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Impfkampagne: Wie Forscher der Rinderpest den Garaus machten

Jeffrey MarinerÜber Jahrhunderte vernichtete die Rinderpest ganze Herden, vor allem in Afrika wütete die Seuche und raubte Bauern die Existenz - bis Forscher die Plage ausmerzten. Jetzt zeigt eine Studie, mit welchen Strategien die Wissenschaft über die Krankheit triumphierte.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...855594,00.html
  1. #1

    2 Dinge

    1) Wenn es Wildtiere befallen hat, dann muss es nicht zwingend ausgerottet sein.
    2) Es gibt eine Krankheit, eine sehr unheilvolle, sie hat vielen Menschen das Leben gekostet. Nun soll sie Bestandteil eines Krebsmedikaments werden. Damit würde der einstige Todbringer mehr Leben retten, als sie gekostet hat.

    Man sollte nicht vorschnell alles vernichten....
  2. #2

    Impfen?

    Impfen ist doch hochgefährlich für den Organismus eines gesunden Lebewesens. Mal schauen ob die Rinder (Tiere) nicht an anderen Krankheiten erkranken...
  3. #3

    Und was ist das Resultat?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Über Jahrhunderte vernichtete die Rinderpest ganze Herden, vor allem in Afrika wütete die Seuche und raubte Bauern die Existenz - bis Forscher die Plage ausmerzten. Jetzt zeigt eine Studie, mit welchen Strategien die Wissenschaft über die Krankheit triumphierte.

    Impfkampagne in Afrika: Wie die Rinderpest besiegt wurde - SPIEGEL ONLINE
    Rinder überleben. Mehr Rinder werden gezüchtet, größere Herden, mehr umweltbelastender Fleischkonsum. Mehr Wasserverbrauch, stärkere Wanderungsbewegungen um der Vegetation zu folgen, mehr Konflikte der tendenziell nomadischen Viehtreiber mit ansässigen Bauern; in Verbindung mit dem örtlichen Wachstum der Bevölkerung Zurückdrängung der unbebauten oder ungenutzten Flächen...
  4. #4

    Zitat von derjansel Beitrag anzeigen
    [...] eine Krankheit, [...] Nun soll sie Bestandteil eines Krebsmedikaments werden. Damit würde der einstige Todbringer mehr Leben retten, als sie gekostet hat.

    Man sollte nicht vorschnell alles vernichten....
    Und Sie sollten nicht vorschnell alle Pressemeldungen glauben. ;-)
    "Soll" und "würde", das sagt doch schon alles: Nur die wenigsten großartig angekündigten Erkenntnisse können tatsächlich in eine Therapie umgesetzt werden. Lesen Sie beispielsweise mal hier nach:
    Krebsforschung: Nur jeder zehnte Durchbruch wird weiterverfolgt - SPIEGEL ONLINE
  5. #5

    Zitat von derjansel Beitrag anzeigen
    1) Wenn es Wildtiere befallen hat, dann muss es nicht zwingend ausgerottet sein.
    2) Es gibt eine Krankheit, eine sehr unheilvolle, sie hat vielen Menschen das Leben gekostet. Nun soll sie Bestandteil eines Krebsmedikaments werden. Damit würde der einstige Todbringer mehr Leben retten, als sie gekostet hat.

    Man sollte nicht vorschnell alles vernichten....
    Ich glaube kaum das der Erreger komplett vernichtet wurde. Bestimmt existieren noch Staemme in diversen Laboratorien. Ausserdem koennen Wildtiere sog. 'Dead-End-Hosts' sein, d.h. sie koennen sich infizieren aber die Krankheit nicht weiter uebertragen. Bei viele Zoonozen, Erreger welche von Tieren auf den Menschen ueberspringen, sind die Menschen ebensolche 'Dead-End-Hosts'. Hantaviren sind da ein gutes Beispiel.
  6. #6

    Zitat von derjansel Beitrag anzeigen
    1) Wenn es Wildtiere befallen hat, dann muss es nicht zwingend ausgerottet sein.
    2) Es gibt eine Krankheit, eine sehr unheilvolle, sie hat vielen Menschen das Leben gekostet. Nun soll sie Bestandteil eines Krebsmedikaments werden. Damit würde der einstige Todbringer mehr Leben retten, als sie gekostet hat.

    Man sollte nicht vorschnell alles vernichten....
    Sie können sicher sein, daß die Errger nicht vernichtet sind, sondern nach wie vor in enstprechenden Datenbanken als Genom, und wenn das nicht, als Dauerkulturen von den entsprechenden Stammsammlungen bekommen kann.
    Schauen Sie z.B. mal bei DSMZ: Home vorbei, oder alternativ bei der ATCC. Es gibt weiterer Stammsammlungen in Asien, die so ziemlich alles abdecken, was schonmal Bestandteil von Forschungen war.

    Das "gesundheitsfördernde Potential" dieser Krankheitserreger dürfte gesichert sein.
    Das Pockenvirus gibt es ja auch nach wie vor noch, auch wenn die krankheit als "ausgerottet" gilt.
  7. #7

    Zitat von spon-facebook-1580792693 Beitrag anzeigen
    Impfen ist doch hochgefährlich für den Organismus eines gesunden Lebewesens. Mal schauen ob die Rinder (Tiere) nicht an anderen Krankheiten erkranken...
    Wieso ist Impfen hochgefährlich für ein gesundes Lebewesen?
    Typhus, Hepatitis, Thetanus.....das wird heute standardmäßig gemacht, nur weil jemand in Urlaub fahren will.
    Röteln, Grippe, Schweinegrippe (*lach*) ist auch was völlig normales.
    Wo ist das alles hochgefährlich?

    Wenn es einen Impfstoff gegen krebs oder Aids gäbe, würde Sie die Impfung verweigern?
  8. #8

    Pockenerreger auf Reserve

    Zitat von derjansel Beitrag anzeigen
    1) Wenn es Wildtiere befallen hat, dann muss es nicht zwingend ausgerottet sein.
    2) Es gibt eine Krankheit, eine sehr unheilvolle, sie hat vielen Menschen das Leben gekostet. Nun soll sie Bestandteil eines Krebsmedikaments werden. Damit würde der einstige Todbringer mehr Leben retten, als sie gekostet hat.

    Man sollte nicht vorschnell alles vernichten....
    Keine Sorge wird es auch nicht. Es gibt immer noch Pockenerreger in diversen US-Labors und anderswo. Bestimmt auch von der Rinderpest. Mittlerweile ist niemand mehr gegen Pocken geimpft und ein normaler Organismus hat immer weniger natürliche Widerstandskräfte. Wenn diese Pocken wieder eine Epidemie auslösen könnten, würde die spanische Grippe von 1918 bestimmt getoppt.
    Zum Einstimmen!
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  9. #9

    @ auweia

    Wirklich? Das ist alles, was Ihnen dazu einfällt? Wegen ein paar Rinderfurzen könnten ja die Polkappen abschmelzen. Da lassen wir doch lieber Rinderherden verenden und die doofen Nomaden verhungern. Und dann wundern sich die Ökos, dass sie keiner für voll nimmt. Sie sind wahrscheinlich auch dafür, dass wir Deutschen Wasser sparen oder?


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