Forum


 

Immobilien: Mieterbund warnt vor dramatischer Wohnungsnot

DPAIn Deutschland werden zu wenige günstige Wohnungen gebaut, während das Luxussegment boomt. Der Deutsche Mieterbund und die Immobilienwirtschaft warnen vor einem drastischen Wohnungsmangel vor allem in den Groß- und Universitätsstädten: In nur fünf Jahren fehlen 825.000 Mietwohnungen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...839565,00.html
  1. #10

    Zitat von Positives Denken Beitrag anzeigen
    Das klingt auf den ersten Blick sehr dramatisch, aber die fortschreitende Alimentierung von Menschen mit geringem oder gar keinem selbst erwirtschafteten Einkommen muß Grenzen finden!

    Mag sein, daß in Großstädten bezahlbare Wohnungen fehlen, dafür gibt es jene auf dem Land in Hülle und Fülle. Und dort findet sich auch noch genügend Platz für den Anbau von eigenem Gemüse, Kartoffeln, Obst. Gerade eine gesunde Ernährung mit frischen Lebensmitteln ist nie verkehrt, wenn man nicht genügend Geld besitzt, um diese Dinge im Supermarkt zu kaufen. Und Hartz-IV bekommt man auch, wenn man auf dem Land wohnt.
    Dann haben Sie sicher auch eine Idee, wie man auf dem Land Arbeit findet? Vielleicht möchten Sie auch die Leibeigenschaft wieder einführen. Kommt Ihnen eventuell in den Sinn, dass es nicht nur um Hartz IV-Empfänger geht? Es gibt genug Bürger, die täglich acht Stunden schuften und trotzdem nicht genug verdienen, um sich eine teure Wohnung zu leisten. Aber das kommt Ihnen wahrscheinlich entgegen. Dann kriegen Sie mehr und wenn diese Leute dann nicht in Ihrer Umgebung wohnen, müssen Sie sich das Elend ja auch nicht ansehen und brauchen sich um Ihr Gewissen keine Sorgen zu machen.
  2. #11

    ..

    Bin ja gespannt wie man für Mieten von ... 6 Euro nettokalt? (Berlin mal genommen .... Neubauwohnungen bauen soll.

    kleine Nebenrechnung:
    72 €/m² Jahresmiete .... selbst wenn man mit 5% Rendite zufrieden wäre müsste man also für unter 1500 Euro den m² bauen - das kostet in Berlin dummerweise das unbebaute Grundstück schon. (Inflationseffekte mal außen vor).

    Neubau unter 2500-3000 €/m² klappt in ner Großstadt nicht -> unter 10-12 € kaltmiete lohnt sich das nie -> macht keiner.
    Wer meint für 6-7€ /m² Neubauwohnungen haben zu wollen muss:
    a) massiv subventionieren (SonderAfa, Zuschüsse, Zinslose Darlehen)
    b) die Grunstücke verschenken
    c) selber bauen (aka staatlicher Wohnungsbau).
  3. #12

    die günstigen Kleinwohnungen gehen hier für Hartz drauf, so kann ich das beobachten. Es gibt mehr Stütze für Alleinstehende, wenn man Strom etc zurechnet, also nehmen unverheiratete Paare doch mal eben zwei Wohnungen in Anspruch, eine wird überhaupt nicht benutzt, dient nur als Briefkastenadresse, in der anderen wohnen sie dann zusammen. Scheint die neueste Masche zu sein, will man eine kleine Wohnung günstig vermieten, kommen viele Interessenten genau aus diesen Beweggründen und bekunden, sie hätten zwar sehr grosses Interesse an der Wohnung, seien aber ohnehin dann nie zugegen und würden sie physisch nicht nutzen.
  4. #13

    Energetische Sanierung vernichtet günstigen Wohnraum

    Hm, was für einen Überraschung...

    Da gibt es doch immer noch irgendwelche Leute, die glauben, dass die viele tollen Ideen zum Null-Tarif zu haben sind. Da soll Überall aus Klimaschutz Energie gespart werden, aber das kosten nun mal richtig viel Geld.
    Die Handwerkslöhne werden dem Kunden mit 40-50€/Stunde netto in Rechnung gestellt, Material kommt noch oben darauf. Alle diese Modernisierungsmaßnahmen kosten Geld. Und die Rod-Grüne-Schwarze Ökobewegung hat das zum Ziel erhoben.
    Da gibt es verschieden Optionen: nicht modernisieren, Leute bezahlen kleine Mieten, aber große Nebenkosten. In modernisierten Gebäuden ist die Grundmiete teuerer, aber dafür geringere Nebenkosten.
    Unter dem Strich bedeutet dass eben auch, das Leute sich wohnungstechnisch auch verkleinern müssen, um Wohnkosten zu sparen. In den 60er Jahren waren 2 Zimmerwohnungen für zwei Leute Standard, in der 80-90 waren viele solche Wohnungen kaum noch vermietbar, die werden jetzt gerade in hochpreisigen Ballungszentren wie München und Hamburg wieder zurückkommen.

