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Im Berufs-Paradies: Arbeitslosigkeit, was ist das?

dapdGlückliches Eichstätt - nur 1,3 Prozent Arbeitslose, aktueller deutscher Bestwert. Beim Schlusslicht Uckermark dagegen liegt die Quote über 15 Prozent. Warum schneidet der oberbayerische Landkreis so blendend ab, und was tut sich im Osten? Zu Besuch in völlig verschiedenen Regionen.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...-a-857851.html
  1. #1

    Ironie an:

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Glückliches Eichstätt - nur 1,3 Prozent Arbeitslose, aktueller deutscher Bestwert. Beim Schlusslicht Uckermark dagegen liegt die Quote über 15 Prozent. Warum schneidet der oberbayerische Landkreis so blendend ab, und was tut sich im Osten? Zu Besuch in völlig verschiedenen Regionen.

    Eichstätt und Uckermark: Geringste und höchste Arbeitslosenquote - SPIEGEL ONLINE
    Ganz einfach: Da die Statistik ja sowieso gefälscht ist und nicht im Geringsten aussagefähig, ist die einizge Erklärung, dass die Bayern besser fälschen als die Ossis. (Ironie aus)
  2. #2

    Unternehmensansiedlungen

    Diese sind nachweislich mehr in Bayern als in der Uckermark. Audi und Osram, die hiesigen Arbeitgeber die sich leider wohl niemals in der Uckermark ansiedeln werden aufgrund der Infrastruktur und dem Image "Osten" und viele weitere Faktoren. Landwirtschaft, die immer weniger menschliche Arbeitskraft braucht weil die Trecker und Maschinen größer und effektiver werden. Da die Uckermark von der Landwirtschaft lebt, ist dies eine Teufelsspirale.
  3. #3

    BGE jetzt!

    Klar das die gerne Hartzer einstellen. Dafür gibts Lohnkostenzuschuß vom Amt. Sind die 6 bzw 12 Monate rum und der Zuschuß wird nicht mehr gezahlt, werden die wieder rausgekickt. Am liebsten nach 364 Tagen, damit die weiter in ALGII bleiben, weil kein Jahr Erwerbstätigkeit vorliegt. Damit kann man die wieder günstig in den nächsten Sklavenjob schicken.
  4. #4

    Uckermark hat billige Arbeitskräfte und billige Immobilien. Damit können sie derzeit pokern. Deshalb ist ein Callcenter attraktiv.
    Mitunter gibt es auch gewaltige Subventionen, was dazu führt, dass Pfanni in München schließt und in den Norden zog und nebenbei 17.000€ für jeden abgeschafften Job kassiert.

    Billige Arbeitskräfte gibt es aber auch nebenan in Polen.

    Eine billige Arbeitskraft muß aber auch billig an den Arbeitsplatz gelangen und nicht per Auto. Da ist dann das nahe Berlin schon wieder attraktiver.

    Bleibt die Frage, wenn so wenig Menschen auf so viel Landwirtschaft sitzen, warum können die nicht davon leben? Das ganze Land will deutsche Bio-Produkte.
    Es liegt wieder nur an den Eigentumsverhältnissen. Wie Marx schon beschrieben hat, Privateigentum an Produktionsmitteln ist ein großes Übel.
    Im Moment sind die Ländereien in Händen von Hedgefonds, Immobilienfonds und reichen Einzelpersonen oder Erben. Die Preise für Ackerland haben sich vervierfacht und mehr.
    Die Großgrundbesitzer kassieren Agrarsubventionen und EE-Umlagen für die Windkraft. Die dortige angestammte Bevölkerung schaut in die Röhre.

    Die Einführung eines BGE würde womöglich ein wenig Grundrauschen in Handwerk und Handel bringen. Mit einer Mischung aus Biolebensmittel, EE-Energie und Tourismus könnte da was werden, aber bisher fließen alle Einnahmen ab, ins jeweilige Bundesland, wo die Eigentümer der Anlagen wohnen.
  5. #5

    Bei der Standortsuche habe die hohe Arbeitslosigkeit in der Region durchaus eine Rolle gespielt
    Klar. Callcenter gehören ja zu den größten Dumpinglöhne-Zahlern der Republik. Logisch, das man dann neue Callcenter dort eröffnet, wo die Leute so am Boden sind, das sie auch für den letzten Hungerlohn wg. dem Job Schlange stehen.
  6. #6

    Bge???

