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Immobilien-Deal: Thüringen verkauft Rittergut an Rechtsextreme
Millionensummen gibt Thüringen für den Kampf gegen Rechtsextreme aus, doch nun*sabotiert*der Freistaat*seine eigene Bemühungen: Er verkaufte ein Rittergut an ein mutmaßliches Mitglied eines*einschlägigen Vereins. Experten fürchten ein neues Neonazi-Zentrum im alten Herrenhaus.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...788561,00.html
- #10 18.10.2011 07:44 von
naja...
Also einen richtigen Vorwurf kann man der Gemeinde ja wohl nicht machen, da die Frau bisher nicht als rechtsextreme Person aufgefallen ist. Würde gerne wissen was hier los wäre, wenn vor jedem verkauf einer Immobilie eine Überprüfung des Käufers durch den Verfassungsschutz stattfinden würde... Ich sehe hier eher den Verfassungsschutz und dessen Organe unter Zugzwang. Wie kann denen denn das Bestreben entgangen sein, dass so ein Objekt gekauft wird? Wofür haben wir denn die ganzen V-Männer usw.?
Nun gut wir sind ein freies Land und es liegt jetzt an den Anwohnern und uns Flagge zu zeigen und den Rechten dort das Leben so schwer wie nur möglich zu machen. - #11 18.10.2011 07:46 von
...
Gestern wurde sich noch heftig über die "staatlichen Schnüffler" und ihren Staatstrojaner geschimpft und heute ruft man schon wieder bei jedem Immobilienkauf nach dem Verfassungsschutz.
Wo bleiben denn hier die Foristen die Benjamin Franklin zitieren:
"Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren."
Auch den Kauf dieser Immobilie wird unsere Demokratie verkraften, da bin ich mir sicher! - #12 18.10.2011 07:59 von
Immobilien-Deal: Thüringen verkauft Rittergut an Rechtsextreme
Nachdem die Linksextremen leider in den letzten Wochen immer mehr in den Fokus der Medien und des Publikumsinteresses gerückt sind, hat man anscheinend völlig vergessen, was im Hintergrund lauert und weitaus gefährlichere Strukturen beinhaltet: Der wahre Feind kommt von Rechts. Aber da dies ein altbekanntes Schlagwort ist, wird selten recheriert, was dahintersteckt, nämlich Intoleranz, Gewaltätigkeit, Dummheit, Skrupellosigkeit. Wie kann in Thüringen ein altes Schloss an dbraune Monster verkauft werden? Wer steckt dahinter? Jedenfalls sind das keine armen Leute. Also geht extreme Gefahr von ihnen aus. ..Die Wut und das Unbehagen der Bürger sollte auch die ganze rechte Clique mit einschließen. Was ist los mit dem Verfassungschut ?Es ist sehr verdächtig , welche Machenschaften da zirkulieren.--Helidorst
- #13 18.10.2011 07:59 von
Das heißt also
die Partei die vom Verfassungsschutz beobachtet wird kritisiert das nicht auch jeder Geschäftspartner des Landes intensiv durchleutet wird - verstehe.
Außerdem gibt es "Rückzugsräume" in unserem Land in denen viel unverhohlener die Abschaffung unserer Ordnung erfleht wird. Das gefällt mir beides nicht. Darauf habe ich aber auch kein Recht - das kann auch die Linke endlich mal kapieren. - #14 18.10.2011 08:00 von egomeabsolvo
Merkwürdig...
Früher brauchte es einen Ariernachweis zum Erwerb von Grundbesitz. Ist heute ein Gesinnungszeugnis erforderlich?
Und demnächst wird Waschpulver unter Vorlage eines Persilscheines verkauft??? - #15 18.10.2011 08:03 von brain_in_a_tank
...
