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Immobilienkauf in Spanien: Käufer verzweifelt gesucht!

Satte Rabatte und unterwürfige Makler: Madrid ist derzeit ein Paradies für Immobilienkäufer. Die Finanzkrise hat die Preise abstürzen lassen. Doch die Schnäppchenjagd hat ihre Tücken.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...810005,00.html
  1. #30

    Ja und Nein ...

    Erste Frage: Ja, ich finde beispielsweise Dresden oder Jena von der Lebensqualität deutlich besser als Stuttgart, München, Köln, aber nicht als "den Osten".
    Zweite Frage: Ja, ich habe schon oft das Haus verlassen, sich öfter als die Masse der "Ureinwohner" der o.g. Städte. Ich hatte in allen drei Städten mehrfach über kürzere Zeiträume (2-8 Wochen) zu tun. Ausserdem habe ich Freunde und Verwandte in 2 der 3 o.g. Regionen. Und einer (Mitte 40), der im Raum Köln lebt (und dort geboren wurde) würde lieber heute dort weg als morgen ... wenn da nicht die höherbezahlte Arbeit wäre. Kommt Besuch aus M, hören wir selbst von denen, dass unsere Lebensqualität im Großraum M nur mit Jahreseinkommen deutlich jenseits der 100000Euro erreichbar ist und selbst dann nur eingeschränkt wg. weiter Wege einschl. Stau, Menschenmassen überall etc.

    Dritte Frage: RTL2 habe ich im Prinzip noch nie gesehen (höchstens mal im Urlaub drübergezappt, zu Hause habe ich keine Privatsender). Was bringen die über o.g. Städte.
    Was ich zugegebenermassen nicht habe, ist Einblick in die Lebensqualität der "oberen 10000". München ist sicher toll, wenn man am Starnberger See wohnt.
    Und nochmal: ich rede hier lediglich von der Lebensqualität und nicht vom Einkommen, Sicherheit und Perspektiven beim Arbeitsplatz etc.
    Zitat von slimp86 Beitrag anzeigen
    Du findest also Stuttgart, München, Köln und Hannover schlechter als Osten? ... Zwischenfrage -> Schonmal das eigene Haus verlassen, oder über diese Städte nur was bei RTL2 gesehen?
  2. #31

    Zitat von herr_kowalski Beitrag anzeigen
    Dann werden dort ( nicht in Madrid ) im Süden Spaniens die Häuser/Wohnungen zu 20 % des Preises von 2006 angeboten werden.
    Nicht verkauft sondern erstmal angeboten.
    Wer sich über die dort vorhandene Bausubstanz ein Bild machen möchte,
    möge dort mal eine Woche Urlaub verbringen und mit offenen Augen
    ein wenig sightseeing unternehmen.
    Eine wirksame Kur.
    ich komme aus alicante und muss sagen, dass nach unten noch sehr, sehr viel platz ist (einbruch seit dem high ca 50-60%) und wer sich auch wieder als hobbyspekulant verdienen will, sollte sich preislisten aus 2001-2002 vor augen halten.... dies wird wohl eher das ziel sein.... über qualtität am bau will ich mal nicht sprechen, denn marmor hin oder her, einen wohnwinter in der "traumimmobilie" lässt einen schnell erwachen....
  3. #32

