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Immobilienbericht: Regierung warnt vor Wohnungsmangel

DPASteigende Mieten und ein knappes Angebot: Die Bundesregierung sieht auf dem Wohnungsmarkt erhebliche Engpässe. Im vergangenen Jahr legten die Mietpreise bundesweit um drei Prozent zu. Insbesondere Familien mit Kindern haben Probleme, erschwingliche Wohnungen zu finden.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...-a-861881.html
  1. #1

    Wer die Wahl hat........

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Steigende Mieten und ein knappes Angebot: Die Bundesregierung sieht auf dem Wohnungsmarkt erhebliche Engpässe. Im vergangenen Jahr legten die Mietpreise bundesweit um drei Prozent zu. Insbesondere Familien mit Kindern haben Probleme, erschwingliche Wohnungen zu finden.

    Bericht zu Immobilien: Mieten und Kaufpreise steigen - SPIEGEL ONLINE
    Wer möchte heute noch Familien in der Nachbarschaft haben? Die Kleinen sind laut, machen Dreck und stören nur. Wer also die Wahl hat, nimmt lieber gut verdienende Singles.
  2. #2

    Eklektizismus

    Was für ein stumpfes Aneinanderreihen von Zahlen und Zitaten... Es hat den Schein, dass das alles so stimmt.

    Hier mal ein paar Fragen, die ich mir sofort zu dem Thema gestellt habe:

    - Wie wirkt es sich auf den Wohnungsmarkt in NRW aus, wenn dort 2040 ca. 1 Mio. Menschen weniger leben werden (Stichwort: Demografischer Wandel)?
    - Wie wirkt es sich auf den Wohnungsmarkt aus, wenn beispielsweise Einfamilienhäuser mit einem vierfachen Energiepreis geheizt werden müssen (Stichworte: Sanierungsstau und Energieverknappung)?
    - Wie wirkt es sich auf den Wohnungsmarkt aus, wenn die Menschen im alter wieder zentraler wohnen wollen (Stichwort: Veralterung der Gesellschaft)?
    - Wie wirkt es sich auf den Wohnungsmarkt aus, wenn immer weniger Menschen Arbeit finden werden (Stichwort: Technologischer Fortschritt)?

    undsoweiterundsofort...

    Derart komplexe Systeme kann man so platt nicht besprechen...
  3. #3

    ....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Steigende Mieten und ein knappes Angebot: Die Bundesregierung sieht auf dem Wohnungsmarkt erhebliche Engpässe. Im vergangenen Jahr legten die Mietpreise bundesweit um drei Prozent zu. Insbesondere Familien mit Kindern haben Probleme, erschwingliche Wohnungen zu finden.

    Bericht zu Immobilien: Mieten und Kaufpreise steigen - SPIEGEL ONLINE
    Hat nicht eine CDU/FDP/CSU Regierung den sozialen Wohnungsbau exekutiert?
  4. #4

    Es gibt keine Wohnungsnot Herr Ramsauer?

    Lieber Herr Ramsauer fragen Sie doch mal die Jobcenter bundesweit, was die zu dem Thema Wohnungsnot so sagen: Überall in Deutschland müssen Jobcenter immer öfter viel zu große Wohnungen finanzieren, weil es die für Hartz-IV-Empfänger eigentlich gedachten Mini-Wohnungen auf dem Wohnungsmarkt gar nicht in ausreichender Menge gibt. Da werden dann deutlich größere Wohnungen (samt Nebenkosten) dann bezahlt, und um den Hartz-IV-Bezieher nicht zu froh werden zu lassen werden dann "überzählige" Zimmer in den großen Wohnungen zugeschlossen und versiegelt....und dass in den Innenstädten der attraktiven Großstädte heute schon 1ZKB gerne mal für satte 1000,-€ im Monat vermietet wird ist für Leute wie Herrn Ramsauer natürlich kein Problem, für Niedriglohnbezieher aber schon....aber der Herr Minister hat da halt eine ganz andere Sicht auf die Dinge - aus einer schicken große Villa in Traunreuth.....
  5. #5

    Aha. Die Regierung warnt. Wen denn? Uns Wohnungssuchende?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Steigende Mieten und ein knappes Angebot: Die Bundesregierung sieht auf dem Wohnungsmarkt erhebliche Engpässe. Im vergangenen Jahr legten die Mietpreise bundesweit um drei Prozent zu. Insbesondere Familien mit Kindern haben Probleme, erschwingliche Wohnungen zu finden.

    Bericht zu Immobilien: Mieten und Kaufpreise steigen - SPIEGEL ONLINE
    Vor was? Einem Mangel an Wohnungen? Und vor wem? Vor Mietern, die soviel verdienen, dass sie mühelos Rentner, Familien und schlechter verdienende Bürger in die grauen Vorstädte und die trostlosen Trabanten-Siedlungen verdrängen? Passiert doch alles längst. Die Frage ist doch eigentlich nur, WAS UNSERE REGIERUNG dagegen (außer uns zu warnen) eigentlich zu tun gedenkt...
  6. #6

    Wozu ist eigentlich unsere Regierung da?

