Tatsächlich sind nach meiner Erfahrung externe Doktoranden besser gestellt als interne. Ihre (finanzielle) Unabhängigkeit erlaubt es ihnen selbstbewusster gegenüber den Professoren aufzutreten. Das wissen die Profs auch. Sie wollen es sich ja nicht mit der Industrie verscherzen.
Vom wissenschaftlichen Standpunkt sieht es bei den externen eher mau aus. Sie sind von der wissenschaftlichen Diskussion in den Instituten mehr oder weniger ausgeschlossen. Sie arbeiten unter starkem Zeitdruck und lösen ihre Themen meistens nach einem „best practice“-Ansatz. Da kommt nicht viel wissenschaftliches heraus.
Externe stehen dafür in aktuellen und relevanten Industrieprojekten und sind somit näher am „Markt“.
Aber hier liegt oft das Missverständnis externer Promotionen im technischen Bereich: Es wird zwischen Entwicklungsarbeit der Industrie und wissenschaftlicher Arbeit nicht unterschieden.

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