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Immobilienranking für Deutschland: Wo Wohnen am teuersten ist

Die weltweite Finanzkrise*spüren viele*Deutsche jetzt sehr direkt: auf dem heimischen Immobilienmarkt. Aus Angst vor Inflation*stecken immer mehr Menschen ihr Geld in Wohneigentum - und treiben damit Preise und Mieten nach oben. Am*kostspieligsten ist der*Süden der Republik.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...799036,00.html
  1. #60

    All diese Schrauben des Gesetzgebers

    Zitat von trophyfee Beitrag anzeigen
    Der Gesetzgeber hat hier ein paar Schrauben drin, die bei Ihrer Argumentation locker sitzen. Hier die Auflösung:
    Es gibt bei der Mieterhöhung im preisfreien Raum eine Kappungsgrenze von 20%, die nicht übertreten werden darf. Voraussetzung ist, dass .....
    Die Miete darf nicht mehr betragen, als im Mietspiegel für die ortsübliche Vergleichsmiete festgeschrieben ist. Das hat der Vermieter gut gelöst. Bei uns gibt es keinen Mietspiegel, dafür hat der Vermieter weit über 1.000 Wohnungen. Und dann zaubert er drei aus dem Hut und gut ist!
    Ich wohne in der Nähe von Hamburg. Das Mietniveau gleicht sich an, egal wie beschrottet die Wohnungen sind.
    Es ist jetzt zum ersten Mal in meinem Leben, dass ich mir überlege, selbst Wohneigentum zu erwerben.

    P.S.: Die Kappungsgrenze und all diese Schrauben des Gesetzgebers kenne ich wohl, da ich über 5 Jahre in der Verwaltung von Wohnungen gearbeitet habe.

    Ich habe leider keine 50% mehr Reallohn in 9 Jahren, aber 50% mehr Miete. Der Gesetzgeber spinnt.

    Wohnen ist ein soziales Recht und darf nicht dem Markt überlassen werden.
  2. #61

    neeee..

    Zitat von ooyoo Beitrag anzeigen
    Ich kenne beide Städte ganz gut. Abgesehen von den Massen, die bis 14 Uhr schlafen, vom Staat leben und nach eigenem Bekunden Szene sind (die sind natürlich cool) ist Berlin so ziemlich das spießigste und provinziellste an Großstadt, was ich kenne.
    Alter, was ist los! Wo wohnst Du, doch nicht in Berlin. Die Franzosen finden Berlin geil, die Amis flippen aus, DIe Kulturszene ist top, auch im Weltweiten Vergleich. Die Museen sind Weltklasse. Die Clubszene ist cool, die Modeszene
    micht momentan NYC auf! Stylemix, Jugendcult, Filmstadt...waawawawa, Underground, Stadtentwicklung, Wertewandel, Neukölln, Imbussbuzden, Oranienburger alles Scheisse oder wie.Mann geh mal mit offenen Augen durch die Stadt.
    Was geht hier, Du musst irgendwie nicht in Berlin leben. Hast Du Dich verfahren und bist in München gelandet?
  3. #62

    ...

    Zitat von wizzard74 Beitrag anzeigen
    Da hat es endlich mal jemand erkannt. Wo stellen Menschenmassen denn Lebensqualität dar?
    Im Berghain...
  4. #63

    Dann sollten Sie aber ...

    Zitat von plattenboss Beitrag anzeigen
    ...In kleinen Dörfern stehen die unverkäufliche Häuser leer. Im Ballungsgebiet akzeptiert man Wuchermieten.
    ...
    ... auch dazu sagen, daß diese Häuser zum großen Teil völlig überteuert sind, verglcihen mit einem energetisch akzeptablen Neubau. Wenn Sie im Westerwald oder im Hunsrück ein 80-er Jahre haus kaufen, oder gar eines, daß aus den Zeiten des Wirtschaftswunders stammt, dann zahlen Sie für eine energetische Sanierung + Renovierung der Bäder usw. soviel Geld, daß ein Neubau eines Hauses in Arbeitsplatznähe schlicht billiger kommt. Zumal in Zeiten, in denen es dem Handwerk so gut geht, daß Preise kaum mehr zu verhandeln sind.