    Zitat von spainflyer Beitrag anzeigen
    Würde ich nicht so unterschreiben. Es kommt auf die Lage und die Art der Immobilie an. In Städten wie Barcelona oder Salamanca gibt es keine Krise und in vielen anderen Regionen Spaniens ziehen die Käufe wieder an. Im letzten Quartal 2010 stiegen die Immobilienkäufe durch Ausländer um 27%, ein klares Zeichen dafür, dass die Talsohle durchschritten ist. In Spanien lebt es sich trotz (oder gerade wegen) der Wirtschaftskrise gut, das spricht sich langsam auch im Ausland wieder rum. Immobilienbesitzer, die ein gut gelegenes Einfamilienhaus besitzen, sollten zuwarten, die Preis dafür werden über kurz oder lang steigen. Wer allerdings ein schlecht gelegenes Appartement besitzt, sollte die Investition am besten abschreiben, denn die Chancen, dieses zu einem vernünftigen Preis zu verkaufen, sind gleich null.
    warum steigt die zahl der ausländerkäufe??? weil sie es nicht besser wissen (wie mir scheint, leben sie ja auch ein wenig in der "traumblase", wenn sie hier vor ort ansässig sind?!) und gerne auf solche artikle wie diesen hier anspringen.... haben sie sich schon mal um eine arbeitsstelle in Barcelona oder Salamanca bemüht??? aufgrund der von den regierungen praktzierten salamitaktik, weiss nur nicht jeder, wie schlimm es eigentlich steht.... ausserdem, was nützt die schönste finca, wenn alles drumherum den bach runtergeht?!.... ein blick auf die kriminalitätsstatistik von 2011 geworfen?!.....
  4. #33

    Immobilien, Anlagen, Spanien ...

    Was will der Artikel uns eigentlich sagen ? Sollen wir einen Beitrag zur Eurorettung leisten?

    Die einen empfehlen Immobilien als Wertanlage, andere nicht? Beide haben sicher irgendwo recht.

    Meine Meinung ist, dass man mit einer selbstgenutzten Immobilie in einer wirtschaftlich relativ stabilen Region und bei entsprechender Lage nicht viel verkehrt macht. Auch das Argument, dass man als Rentner dann, wenn man eine Weltreise plant, gleich das ganze Haus verkaufen muss zieht auch nicht.

    Aber was zum Teufel sollen wir in Spanien? Vom Festland sind sicher nur die Küsten und Küstennahen Regionen interessant. Als Ferienhaus? Alleine, also jedes Jahr Urlaub am selben Ort. Vielleicht 4 oder 5 Wochen genutzt, sonst nur Unterhalt. Sharing ... hmm. Alterssitz ... kann man kaufen wenns soweit ist. Ich würde auch das nicht tun sondern lieber in einem 4-5 Sterne Apparthotel für wenig Geld überwintern.

    Kenne Tarifa (Surfer-Paradies nahe Gibraltar) sehr gut. Erster Besuch Mitte der 90er: nette Kleinstadt mit wenig Plattenbauten drum herum. ca. 5 Jahre später: Kleinstadt im Meer halbfertiger und einiger fertiger "Betongud-Plattenbauten" im Prinzip nicht mehr auffindbar. Jedoch noch schöne "unberührte" Strandabschnitte (gewohnt in einer schöne alten Hacienda mitten im Nichts 100m vom Strand. Weiter 5 Jahre später ... die Stadt ist weiter gewachsen und macht auch vor den schönen alten Einzellagen nicht halt und schluckt diese. Wer sich dort eingekauft hat ... gute Nacht.

    Umzug nach Spanien um dort zu Arbeiten ... wegen der Siesta sicher angenehm ... aber sonst ?
  5. #34

    Wie vor 30 Jahren in deutsche Betonburgen

    Zitat von juanth Beitrag anzeigen
    Im Immo-Markt gilt immernoch: Lage,Lage,Lage.
    In guter Lage,besser Haus als Wohnung und besser auf den Inseln,als auf dem Festland,ist der Markt nicht eingebrochen.
    Hier auf den Kanaren werden freistehende Haeuser immernoch zu den selben Preisen verkauft (ok,nicht gestiegen) und Kaeufer gibt es genug.
    Ich versuche fuer Freunde etwas bis 300.000 zu bekommen und Pustekuchen.
    Zuviel gebaut wurden diese Massensiedlungen,Hochhaeuser, also eher fuer die Leute mit wenig Einkommen, aber in diese Gettos waere die Mittelklasse auch 2005 nicht eingezogen.
    dort haust heute das Migrationsprekariat.
    Mal unter Spessartvietel / Starkenburgring in der Wikipedia nachschlagen.
    Oder unter Großwohnsiedling / soziale Folgen
  6. #35

    Korruption

    Die gesamte Wohnanlage wurde illegal erstellt. Der Promotor brústete sich, dass er keinen spanischen Bürgermeister gibt, den er nicht bestochen hat.

