Falls dieses Ausland zufällig EU-Ausland war, dann setze ich schon mal das Popcorn auf, für die bevorstehende Schlammschlacht mit der EU-Kommission ...
DPAEin Krebsmedikament billig importieren und zum hohen deutschen Preis verkaufen - ein Landgericht wertete dies nicht als Betrug. Nun hat der Bundesgerichtshof den früheren Freispruch für den Apotheker aus Bayern kassiert. Der Fall muss neu verhandelt werden.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...853905,00.html
Falls dieses Ausland zufällig EU-Ausland war, dann setze ich schon mal das Popcorn auf, für die bevorstehende Schlammschlacht mit der EU-Kommission ...
Na bravo. Statt dass sich unser oberstes Gericht mit der Frage befasst, wo die Grenze zur unlauteren Abzocke beginnt, wenn ein Pharmakonzern einen Pfennigartikel (nur) bei uns für teuer Geld verkauft, befassen wir uns lieber mit dem Apotheker, der den ganzen Schwindel durchschaut. Urteilen die noch "im Namen des Volkes"?
Mal ist der Berufsstand also Kaufmann, mal mit Sonderrechten versehene Freiberufler mit gesetzlicher Gewinn- und Preisgarantie, je nach Bedarf. Alle Rechte in Anspruch nehmen und Pflichten und Berufsehre locker nehmen. Das ist dann des Apothekers frei Marktwirtschaft. Ein Paradies für jeden normalen selbständig Tätigen.
das Bundesverwaltungsgericht hat heute beschlossen das Ausländische Ehegatten keine Deutschkenntnisse haben müssen um hier einreisen zu dürfen. Frag mich um wieviel Uhr das ganze beschlossen wurde, wahrscheinlich um 15:20. Afghanische Frau hatte Klage eingereicht..... Die Gerichte in Deutschland sind doch mittlerweile schon so durchsät von Heuchlern das es gar nicht mehr ertragbar ist. Und dann gibt es wiederum welche die findet man dann aufgeknüpft in Berliner Stadtparks wieder. Traurig
Hier steht wahrscheinlich in der Tat die falsche Person vor Gericht. Denn mit Gemcitabin, dem Wirkstoff in Gemzar, sind zahlreiche Generika zugelassen. Statt also 162 € für 1 g GEMZAR auszugeben, hätte der Apotheker auch von Venus Pharma für 123,24 € pro Gramm kaufen können. Aber der Onkologe hat halt "Gemzar", nicht "Gemcitabin" aufgeschrieben, weil er Rückvergütung vom Hersteller kriegt. Weil dann beim Hersteller kein zuordnenbarer Umsatz aufgefallen war, flog der Re-Import des Apothekers überhaupt auf.
Jag
Ist nicht zugelassen und daher hätte der Herr Apotheker mit der Kasse in den Kontakt treten müssen um Preisvorteile weiterzugeben, die hätten aber ablehnen müssen da illegal. Na klar sind die Pharmariesen ungeniert bei der Preisgestaltung, Arzneipreisbindung nennt sich das und kommt von wem....
Der quacksalbernde Apotheker aus Bayern war schlecht beraten.Hoffentlich bekommt er nun Zehn, statt drei Jahre.
Mir scheint, als laufen in Deutschland die Menschen nur noch mit dem Kopf unter dem Arm herum, Durchblutung (Denkfähigkeit) = NULL.
Zur Sache:
1. Das Gericht hat eingeräumt, dass das verwendete Medikament das Gleiche wie das hier zugelassene ist, gleicher Hersteller, gleiche Mischung, einziger Unterschied ist lediglich die Verpackung.
Soweit ich weiss, werden in DE Medikamente und nicht Verpackungen zugelassen. Wie verdreht müssen Hirnwindungen eigentlich sein, dass man wider besseren Wissens urteilen kann, es handele sich um kein zugelassenes Medikament?
Entweder waren die Damen und Herren Richter allesamt bestochen(strafbar), hatten Anweisung von einem bestochenen Politiker(Bestechung legal, Weisung illegal), oder es war kurz vor Feierabend und dem Kaffeekränzchen bei den Nachbarn drohte erhebliche Gefahr durch Überstunden(wäre ja schon so etwas wie "Gefährdung der nationalen Sicherheit", da dort ja mit dem Bundesrichterkollegen der nächste Coup besprochen wird).
2. Haben Pharmazeutische Unternehmen nicht nachzuweisen wie sich ihr Preis zusammen setzt?
Um hier dem Vortrag von Jochen aus F zu folgen:
Sind unsere Kassen nicht dazu in der Lage zu verifizieren, was ein Medikament anderen Ortes kostet? Oder war(en) der(die) Verantwortliche(n) für die Preisabsprache auch bestochen?
3. Selbstverständlich ist der Apotheker zu bestrafen, wegen Wucher, genau wie der Hersteller.
4. Wieso ist das Medikament noch nicht von der Positivliste für verschreibungsfähige Medikamente verschwunden, wenn es bereits preiswertere Generika gibt? Wieso darf ein Arzt dieses Medikament überhaupt noch verschreiben?
Es ist ganz offensichtlich, dass die Seilschaften angefangen bei den Politikern, über die Institutionen die letztendlich echte Entscheidungen in der Hand haben bis hin zu den Unternehmen fein säuberlich und schwer nachweisbar geflochten sind. Und wehe dem, der diese Absprachen unterläuft.
Der arme Apotheker tut mir dem Grund nach leid, er hat nichts anderes getan als die hohen Tiere selbst, nur dass diese es ihm nicht gönnen. Es ist eben illegal, wenn man ohne die entsprechende Position seiner Gier nach geht.