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Indischer Ozean: Deutsche Fregatte versenkt kleine Piratenboote

Panzerfäuste an Bord, Motorboote im Schlepptau: Im Seegebiet vor Tansania hat die Bundeswehr ein verdächtiges Schiff gestoppt.*Weil die Piraten nicht kooperierten, zerstörte die deutsche Fregatte die Beiboote - auch mit Hilfe eines Hubschraubers.

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,768026,00.html
  1. #1

    Tss...

    Tss...

    "Danach habe das Mutterschiff eingelenkt und gebeten, das Feuer einzustellen. Die Besatzung habe die beschossenen Beiboote losgebunden und die Fahrt dann fortgesetzt - laut der Nachrichtenagentur dpa mit Kurs auf die somalische Küste...

    Zu den Einsatzregeln der Bundeswehr im Rahmen des EU-Einsatzes "Atalanta" gehört das Aufgreifen, Festhalten und Überstellen von Personen, die in Verdacht stehen, seeräuberische Handlungen oder bewaffnete Raubüberfälle begangen zu haben."

    Wenn man sich die beiden von mir fett hervorgehobenen Passagen mal reinzieht, kann man sich nur an den Kopf fassen!

    Wie können die Piraten die Fahrt fortsetzen obwohl sie doch "aufgegriffen" werden sollen? Wieso wird so eine feige Praxis nicht hinterfragt? Die Piraten lachen sich doch einen Ast über so viel Dämlichkeit!
    Da schickt man hochausgerüstete Kriegsschiffe zum Versenken von unbesetzten Booten? Ich glaubs nicht.
  2. #2

    ach

    Wäre ja irgendwie sinniger gewesen, das "Mutterschiff" wäre nach dem "Einlenken" auch seiner Besatzung (Zelle auf der Fregatte) und seiner Bewaffnung (Meeresgrund) verlustig geworden, statt nur der Beiboote.
  3. #3

    oh mann...

    wenn die niedersachsen keine boarding-crew an bord hatte, ok, dann ist es mal wieder die peinliche ausrüstungspolitik, wenn aber doch, dann ist das mehr als schlimm und ich muss dem vorredner recht geben. es kann doch nicht sein, dass wir einen anti-piraten-einsatz führen und eine basis unbehelligt wegfahren lassen!!! das ist ja schon selber fast kriminell! was wenn genau diese leute sich wieder aufrüsten und dann beim nächsten angriff auf einen frachter crewmitglieder ums leben kommen?!? die gehen dann auf unser konto! glückwunsch
  4. #4

    Stimmt

    Zitat von alaxa Beitrag anzeigen
    Wie können die Piraten die Fahrt fortsetzen obwohl sie doch "aufgegriffen" werden sollen? Wieso wird so eine feige Praxis nicht hinterfragt? Die Piraten lachen sich doch einen Ast über so viel Dämlichkeit!
    Da schickt man hochausgerüstete Kriegsschiffe zum Versenken von unbesetzten Booten? Ich glaubs nicht.
    Das zeigt die Absurdität, wenn Gutmenschen einen Militäreinsatz leiten.

    Aber das ist immer noch besser, als wenn die Piraten festgenommen und in Hamburg vor ein deutsches Gericht gestellt worden wären.

    Korrekt wäre es gewesen alle Schiffe zu versenken und die Piraten küstennah mit Schlauchbooten auszusetzen.
  5. #5

    Strafverfolgung

    Zitat von alaxa Beitrag anzeigen
    Tss...

    "Danach habe das Mutterschiff eingelenkt und gebeten, das Feuer einzustellen. Die Besatzung habe die beschossenen Beiboote losgebunden und die Fahrt dann fortgesetzt - laut der Nachrichtenagentur dpa mit Kurs auf die somalische Küste...

    Zu den Einsatzregeln der Bundeswehr im Rahmen des EU-Einsatzes "Atalanta" gehört das Aufgreifen, Festhalten und Überstellen von Personen, die in Verdacht stehen, seeräuberische Handlungen oder bewaffnete Raubüberfälle begangen zu haben."

    Wenn man sich die beiden von mir fett hervorgehobenen Passagen mal reinzieht, kann man sich nur an den Kopf fassen!

    Wie können die Piraten die Fahrt fortsetzen obwohl sie doch "aufgegriffen" werden sollen? Wieso wird so eine feige Praxis nicht hinterfragt? Die Piraten lachen sich doch einen Ast über so viel Dämlichkeit!
    Da schickt man hochausgerüstete Kriegsschiffe zum Versenken von unbesetzten Booten? Ich glaubs nicht.
    ... erstaunlich, dass "unsere Junx" überhaupt was versenkt haben.

    Wenn das mal hier nicht den erregten Ruf nach Strafverfolgung unserer Marine-Soldaten nach sich zieht....
  6. #6

    wir sind halt anständige Idioten.

    Zitat von alaxa Beitrag anzeigen
    Tss...

    "Danach habe das Mutterschiff eingelenkt und gebeten, das Feuer einzustellen. Die Besatzung habe die beschossenen Beiboote losgebunden und die Fahrt dann fortgesetzt - laut der Nachrichtenagentur dpa mit Kurs auf die somalische Küste...

    Zu den Einsatzregeln der Bundeswehr im Rahmen des EU-Einsatzes "Atalanta" gehört das Aufgreifen, Festhalten und Überstellen von Personen, die in Verdacht stehen, seeräuberische Handlungen oder bewaffnete Raubüberfälle begangen zu haben."

    Wenn man sich die beiden von mir fett hervorgehobenen Passagen mal reinzieht, kann man sich nur an den Kopf fassen!

    Wie können die Piraten die Fahrt fortsetzen obwohl sie doch "aufgegriffen" werden sollen? Wieso wird so eine feige Praxis nicht hinterfragt? Die Piraten lachen sich doch einen Ast über so viel Dämlichkeit!
    Da schickt man hochausgerüstete Kriegsschiffe zum Versenken von unbesetzten Booten? Ich glaubs nicht.
  7. #7

    *

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Besatzung habe die beschossenen Beiboote losgebunden und die Fahrt dann fortgesetzt - laut der Nachrichtenagentur dpa mit Kurs auf die somalische Küste...http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,768026,00.html
    ...um dort die verlorene Ausrüstung zu ergänzen uns sich dann erneut an die "Arbeit" zu machen. Das Verhalten der Bundesmarine ist ja geradezu karikatural...
  8. #8

    Schwachsinniger

    kann man kaum sein.
    Wenn das Piratenmutterschiff nicht aufgebracht werden darf, dann muss man die deutschen Schiffe bitte alle sofort zurückholen und das sichtbar sinnlose Herumgeschippere einstellen!
    Es ist blödsinnige Verschwendung von Steuern, was die Jungs da treiben (müssen)!!!!
  9. #9

    Na denen haben wir es aber mal gezeigt

    So bringen wir die sicher dazu das Piratentum aufzugeben. Bin mir ganz sicher dass diese Aktion den gwünschen, psychologischen Effekt hat. Man müsste nur mal heute Abend in ein paar somalischen Strandbars zuhören können.


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