    Wer in dieser Wohnanlage kauft kann sein Geld gleich in den Rhein werfen.

    Es wäre schön gewesen wenn der Redakteur hier mal richtig recherchiert hätte.
  7. #36

    Immobilienpreise Barcelona

    Zitat von spainflyer Beitrag anzeigen
    In Städten wie Barcelona oder Salamanca gibt es keine Krise und in vielen anderen Regionen Spaniens ziehen die Käufe wieder an.
    Da sagen die Statistiken aber das Gegenteil. In Barcelona sind die Immobilienpreise von Appartments in den letzten 12 Monaten um 13% und in Salamanca um 11% gefallen.

    Mit diesem Link kann man die Immobilien-Preisentwicklung aller Städte und Regionen Spaniens abfragen:
    Evolución del precio de la vivienda en España
    Mit diesem Link kann man die Preisentwicklung von allen Städten und Regionen Spaniens abfragen.
  8. #37

    Immobilienpreisentwicklung Barcelona

    Zitat von spainflyer Beitrag anzeigen
    In Städten wie Barcelona oder Salamanca gibt es keine Krise und in vielen anderen Regionen Spaniens ziehen die Käufe wieder an.
    Die Statistiken belegen aber das Gegenteil. In Barcelona fielen die Immobilienpreise in den letzten 12 Monaten um 13%, in Salamanca um 11%.

    Mit dieser Webssite lässt sich die Entwicklung der Immobilienpreise aller Städte Spaniens ermitteln: Evolución del precio de la vivienda en España
  9. #38

    Zitat von henryb_de Beitrag anzeigen
    Was will der Artikel uns eigentlich sagen ? Sollen wir einen Beitrag zur Eurorettung leisten?

    Die einen empfehlen Immobilien als Wertanlage, andere nicht? Beide haben sicher irgendwo recht.

    Meine Meinung ist, dass man mit einer selbstgenutzten Immobilie in einer wirtschaftlich relativ stabilen Region und bei entsprechender Lage nicht viel verkehrt macht. Auch das Argument, dass man als Rentner dann, wenn man eine Weltreise plant, gleich das ganze Haus verkaufen muss zieht auch nicht.

    Aber was zum Teufel sollen wir in Spanien? Vom Festland sind sicher nur die Küsten und Küstennahen Regionen interessant. Als Ferienhaus? Alleine, also jedes Jahr Urlaub am selben Ort. Vielleicht 4 oder 5 Wochen genutzt, sonst nur Unterhalt. Sharing ... hmm. Alterssitz ... kann man kaufen wenns soweit ist. Ich würde auch das nicht tun sondern lieber in einem 4-5 Sterne Apparthotel für wenig Geld überwintern.

    Kenne Tarifa (Surfer-Paradies nahe Gibraltar) sehr gut. Erster Besuch Mitte der 90er: nette Kleinstadt mit wenig Plattenbauten drum herum. ca. 5 Jahre später: Kleinstadt im Meer halbfertiger und einiger fertiger "Betongud-Plattenbauten" im Prinzip nicht mehr auffindbar. Jedoch noch schöne "unberührte" Strandabschnitte (gewohnt in einer schöne alten Hacienda mitten im Nichts 100m vom Strand. Weiter 5 Jahre später ... die Stadt ist weiter gewachsen und macht auch vor den schönen alten Einzellamagen nicht halt und schluckt diese. Wer sich dort eingekauft hat ... gute Nacht.

    Umzug nach Spanien um dort zu Arbeiten ... wegen der Siesta sicher angenehm ... aber sonst ?
    Also mir gefallen Kleinstädte im Landesinneren Am besten. um die Küstenregionen, abgesehen von der Atlantikküste mache ich einen Riesenbogen. Geschmackssache


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