Getty ImagesDeutschlands Exporte sind seit langem deutlich größer als die Importe. Jetzt aber ist der Handelsüberschuss so groß, wie in keinem anderen Land der Welt, berichtet die "Financial Times Deutschland" - die internationale Kritik wird schärfer.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...849680,00.html
die binnennachfrage ist schwach, weil hierzulande kaum noch löhne bezahlt werden, von denen man sich mehr als das existenzminimum finanzieren könnte. die jetzigen zahlen sind das ergebnis von fleiß und konsumverzicht. der mittelstand, der sich früher alle 5 jahre ein neues auto gekauft hat, muss sich jetzt mit einem jahreswagen alle 8 jahre begnügen. der rest fährt seine karre, bis sie auseinanderfällt. gleiches gilt für alle andren güter.
Das nenne ich mal nett.
"Uns geht es schlechter als dir, weil du zu gut bist. Ändere das!"
Das ist mal eine Sichtweise, die ich mir auch in meinem Job zunutze machen sollte.
Wieso "muss" ein Land umso mehr importieren, je mehr Deutschland exportiert? Da es sich bei den deutschen Exporten nicht um lebensnotwendige Rohstoffe handelt, ist niemand gezwungen, deutsche Güter zu kaufen bzw. zu importieren. Das geschieht auf freiwilliger Basis. Wenn dazu Schulden gemacht werden, ist das das Problem des Importeurs, nicht des Exporteurs. Im übrigen: hätten wir flexible Einzelwährungen, würde sich das Problem von selbst lösen - auch ein Aspekt der falschen Euro-Verteidigung.
dürfte auch am schwachen Euro liegen, dass wir nicht nur mehr exportieren, sondern auch weniger importieren...
Und um diese Fehlentwicklung zu korrigieren, muss Deutschland endlich Eurobonds unterstützen, um den Europäischen Binnenmarkt zu stärken.