    Zitat von VerHartzter Beitrag anzeigen
    Klar das die gerne Hartzer einstellen. Dafür gibts Lohnkostenzuschuß vom Amt. Sind die 6 bzw 12 Monate rum und der Zuschuß wird nicht mehr gezahlt, werden die wieder rausgekickt. Am liebsten nach 364 Tagen, damit die weiter in ALGII bleiben, weil kein Jahr Erwerbstätigkeit vorliegt. Damit kann man die wieder günstig in den nächsten Sklavenjob schicken.
    mal nachgelesen und gerechnet was das bringt? Götz Werner 1500€ bezahlt aus der MWST und aus der Streichung der Sozialbeiträgen, der Arge und des ganzen Sozialklimbings. Klingt Klasse, aber Erhöhung der MWST auf min. 100% da wirds eng. H4 zwei personen, bisher ca, 700 + 400 Miete = 1100. Danach 2x 1500= 3000, Klasse. Aber Miete 600 + 200 Nk + 2x 300 krankenversicherung, Lebensmittel bisher 400 danach 700, von Bekleidung usw nicht zu sprechen ebenfalls Benzin/ÖPNV.Es wäre, bestenfalls. en 0-Summen Spiel. Im Übrigen,die eingesparten Kosten im ÖD, gingen im, dann, aufgeblähten Zoll unter. Bekämpfung der Schwarzarbeit. Schmuggel.
  7. #7

    .

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Glückliches Eichstätt - nur 1,3 Prozent Arbeitslose, aktueller deutscher Bestwert. Beim Schlusslicht Uckermark dagegen liegt die Quote über 15 Prozent. Warum schneidet der oberbayerische Landkreis so blendend ab, und was tut sich im Osten? Zu Besuch in völlig verschiedenen Regionen.

    Eichstätt und Uckermark: Geringste und höchste Arbeitslosenquote - SPIEGEL ONLINE
    In dem Dorf wohnen nur Beamte/Pseudoforscher, Renter und solche die Dank Vitamin B bei Audi untergekommen sind. Kein Wunder, dass es dort keine Arbeitslosen gibt...

    Nein, ich bin kein argwöhnischer Arbeitsloser, liebe überversorgte SPON-Foristen!
  8. #8

    stimmt:

    "glaub keiner statistik, die du nicht selbst gefälscht hast". meine erfahrung als freizeit-uckermärker ist eine ganz andere: als ich vor ein paar jahren für ein gemeinnütziges projekt arbeitslose für einfache aufsichtstätigkeit suchte, hatte das amt ein problem: es gab schlicht keine geeigneten arbeitslosen. hmm.
    von der pck-raffinerie weiß ich, daß die ein nicht unterschätztes problem haben, wenn in den nächsten jahren mehrere hundert fachkräfte für freigewordene stellen dringend benötigt werden. hmm.
    die regionalen baufirmen sind sind trotz stolzer preise über monate ausgebucht. wartezeit nach eingehenden recherchen 6-9 monate. schlecht, wenn da mal jemand spontan umbauen will/muß. denn: fachkräfte gibts auch hier nicht. der markt ist leer. auf die kollegen aus dem nachbarland kann man, trotz niedrigerer bürokratischer hürden, auch nicht mehr zurückgreifen, die haben zuhause genug zu tun.
    ich frag mich ehrlich, wie solche beiträge zustande kommen. war der schreiber mal vor ort oder reichte da mal wieder ne kaltrecherche?
  9. #9

    Audi, Osram etc.

    da kann ich nur lachen. Das sind einfach mal durch 40 Jahre BRD Marktwirtschaft enstandende Strukturen die es im Osten nicht gibt und auch nicht gewollt sind - da man ja keine Konkurrenz wollte. 1990 gings in der ehemaligen DDR eigentlich bei 0 los und wenn man bedenkt das man nun erwartet nach 20 Jahren die Uckermark mit ein bayerischen Region vergleichen zu können ist das lachhaft - das wird vermutlich auch in weiteren 20 Jahren nicht möglich sein.
    Wenn man bedenkt das sich die Wirtschaft der BRD anfangs ohne große Konkurrenz entwickeln konnte und faktisch alles auf 0 war.
    (Außerdem haben die Amis im Gegensatz zu den Russen die Wirtschaft gefördert. Die Russen haben in den ersten Jahren alles mitgenommen was nicht niet und nagel fest war)
    Soll soll sich nun in der Ost-Zone ein Wirtschaft entwickeln die es in der West-Zone schon gibt. Eigentlich kann das gar nicht funktionieren.


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