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Im Wortlaut: "Was gesagt werden muss" von Günter Grass
dapdIn dem Gedicht "Was gesagt werden muss" greift Literaturnobelpreisträger Günter Grass Israel scharf an. SPIEGEL ONLINE dokumentiert das am Mittwoch in der "Süddeutschen Zeitung" erschienene Gedicht.
Im Wortlaut: "Was gesagt werden muss" von Günter Grass - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Kultur
- #130 04.04.2012 22:15 von
solch kritische Worte sind aus meiner Sicht erlaubt, da
sie nicht antisemitisch sind, sondern nur Kritik an der Politk einer israelischen Regierung (Recht auf nuklearen Erstschlag) üben.
sie darauf hinweisen, dass ein Krieg mit nuklearen Waffen die ganze Reagion mit hineinziehen und schädigen würde.
sie verhindern möchten, dass ein Weltkrieg sich entzündet an unbewiesenen Vorwürfen und Mutmaßungen bzw. einer darauf begründeten unsinnigen Aufrüstung, die wir doch längst hinter uns zu haben schienen.
sie westliche Politik auf ihre eigenen Werte sich zu besinnen anregt und dies auf sehr kunstvolle Art und Weise.
sie eindeutig Sympathie für das Volk der Israelis zeigen
sie Kontrollen sowohl im Iran als auch in Israel gleichermaßen fordern.
Sie insbesondere Deutschland bewahren wollen von einem Augenverschließen vor Waffenlieferungen in Krisengebiete. - #131 04.04.2012 22:19 von
Kein Gedicht
sondern Gedanken.Und er hat Recht.Er greift meiner Meinung nach nicht Israel an,er kritisiert die derzeitig praktizierte Politik,und mit Recht.Abgesehen von der komplizierten Geschichte,ueber Jahrhunderte,sind die Israeliten nicht nur Opfer, sondern ach Taeter.Es ist der Deutschen Geschichte zu verdanken,dass das immer noch nicht verbalisiert werden darf.Und wenn Grass mit diesen Gedanken ein Denken bewegen wollte, ist ihm dies zumindest gelungen.
- #132 04.04.2012 22:28 von
- #133 04.04.2012 22:53 von
Das Tabu und das alte Deutschland
Mal wieder wird ein Tabu gebrochen. Hat einer mitgezählt, wie oft dieses Tabu schon gebrochen wurde?
Aber Grass hat das Tabu nicht nur gebrochen, er hat es zertrümmert, verbrannt und dann vergraben.
Er, der 84-jährige Deutsche, erklärter Intellektueller, Nobelpreisträger, ehemaliges SS-Mitglied, er hat Israel kritisiert! Und gleich darauf verwiesen, welche Problematik das mitbringt - aus seiner Sicht: er ist Deutscher. Er darf das nicht.
Grass ist selbst Kunst. Ein Symbol. Für den Zwang, Israel kritisieren zu müssen, paradoxerweise um sich zu beweisen, kein Nazi zu sein.
Der Teil Deutschlands, der selbst Mitglied der SS war - nicht aus Bosheit, sondern aus Dummheit - sieht seinem Ende entgegen. Mit seiner letzten Tinte erklärt er sich noch, rechtfertigt sich. Forscht nach, was die Überlebenden seines Verbrechens tun. Täuscht sich selbst Normalität vor. Wie jeder andere möchte er sein. Kritik ist kein Hass. Kritik ist normal. Ich bin normal, ich muss also kritisieren....
Ich jedenfalls kann mich nicht damit identifizieren. Wenn ich mich als Weltverbesserer profilieren will, aber nicht wirklich etwas tun will, dann kaufe ich mir ein Kony2012 T-Shirt anstatt Israel zu kritisieren. So wie die meisten Menschen, die nicht Mitglied in der SS waren. - #134 04.04.2012 23:23 von
- #135 04.04.2012 23:24 von
Ich mag Günther Grass nicht
aber er hat ja nicht Unrecht.
Ob Israel jetzt mit seinen Atombomben den ganzen Weltfrieden bedroht, wage ich zu bezweifeln... aber definitiv ist ihre Politik auch nicht einwandfrei und das muss man sagen dürfen!
Es ist polemisch formuliert und als "Gedicht" ein Totalausfall, doch sollte es doch nach so langer Zeit möglich sein, auch mal Kritik am Staate Israel zu üben - OHNE jeglichen Nazi-Hintergedanken.
Um die Toten Hosen zu zitieren: "Auch lesbische schwarze Behinderte können ätzend sein!" - und Israelis auch, sogar wenn sie Juden sind... - #136 05.04.2012 01:24 von
- #137 05.04.2012 02:16 von
- #138 05.04.2012 04:59 von
Nun, zunächst mal eins
Gedichte müssen sich nicht reimen - das gilt ca. seit dem 15. Jahrhundert allgemein - reimen sollten sich Kinderlieder und dämliche deutsche Schlager schlechter Qualität.
Und der Herr Grass ist im Erfassen der Drehung der Welt Ihnen so weit überlegen, dass gerade Sie seine Geschwindigkeit des Erfassens der Drehung dieser Welt in diesem Ihrem Leben bestimmt nicht erreichen werden. - #139 05.04.2012 05:01 von
Bitte gleich behandeln ...
Man lebt in Israle und im Iran auchrecht unbeschwert außerhalb der Reichweite der mit im Zuge der nuklearen Teilhabe mit Atomwaffen bestückbaren deutschen Tornado und Phantom-Jets. Genauso wie die der atomar bestückbaren Kampfflieger aus Belgien und den Niederlanden. Die aus Italien und der Türkei geben dem Iran eventuell eher zu denken, die aus der Türkei wohl definitiv. Von den See- und Landgestützten Interkontinentalraketen unserer amerikanischen und britischen Verbündeten mal abgesehen. Die Grunddoktrin der NATO ist Ihnen ja vielleicht ein Begriff ?
Vielleicht sollten Sie sich erst einmal über Grundzüge nuklearer Proliferation, Strategie und *Abschreckung* beschäftigen bevor Sie hier Unsinn posten ?
Es stellt sich die Frage: was kritisiert Israel eigentlich? Das Iran Atomwaffen hat? Das Iran die Atombewaffnung nicht überwachen lässt? Das Iran vom Einsatz der Waffen absehen soll, wohlwissend, das ein solcher gar nicht geplant ist? Oder ist genau die Schaffung dieser Fiktion das Ziel des Gedichts? [/QUOTE]
Wenn nicht die gleichen Grundsätze für alle gelten nennt man das *Scheinheilig bzw. *Verlogen*. Bei der Gelegenheit erklären sie mir bitte den Unterschied zwischen dem religiösen Extremisten im Iran, den religiösen Extremisten in Israel und den religiösen Extremisten in Saudi Arabien. Ok - die letzten beiden zählen offiziell zu unseren Verbündeten ...
Glauben Sie den Stuss immer noch ???? Der ist doch älter als die roten-Socken-Kampangen der CDU ...
Umstrittenes Zitat von Ahmadinedschad - Der iranische Schlüsselsatz - Kultur - sueddeutsche.de
Meine Terroristen sind Freiheitskämpfer. Wer arbeitet noch mal gleich in Afghanistan mit Warlords und dem Lupenreinem Demokraten Karsei zusammen ????
Den REst des Quarks zu kommentieren hab ich nun keine Zeit mehr ...
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