Man muss das einmal anders sehen: da stehen in den neuen Bundelaendern grossartige Immobilien leer, die fuer Kleinstpreise angeboten werden, aber niemand will sie haben. Niemand moechte in diese Regionen ziehen, um z.B. 'gesundes' Kulturgut dort aufzubauen. Was koennten solche Orte wunderbar fuer Kunstprojekte genutzt werden, als Veranstaltungsort fuer eine kreative alternative Szene. Aber kaum jemand zieht es dorthin, auch wenn es billig ist. Es fehlt der Region an Attraktivitaet, aber dieser Mangel daran kommt auch dadurch zustande, dass keiner die Moeglichkeiten sieht, und lieber den bequemen Weg geht. Da darf man sich nun nicht wundern, dass sich dort die Gruppierungen ausbreiten, die ueberall eingeschraenkt werden. Es gibt dort den Raum, aber kaum eine Alternative, und es fehlt der Widerstand. Soll man solche Gebaeude lieber aufgeben und verfallen lassen?
Um einer Ausbreitung rechtsextremer Gruppen entgegenzuwirken, muss man deren Lebensraum beschneiden, mit ihnen in einen Wettbewerb treten und ihre Nische einengen. Aber keiner geht diesen Schritt, und der Osten wird ein Sammelbecken fuer rechte Gruppierungen, so dass wieder einmal lammentiert und kritisiert wird. Aber wo ist die Alternative, wo die Initiative gegen diese Ausbreitung. Es ist nur ein reaktionaeres Jammern.
Aber es ist ja nicht nur im Osten so (siehe Dortmund und Delmenhorst), man faengt erst an zu klagen, wenn solche Moeglichkeiten von den Rechten ergriffen wurden, aber man versucht nicht aktiv im Vorfeld mit den Mitteln der Demokratie diese Meglichkeiten einzuschraenken. - #16 18.10.2011 08:07 von
Ihr Thema: die Verfassungsbrüche der Bundesregierung.
Wie solche Vorträge werden dortgehalten? Das ist ja mehr als Rechtsextrem. Was ist eigentlich aus diesem Bundesminister geworden, der mit dem Scheiß des Grundgesetzes in Ruhe gelassen werden wollte?
- #17 18.10.2011 08:11 von
- #18 18.10.2011 08:11 von
ergrts
Einerseits ist das ganze natürlich eine blöde Sache, aber andererseits kann ich Ihren Hohn nicht so richtig verstehen.
Wie stellen Sie sich das denn vor? Wenn künftig irgendeine Gemeide, ein Landkreis, ein Bundesland oder auch ein privater Verkäufer, der irgendein Grundstück und Gebäude verlaufen will, erst den Verfassungsschutz beauftragen, das Leben des Käufers erstmal von vorne bis hinten auseinander zu nehmen, ob der nicht schonmal einen Vortrag bei irgendeinem Verein gehalten hat, dessen Kassenwart vielleicht Verbindungen zu Rechtsextremen haben soll oder so?
Wenn jemand über Strohmänner Häuser und Grundstücke kauft, kann man da im Grunde nichts dagegen machen. Das ist noch nicht mal illegal. Wenn jemand auf so eine Art und Weise versucht, ein Grundstück zu erwerben, wird der immer irgendeinen Weg finden.
Wenn das Land eine Möglichkeit findet, den Kauf rückgängig zu machen - und sei es nur mit Hilfe irgendeines juristischen Kunstgriffes - dann sollte es das unbedingt tun, aber wenn das nicht geht, dann geht's halt nicht.
Das ist halt einfach dumm gelaufen. Man hat es halt beim Verkauf einfach nicht gemerkt und es ist einfach nicht möglich und dazu noch völlig unverhältnismäßig, eventuell sogar illegal, jeden potentiellen Käufer standardmäßig vom Verfassungsschutz überprüfen zu lassen.
Viele Grüße - #19 18.10.2011 08:12 von
Besser geht es doch nicht
Mal scharf nachgedacht. Sollte hier wirklich ein RechtsExtremer Hintergrund vorhanden sein, so gibt es doch nichts leichter zu überwachen als einen festen Wohn/Tagungssitz.
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