Immobilienranking für Deutschland: Wo Wohnen am teuersten ist

Die weltweite Finanzkrise*spüren viele*Deutsche jetzt sehr direkt: auf dem heimischen Immobilienmarkt. Aus Angst vor Inflation*stecken immer mehr Menschen ihr Geld in Wohneigentum - und treiben damit Preise und Mieten nach oben. Am*kostspieligsten ist der*Süden der Republik.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...799036,00.html
  1. #1

    Und jetzt?

    Deutlich interessanter wäre gewesen: Gehalt in Relation zu den Mieten oder noch besser, in Relation zu den Lebenskosten.

    Ständig diese Analysen, die nur die Hälfte der relevanten Daten betrachten...
  2. #2

    Next Bubble

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die weltweite Finanzkrise*spüren viele*Deutsche jetzt sehr direkt: auf dem heimischen Immobilienmarkt. Aus Angst vor Inflation*stecken immer mehr Menschen ihr Geld in Wohneigentum - und treiben damit Preise und Mieten nach oben. Am*kostspieligsten ist der*Süden der Republik.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...799036,00.html
    Wobei die Frage bleibt, wann die Immobilienblase platzt. Die vorhandene Bausubstanz wird ja nicht besser nur durch den überbewerteten Preis. Und jeder durch Spekulation getriebene Hype hat ein Ende.
    Spätestens jedoch mit dem demografischen und ökonomischen Wandel, wenn sich der Zuzug in die oft langweiligen Speckgürtel einmal abbbremst.
  3. #3

    Stimmt...und das Ergebnis wäre,

    Zitat von cor Beitrag anzeigen
    Deutlich interessanter wäre gewesen: Gehalt in Relation zu den Mieten oder noch besser, in Relation zu den Lebenskosten.

    Ständig diese Analysen, die nur die Hälfte der relevanten Daten betrachten...
    dass es für ein vergleichbares Leben z.b. keine OST/WEST Anpassung der Löhne, Renten, etc. braucht.
    Das will aber der Durchschnittsgutmensch nicht hören.
  4. #4

    was soll uns dieser Artikel sagen?

    eigentumswohnungen sind angeblich im letzten jahr 1,2% teurer geworden, im vgl. zu 2004 "nur" um 6%.
    die inflation dürfte in derselben zeit wesentlich höher gelegen haben, wo ist wohnen also nun teurer geworden??
    ausserhalb der beliebten großstädte sind die kaufpreise seit jahren sehr stabil, vielleicht sogar leicht fallend...
  5. #5

    immer die gleichen halbwahrheiten

    Zitat von cor Beitrag anzeigen
    Deutlich interessanter wäre gewesen: Gehalt in Relation zu den Mieten oder noch besser, in Relation zu den Lebenskosten.

    Ständig diese Analysen, die nur die Hälfte der relevanten Daten betrachten...
    absolut. hat jemand mal beleuchtet, wie die gentrifizierung gerade in den letzten jahren in den angeblich so preiswerten bezirken des berliner ostens zugeschlagen hat und für die dort angestammt wohnende bevölkerung die mieten mittlerweile kaum noch zu bezahlen sind? diese menschen könnten höchtens mal zu besuch in münchen oder hamburg wohnen...
  6. #6

    ..

    Zitat von wg2310 Beitrag anzeigen
    dass es für ein vergleichbares Leben z.b. keine OST/WEST Anpassung der Löhne, Renten, etc. braucht.
    Das will aber der Durchschnittsgutmensch nicht hören.
    die zeiten sind leider vorbei. die lebenshaltungskosten bestehen eben nicht nur aus mieten, sondern auch aus deren begleitausgaben.
  7. #7

    Wo ist der Skandal

    Wenn in 7 Jahren die Mieten um 8 % steigen, wie diesem Zahlenwerk zu entnehmen ist, so entspricht dies einer Preissteigerung von unter 1,2% Jährlich und liegt damit sowohl unterhalb der allgemeinen Preissteigerung als auch Lohnentwicklung. Real sind Mieten und Immobilienwerte ( Inflationsbereinigt)
    in den letzten 20 Jahren um deutlich bei 30% gefallen. Das jetzt eine Aufholbewegung einsetzt und bei der heutigen Kostenlage auch einsetzen muss, ist doch folgerichtig.
    Zur Teuerung tragen auch deutlich höhere Energieeinsparungsstandarts und sonstige Qualitätsverbesserungen bei. Wenn mann sich im Vergleich meinetwegen Automobilpreise anschaut, muss mann davon ausgehen, das deren und auch andere Preise von der Zurückhaltung bei den Preisen im Immobiliensektor subventioniert worden sind.
  8. #8

    Am Stadtrand von Köln

    In Köln und am unmittelbaren Stadtrand kennen die Preise seit Jahren nur eine Richtung: Nach oben.

    Grundvorraussetzung: Eine gute Verkehrsanbindung.

    50 bis 100 km weiter, im Sauerland, auf dem Westerwald oder im Siegerland kennen die Preise seit Jahren ebenfalls nur einen Weg: Nach unten.
    In kleinen Dörfern stehen die unverkäufliche Häuser leer. Im Ballungsgebiet akzeptiert man Wuchermieten.
    In diesem Zusammehang vom teueren Süden und billigen Osten zu sprechen ist schlicht fahrlässig.
  9. #9

    Ich stimme Ihnen vollkommen zu

    Zitat von buzzdee Beitrag anzeigen
    absolut. hat jemand mal beleuchtet, wie die gentrifizierung gerade in den letzten jahren in den angeblich so preiswerten bezirken des berliner ostens zugeschlagen hat und für die dort angestammt wohnende bevölkerung die mieten mittlerweile kaum noch zu bezahlen sind? diese menschen könnten höchtens mal zu besuch in münchen oder hamburg wohnen...
    und noch dazu: ich habe schon vor jahren gemeint, wer in MUC wohnen will, ist selber schuld.