    Bei sehr vielen Immobilien in den angeführten Regionen dürfte man nur den Grundstückswert bezahlen, oder weniger, denn der Abriss der darauf stehenden Immobilie kostet viel Geld, bevor der erste Stein für den Neuaufbau vermauert ist.
  5. #64

    Tropfen auf dem heißen Stein

    Zitat von Stauss Beitrag anzeigen
    Alle Energien werden immer teurer, weil die billige Atomkraft (die bislang das Explodieren der Gas-, Öl- und Kohlepreise verhinderte) abgeschaltet wird.
    Atomkraft deckt laut IEA weltweit gerade mal 6% des Gesamtenergieverbrauchs. Und die sind wahrscheinlich nach "Wirkungsgradmethode" berechnet, wo die Abwärme aus dem Kühlturm ebenfalls als "Energieproduktion" mitgezählt wird, so, als ob jemand was davon hätte. Stellt man die Stromproduktion aus KKW (ca. 2800 TWh jährlich) dem gesamten Energieverbrauch (17 Mrd. t Steinkohleneinheiten = 140.000 TWh) gegenüber, kommt man auf einen Anteil von nur 2%.
    Die Frage ist nun, wie der Strom aus KKW genutzt wird. Wird er in "dummen" Widerstandsheizungen (Nachspeicheröfen, Durchlauferhitzern, Herdplatten usw.) verheizt, sind die 2% die relevante Zahl. Wird er "intelligent" per Wärmepumpe mit Leistungszahl 3 verheizt, dann sind die 6% die relevante Zahl. Bisher ist die Wärmepumpendichte aber alles andere als groß, insbesondere außerhalb Deutschlands. Insofern kommt man auf einen effektiven Anteil der Kernkraft an der Energieproduktion von vielleicht 3%. Nicht mehr, als der Tropfen auf den heißen Stein.
  6. #65

    Kreisprozeß

    Zitat von JaguarCat Beitrag anzeigen
    Atomkraft deckt laut IEA weltweit gerade mal 6% des Gesamtenergieverbrauchs. Und die sind wahrscheinlich nach "Wirkungsgradmethode" berechnet, wo die Abwärme aus dem Kühlturm ebenfalls als "Energieproduktion" mitgezählt wird, so, als ob jemand was davon hätte. Stellt man die Stromproduktion.....
    Ein Kraftwerk funktioniert als Kreisprozeß...deshalb müssen sie am Ende (Kühlturm) auf die Anfangstemperatur (=Umgebung) runterkühlen, sonst können sie den Kreisprozeß nicht von neuem starten.
    Schreiben sie doch ein neues Buch über Thermodynamik und versuchen uns ihre "Theorien" beizubringen...das Gelächter der Fachwelt ist ihnen sicher.

    Man benutzt "dumme" Widerstandsheizungen dort, wo man sich eine teure Öl-oder Gasheizung spart. In milden Gegenden wie Frankreich.

    Ihre Gesamtenergieverbrauchszahlen sind irrelevant. Dort wo Kernkraft benutzt wird ist viel Industrie. Dort wird bis zu 60% Kernkraft verwendet. Einen Durchschnitt mit Afrika, Sibirien und Antarktis im Topf ist völliger Blödsinn.
  7. #66

    Isar 1

    Zitat von Stauss Beitrag anzeigen
    . Alle Energien werden immer teurer, weil die billige Atomkraft (die bislang das Explodieren der Gas-, Öl- und Kohlepreise verhinderte) abgeschaltet wird.
    Stimmt, und wenn das Atomkraftwerk Isar 1 in die Luft geflogen ist sind auch die Mieten in München schlagartig erträglicher ;-)
  8. #67

    ...

    Zitat von commonman Beitrag anzeigen
    erinnert sich noch an den berliner mieterstreik von 1935 und die darauf erfolgte mietrechtsreform
    Der Mieterstreik war 1932 und wurde u.a. von den Nazis und anderen Antidemokraten forciert.
  9. #68

    Strom und Gas

    Zitat von Stauss Beitrag anzeigen
    ... Alle Energien werden immer teurer, weil die billige Atomkraft (die bislang das Explodieren der Gas-, Öl- und Kohlepreise verhinderte) abgeschaltet wird.
    Atomkraft erzeugt nur elektrische Energie.
    Strompreis 22 cent/kWh
    Gaspreis 6 cent/kWh

    Atomkraft hat nicht die Preise gedrückt.
  10. #69

    Verhältnis Miete und Gehalt

    Zitat von Hamstermett Beitrag anzeigen
    Um mal eine Relation aufzuzeigen:
    In Zürich kostet der qm warm ca. 30 Euro im Monat - in normaler Lage.
    Einen schönen Gruss in die alte Heimat
    Die Relation von Miete und Gehalt ist dort aber auch anders als in München, um noch mal eine andere Relation aufzuzeigen.


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