    Familien mit Kindern haben Schwierigkeiten?
    Bis vor kurzem herrschte in vielen Gebieten Deutschlands leichter Leerstand, bis auf wenige Ausnahmen wie München oder Hamburg gab es Mietermärkte, d.h., die Mieter konnten sich die Wohnungen aus einem guten Angebot aussuchen. Darüber hinaus schrumpft die Zahl der Deutschen, d.h. wir werden weniger und bei kluger Politik wird mehr Platz für alle Deutschen. Es sind auch keine Wohnungen verloren gegangen, von ein paar Plattenbauten in unrentablen Gegenden abgesehen, deren Zahl durch hohe Bautätigkeit in gesuchten Gegenden längst wieder ausgeglichen ist.
    Nein, der Wohnungsmangel ist nur scheinbar:
    Leute, viele auch aus dem Ausland "investieren" in immobile Werte an interessanten Standorten Deutschlands. Die Miete scheint bei vielen zunächst nur von nachrangiger Bedeutung zu sein:
    Ein Grieche, der 500.000€ in Griechenland auf dem Konto parkt, läuft Gefahr, bei einem Austritt Griechenlands aus dem Euro-Verbund dieses Geld in die dann neue Währung umgetauscht zu bekommen. Muss Griechenland dann diese Währung sogleich abwerten, sagen wir um 50%, wie es gegenwärtig zum Teil diskutiert wird, dann hat der "arme" Grieche am nächsten Tag nur noch einen Gegenwert von 250.000€. Sein Immobilienbesitz in Deutschland würde jedoch seinen Wert von 500.000€ behalten.
    Unterhält man sich mit Maklern oder Immobilienfinanzierern, hört man, dass seit einiger Zeit immer mehr Leute die Wohnungen einfach bar bezahlen. Sie brauchen keinen Kredit, sie fragen nicht nach den Mieten, sie bringen einfach ihr Geld in Sicherheit.
    Bedingt durch die "phantastische" Euro-Politik all unserer linken Parteien, von CSU bis zu den Grünen, werden nicht nur die Mieten steigen, bald werden wir auch unser Gesundheitswesen mit den anderen Europäern teilen dürfen, und ein Franzose wird sicher auch nicht einsehen, warum die Deutschen eine höhere Rente als die Franzosen bekommen sollen.
    Wie das zu bezahlen ist und wer das bezahlt - das scheint in diesem Europa mit Target-II Billionen und Volks-fernen Entscheidungen und Entscheidungsträgern mittlerweile fast völlig egal.
    Deutschlands jahrzehntelange Scheckbuch-"Diplomatie" hat die EU zu einer Umverteilungsmaschine mutieren lassen, von den kleinen Leuten in Deutschland in die Taschen der Gewieften und Korrupten anderer Länder, die mittlerweile zu verstanden haben scheinen, dass sie nicht nur ihre eigenen Völker, sondern via EU auch die Deutschen wunderbar ausnehmen können.
    Das hat mit Europa, Europäischem Gedanken und Zusammenwachsen der Völker nur noch insofern zu tun, als es als Begründung für die Fortsetzung dieses Betrugs erforderlich ist.

    Also: Meines Erachtens gibt es keinen Wohnungsmangel, sondern der fortgesetzte Betrug am deutschen Volk kreiert gerade die nächste Finanzblase, diesmal betrifft es nicht die Immobilien in Irland oder Spanien sondern eben in Deutschland.

    Ja, Familien werden erschwert bis kaum günstigen Wohnraum bekommen. Ja, es werden wieder weniger junge Deutsche eine Familie gründen. Ja, es scheint so, als schaffe sich Deutschland langsam, aber sicher ab.

    Letzte Frage: Wozu ist eigentlich unsere Regierung da?
  7. #7

    Ein Verteilungsproblem ...

    denn Häuser gibt es genug! Auf dem Land nämlich. Die Frage ist deshalb: Was tun, um die ländlichen Regionen wieder attraktiver zu machen? Denn eigentlich ist die Lebensqualität auf dem Land viel höher als in den Ballungsräumen. Warum also der Hype, dass alle in die Städte wollen? Wegen der Arbeitsplätze? Dann wird`s Zeit, dass es mehr Arbeit per Homeoffice gibt.
    Aber irgendwann, demnächst, wird sich auch dieser Trend wieder umkehren.
    Investoren wollen jetzt auf Teufel komm raus in den Städten ihr Geld anlegen, zahlen zu viel für Wohnungseigentum, und müssen diese hohen Investitionen wieder reinholen - über höhre Mieten.
    Eigentlich kann man den armen Mietern nur raten, Landkommunen zu gründen ...
  8. #8

    Klar

    Zitat von unaufgeregter Beitrag anzeigen
    Wer möchte heute noch Familien in der Nachbarschaft haben? Die Kleinen sind laut, machen Dreck und stören nur. Wer also die Wahl hat, nimmt lieber gut verdienende Singles.
    ...die sind auch die meiste Zeit nicht da. Und wenn sie im Mietrückstand sind, bekommt man sie leichter raus. Das größte Risiko sind alleinerziehende Mütter!
  9. #9

    Sie warnt...

    Eigentlich sollte sie was tun.

    Schreckensstarr sehen sie zu, was sie selbst angerichtet haben. Bis heute begreifen die Führer nicht, dass es n i c h t um billige Mietwohnungen geht, sondern um finanzierbares Eigentum. Damit man im Alter eine zweite Rente hat, weil man keine Miete mehr zahlen braucht. Wie in England.

    Es ist doch nur ein Armutszeugnis, wenn Menschen Sozialwohnungen brauchen. Lieber eine kleine Hütte, aber mein, statt einen von den anderen Bürgern subventionierten Schuhkarton.

    Aber das bekommt man in deutsche Hirne nicht hinein. Es gibt gerade in Deutschland zu viele, die sich daran erfreuen, wenn es andere Menschen im Lande schlechter als ihnen selbst geht. Dann greifen sie schuldbeladen zum Scheckbuch, um eine Spende für die Armen der Welt auszustellen.


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