirus
Ich war mit dem Hantavirus konfrontiert und reiste in die USA. Dort hats mich dann total erwischt, ich hatte plötzlich Organversagen. Nach Einlieferung auf eine Rettungsstation gab man mir nur noch kurze Zeit. Dialyse 3 x, Lebensgefahr, Intensivstation. Die Ärzte haben mich dort wieder hingekriegt, alles ist wieder okay aber ich bin sehr sensibel auf jede körperliche Veränderung und lebe in Angst. Ich habe Panikattacken entwickelt und ging über ein Jahr nicht mehr aus dem Haus. Man sollte nicht so leichtfertig über diesen Virus reden und ihn einfach ernst nehmen.
- #6 23.05.2012 15:11 von
- #7 23.05.2012 15:18 von
Ein interessanter Artikel, der jedoch einmal mehr falsche Schlüsse zieht. Der Hantavirus wird ja keineswegs nur durch Rötelmäuse übertragen; auch in bewohnten Gegenden lebende Nagetiere wie die Wanderratte sind oftmals Überträger. Ein Versteifen auf die Rötelmaus als Überträger und daraus resultierende Maßnahmen wie ein "Frühwarnsystem" wäre bestenfalls eine unsinnige und ineffiziente Maßnahme, schlimmstenfalls ein fataler Fehler. Leider ist man so etwas hierzulande inzwischen gewohnt, bestes Beispiel EHEC, wo man offensichtlich noch immer nicht genau weiß, wie die Epidemie begonnen hat. Aber: aus den Medien aus dem Sinn...
Was allerdings richtig ist, ist, daß man ein Infektionsrisiko minimieren kann, indem man sich vernünftig verhält und sich der Gefahr bewußt ist, wenn man im Sommer schon die Wälder zur "Erholung" heimsuchen muß, und nicht wie eine Büffelherde durchs Unterholz kracht. Wünschen wir uns also einen verregneten Sommer, dann ist auch das Risiko einer Ansteckung mit dem Hantavirus minimal. - #8 23.05.2012 15:22 von
- #9 23.05.2012 15:40 von
Leben im Notlaufmodus
Wer jetzt in den Wald geht und von eine Zecke gebissen wird, kann an schwerer Borreliose erkranken, weil er sich nicht so natuerlich ernaehrt, dass sein Immunsystem das Problem noch in Schach halten koennte.
Wenn er Bodenstaub einatmet, auf dem Roetel- oder Feldmaeuse Ihre Ausscheidungen hinterliessen, kann er Hantafieber bekommen.
Weil sein Kleintierbesatz samt Immunsystem und dazu mit seit Generationen falscher Nahrung dies Virus nicht mehr in Schach halten kann.
Warum ist das so?
Ein Mensch sind Myriaden. In ihm und auf ihm leben mehr Organismen, als es an Zahl geschaetzte Himmelskoerper im All gibt.
Alle diese Kleinlebewesen samt unseren Zellen des Immunsystems halten sich in etwa in Schach, meistens.
Wenn nicht, werden wir krank.
Es reichen die groessten Datenbaenke nicht hin, alle Lebewesen in und auf uns samt unserer einzigen Entitaet ueberhaupt in Listen zu fassen.
Also ist nicht im mindesten daran zu denken, Interaktionszustaende dieser Myriaden selbst in Zukunft, bei noch so grossen Computern aufzulisten, die moeglicherweise uns krank machen koennten, geschweige denn, irgendwelche Therapien zu entwickeln.
Doch das allein wuerde immer noch nicht hinreichen:
wessen Urgrossvater um schon um das Jahr 1900 mit Pflanzenschutz in Beruehrung kam (auch ohne dass dieser davon wusste) hat heute eine Affinitaet zu bestimmten Krankheiten, weil die Auswirkungen von mindestens einigen Giften, die nicht aus der Natur stammen, epigenetisch bis in der dritten Generation zu sogenannten Zivilisationskrankheiten fuehren koennen.
Heisst, vor hundert Jahren kann die Ursache gelegt worden sein, erst heute zu erkranken.
Und heute?
Gibt es im Gegensatz zum Jahre 1900 nun ueberhaupt keine Nahrung mehr, die nicht industriechemisch kontaminiert wurde.
Die Giftsortenanzahl ist ueberdies um mindestens das Tausendfache gestiegen und genetisch veraenderte Nahrung potenziert das Unwaegbare noch.
Vergessen wir als jede Wissenschaft und alle Mediziner, dass die jemals auch nur hinreichend menschengemachten Faehrnisse in unserem Leben hinweisen koennten.
Wir sterben wie frueher vor tausend Jahren an Gebrechen und sind total ahnungslos, warum und wo die ihre Ursache haben.
Zwar sterben wir statistisch spaeter als frueher, wissen, dass dies weniger an von Feinden eingeschlagenen Schaedeln liegt. Und an weniger Kindebettfieberauswirkungen.
Zudem halten uns die Mediziner mit irgendwelchen Sondergiften oder Implantaten im Notmodus laenger am Leben.
Aber was die damit anrichten, womoeglich fuer zukuenftige Generationen noch dazu, da sind sie immer noch so ahnungslos wie frueher (gemessen an den moeglichen Myriaden Ursachen).
Trotzdem kann ein Mensch, fuer sich allein, das Risiko fuer sich und seine Nachkommen etwas minimieren. Vor allem durch eine andere Ernaehrung.
Aber das ist nicht Sache von Aerzten oder Pillen oder Gesundheeitsaemtern oder Ungesundheitsministerien. Die machen einen Reparatur- und Akutjobs, allenfalls.
Die eigenen Risiken minimieren, kann man nur selber und nur fuer sich alleine.
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