Seit rund 50 Jahren ist, besser war das der "Betrugsrenner!"
Jetzt hat der "kleine Mann" kein Geld mehr.
dapdEs könnte der größte Wohnungsdeal des Jahres werden: Der Immobilienkonzern Gagfah will laut einem Zeitungsbericht 38.000 Wohnungen verkaufen, die er vor sechs Jahren der Stadt Dresden abgekauft hatte. Damit könnte auch die Leidenszeit vieler Mieter ein Ende haben.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...831045,00.html
Seit rund 50 Jahren ist, besser war das der "Betrugsrenner!"
Jetzt hat der "kleine Mann" kein Geld mehr.
Traue keiner Firma die einem Hai (US Finanzinverstor )gehört. Nur zu gut weiß ich aus eigener Erfahrung was das für Auswirkungen haben kann. Tja, leider unterschätzen DIE immer unsere Rechtssprechung, Deutschland ist Gott sei Dank nicht USA.
Ein großer Schandfleck der wohl schönsten Stadt Deutschlands. Ich bin froh nicht in einer dieser Wohnungs-KZs wohnen zu müssen. Es gibt genügend andere, auch preisgünstige Wohnungen, in Dresden.
frage: was macht die stadt mit dem eingeklagten geld ? wurden mieter entschädigt ? wurde saniert ? oder verschwand das geld einfach im stadtsäckel ?
das wäre mal eine frage, die der spiegel schon hätte beantworten sollen, wenn er sich schon so reisserisch gedanken um die lieben mieter macht.
ich wohne übrigens selber in einer heschreckenwohnung (dänischer fond) - ich habe in meinem leben noch keine so persistente ablehnende haltung gegenüber jeglichen sanierungsmaßnahmen erlebt. nach 2 fachem wasserschaden orgendwo im haus, liegt nun der flur blank (durch aufbruch) und rohre kommen da raus und keinen interessierts....
Ja ja, die schlimmen Heuschrecken. Die Dresdner Wohnungen wurden 2006 verkauft - nach 16 Jahren (DDR-Zeit nicht mitgerechnet) in kommunaler Hand. Woher kam denn da überhaupt der Sanierungsbedarf? Wenn´s nur die Heuschrecken wären, die die Wohnungen vergammeln lassen, sollte doch 2006 alles in bestem Zustand gewesen sein.
In Anbetracht der Diskussionen um die zu investierende Summe pro m² Wohnfläche (allgemeine Empörung über die 7,56 Euro der Gagfah) würde mich mal interessieren, wieviel denn die kommunale Woba in den Jahren bis 2006 investiert hatte.
Darüber lässt sich nur spekulieren, vermutlich irgendwelche Steuersparmodelle. Mir wurde auch mal so eine Immobilie angeboten. Das Prinzip ist folgendes: Sie finanzieren den kompletten Kaufpreis. Die Miteinnahmen decken nur die Zinszahlungen. Sie können aber die kompletten Kredite steuerlich absetzen, damit machen Sie Gewinn. Irgendwann verkaufen sie die Bude wieder, wenn sie Glück haben mit einem kleinen Aufschlag. So wirds gemacht.
Die Firma wollte Reibach machen indem:
Die Mieten drastisch erhöht wurden, man aber in den 6 Jahren keinen Cent in Werterhaltung, Reparaturen etc. gemacht hat.
Das gleiche Spiel läuft, wenn Private die Wasserversorgung einer Stadt übernehmen:
Sie lassen die Wasserleitungen verkommen.
Wenn der Vertrag ausgelaufen ist, kann die Stadt die Rohrnetzt sanieren.
Spätestens dann merken die Stadtväter, dass sie vor allem die Bürger, betrogen wurden.