Conductix WampflerLaden ohne Ladekabel, sozusagen durch die Luft - hört sich erstmal nach Science Fiction an. Aber was bei elektrischen Zahnbürsten klappt, soll nun auch die innerstädtische Mobilität revolutionieren. Ein erfolgreicher Langzeitversuch gibt Hoffnung, dass es klappen könnte.
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...837696,00.html
So ganz werde ich nicht schlau, was Sie ausser ihrem Schlusssatz wirklich aussagen wollen.
Der Hersteller verspricht im "Normalfall" einen Wirkungsgrad der Übertragung von 95% bei einer Übertragung von 60/120kW.
Streu-, Wärme, und sonstige Verluste also zwischen 3 und 6 kW, die "kaum" unter dem Bus hervorkommen dürften.
Der Abstrahlwinkel und die Entfernung machen eine schädliche "Strahlung" quasi unmöglich, solange es empfindliche Personen überhaupt in der Umgebung von Elektritizät, also in der Stadt, Dorf oder eines Hauses mit Stromanschluss aushalten.
Andere haben es eh schwierig, einen Arbeitsplatz ausserhalb der Landwirtschaft mit reiner Handarbeit zu finden und können den eh nur zu Fuss oder per Fahrrad ohne Dynamobetrieb aufsuchen, wobei sie insbesondere auch die kurzfristige Annäherung zu Gleisen und Stromleitungen vermeiden sollten.
Ebenso natürlich Telefone, PCs und Radio/TV.
Die unqualifizierte Äusserung eines Foristen (nach seiner Behauptung E-Ingenieur) zu E-Zahnbürsten mit Induktionsaufladung spielt hier keine Rolle.
Aus aufgedruckten Werten von Billigstkomponenten einen Gesamtwirkungsgrad abzuleiten, ist einem (angbl.) Ingenieur absolut unangemessen.
Nicht nur deswegen sind seine Aussagen absolut unglaubwürdig.
Warum die kontaktlose Induktionsladung bei den E-Bussen (in meinen Augen) trotz 5% (und mehr) Verlust sinnvoller ist, erkläre ich in einem weiteren Kommentar als Antwort zu Bleiakku vs Li-xy Akku.
Vorweg: Das Folgende betrifft meinen Kenntnisstand und meine Überlegungen, muss aber nicht "absolut" richtig sein.
Die Herstellerangaben bzgl. der Ladezyklen und der Lebensdauer von Akkus differieren extrem, beinhalten aber meist keine verlässlichen Grunddaten.
Die Google-Daten sind noch schwieriger zu analysieren.
Li-xy Akkus werden oft 300-800 Ladezyklen zugeschrieben.
Dummerweise unabhängig von deren Dauer.
Ggf. zählt jede einzelne Nachladung.
Nutzer von Notebooks und Handys werden das bestätigen, deren Akku schon nach einigen Monaten oder weniger als zwei Jahren die Grätsche macht.
Bleiakkus als Autobatterie haben oft eine Lebensdauer von einem Jahrzehnt, wenn das Kfz regelmässig genutzt wird.
Und dabei wechselt der Laderegler ggf. hunderte Male in einer Stunde zwischen Laden und Entladen!
Ein "ordentliches" E-Mobil wechselt alleine durch die Rekupation in der Stadt regelmässig zwischen Laden und Entladen.
Da es dort scheinbar(?) keine grossen Klagen ggü. Akkudefekten oder Kapazitätsverlusten gibt, aber meist Li-xy Akkus
verwendet werden, widerspricht das den wenigen Zyklen unabhängig der Nachladung.
Ansonsten wäre dort die Ergänzung des Systems um Kondensatoren (wie von Forist "founder" aufgezeigt) als weiterer Zwischenspeicher doch logisch, ist aber mir nicht bekannt.
Tatsache ist, dass Unternehmen wie die Conductix-Wampfler AG ihr System verkaufen wollen und dabei die Effizienz der unterschiedlichen Akkutypen für DIESEN Einsatzzweck besser als ich durchgerechnet haben dürften.