    Nicht jeder Single muss in einer 3-Zimmer Wohnung leben. Anstelle nach dem Staat und wieder neuen Ausgaben, die auf Pump finanziert werden sollen, zu rufen, sollte jeder von uns seine Wohnsituation überprüfen. Durch die steigenden Energiekosten sind direkte oder indirekte Wohnkostensteigerungen/m^2 unausweichlich.

    Es ist nicht in Stein gemeißelt, das es einen Anspruch auf immer wachsendem Wohlstand gibt, leider.
  5. #14

    Zitat von Positives Denken Beitrag anzeigen
    Ob die Betroffenen nun auf dem Land arbeitslos sind oder in der Stadt arbeitslos sind, spielt für sie persönlich ohnehin keine Rolle. Aber für den Steuerzahler sehr wohl.
    Und wie sollen die auf dem Land wieder Arbeit finden? Oder möchten Sie den Steuerzahler nicht entlasten, indem die Leute wieder in Arbeit kommen?
  6. #15

    Das ist...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Zitat: "Vermieter dürfen die Kosten für die energetische Sanierung auf die Miete umlegen. Das trifft vor allem jene Menschen, die staatliche Unterstützung bekommen - derzeit ist das jeder fünfte deutsche Haushalt. Werden diese Wohnungen teurer, müssen die Mieter häufig ausziehen und würden so für die Klimapolitik bestraft."

    Immobilien: Mieterbund warnt vor dramatischer Wohnungsnot - SPIEGEL ONLINE
    ...nichts Neues, dass die Kosten des "Umweltschutzes" (insbesondere der "Energiepolitik") an dem "kleinen Mann" hängen bleiben...

    Die Klientel der Grünen - eher höhere Schulbildung => eher bessere Jobs => eher höheres Einkommen - wird davon weniger belastet, als die klassische sozialdemokratische Klientel.

    Dass die SPD damit trotzdem noch in der Arbeiterschaft durchkommt, kann nur nostalgische Gründe haben.
  7. #16

    Ab aufs Land !

    Zitat von Positives Denken Beitrag anzeigen
    Ob die Betroffenen nun auf dem Land arbeitslos sind oder in der Stadt arbeitslos sind, spielt für sie persönlich ohnehin keine Rolle. Aber für den Steuerzahler sehr wohl.
    Hmm, ich nehme an, Sie 'transferieren' dann auch gleich noch das komplette soziale Umfeld eines arbeitslosen Geringverdieners mit 'aufs Land', oder ?
  8. #17

    positives Denken, destuktiv Handeln?

    Ihr Vorschlag is ja mal der Hammer, ich geh 10-12 Std. bei Amazon in Berlin schuften und es reicht vorne und hinten nicht, muß also Hartz4 aufstocken, weil dieser Konzern unmenschliche Löhne zahlt und diese auch teilweise vom Steuerzahler subv. wird, und nun kommt ein neunmalkluger und schreibt so ne Gülle, na den Feierabend haben Sie mir schön versaut, Danke!!! Schreib mal lieber was über die Steuern die nicht gezahlt werden oder mit denen diese Dumpinglöhne subv. werden.
  9. #18

    Also nochmal...

    Zitat von Positives Denken Beitrag anzeigen
    Zitat von omega84 Beitrag anzeigen
    SUPER Idee, so lösen wir alle Probleme. Das es auf dem Land weniger Arbeit gibt, lassen wir einfach unter den Tisch fallen.
    Ob die Betroffenen nun auf dem Land arbeitslos sind oder in der Stadt arbeitslos sind, spielt für sie persönlich ohnehin keine Rolle. Aber für den Steuerzahler sehr wohl.
    Die Arbeitslosen sollten genau dort sein, wo die Chance, einen Job zu finden, am groessten ist. Und das ist nun mal nicht auf dem Land.

    Dazu kommt natuerlich noch, dass man auf dem Land praktisch nicht ohne Auto auskommt, in der Stadt aber sehr wohl. Preiswerte Wohnungen in der Stadt sind also auch ein positiver Beitrag zum Umweltschutz.
  10. #19

    Zynisch!

    Zitat von Positives Denken Beitrag anzeigen
    Das klingt auf den ersten Blick sehr dramatisch, aber die fortschreitende Alimentierung von Menschen mit geringem oder gar keinem selbst erwirtschafteten Einkommen muß Grenzen finden!

    Mag sein, daß in Großstädten .....
    Ich finde Ihren Post genauso zynisch wie in diesem Zusammenhang Ihren Usernamen!








TOP



TOP