Und wenn andere Akkutypen für den Einsatzzweck günstiger werden, dürfte auch da ein Austausch relativ problemlos möglich sein.
Eine Ideallösung gibt es immer nur für eine ganz speziellen Fall.
Ist sie energetisch absolut top, ist sie evtl. auch sauteuer..
Es gilt immer, den passenden Kompromiss zu finden.
Meist kann man das halbwegs genau kalkulieren.
PS: Bisher ist mir auch nicht bekannt, dass sich Li-xy Hersteller als Speicher z.B. für Solarstrom hervor tun.
Ok, auch wenn dort der Gewichtsvorteil nicht zählt.
Aber wieviel zählt das Gewicht bei einem "Stadtbus"?
Gerne geschehen! *gg
Wenn ich mich recht erinnere, hatte ich die erste Diskussion zu dem Thema mit positiven Ergebnis schon vor über 5 Jahren.
Leider habe ich heute nur eine GPRS-Verbindung zu 5% und kann nicht nach genauen Ergebnissen schauen.
Prinzipiell jain!*gg
Allerdings ist das von vielen Faktoren abhängig und muss nicht generell so sein.
Ein E-Schienenfahrzeug braucht einen relativ flexiblen Stromabnehmer, ein gummibereiftes Fahrzeug zwei sehr exakte!
Für den Alltagsbetrieb ist das eine grosse Herausforderung und auch eine Gefahr für die allg. Betriebssicherheit.
Wenn man lediglich einen automatischen (Fest)Anschluss an Haltestellen zur Akkuladung herstellen möchte, ist der Kontakt relativ betriebssicher herzustellen.
Aber dann wiederum mit einer erheblichen Zeitverzögerung.
Und schon wieder stellt sich die Frage der Effizienz.
Ob die Daten von der Conductix-Wampfler AG so stimmig sind, vermag ich nicht zu beurteilen.
Aber Auftraggeber werden sich das hoffentlich in einer gewissen Bandbreite garantieren lassen und mit anderen Techniken vergleichen.
So kann man die Aussage nicht stehen lassen.
Gerade medizinische Produkte in Form von Implantaten wie auch Herzschrittmacher aus den USA werden gerne zuerst in Deutschland auf den Markt gebracht, da "Patientenschäden" hier relativ billig sind.
Wenn hier etwas bei hunderten Patienten daneben geht, ist dass ggf. billiger, als bei einem einzigen US-Bürger.
Und ähnlich sieht es bei Rückrufaktionen aus.
Es ist preiswerter, den deutschen Patienten nicht zu infomieren, sondern ggf. auf eine Klage zu warten, die sich keiner leisten kann.
Zumindest ist das lt. diverser Fach-Medienberichte so.
Auch zu Herzschrittmachern.
Allerdings ist mir da nichts bekannt, wo etwas an der induktiven Ladung der Akkus bemängelt wurde.
da sprechen sie was gutes an. in venezuela laufen die klimaanlagen rund um die uhr. strom zahlt man dort 5 euro pro monat. und bei uns? selbst mit viel sparen und zurückhaltung kommt man mit einer familie locker in den dreistelligen bereich.
"die Sonne schickt keine Rechnung"
selten so gelacht. und die ökopaniker haben sich wie ein esel vor den karren spannen lassen...
achso, die stromverluste die man in der küche braucht, um fleisch anzubraten sind egel, oder der strom für den fön. da jammert kein mensch über irgendwelche verluste. aber beim elektroauto kommt das alles auf einmal hoch....
was ist mit den verluste beim benzin? hat jede tankstelle direkt unter sich ein ölfeld? nein, da wird öl über den gesamten planten transportiert, damit dann im blue efficence mehrcedes ökologisch am höhepunkt menschlicher entwicklung verbrannt wird. aber wehe wir nutzen die zig millionen steckdose in den garagen um daraus fortbewegung zu betreiben....
dann ist aber was los.