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Illegales Filmportal: Kino.to-Drahtzieher legt Geständnis ab

DPAAuf dem Papier war er der Chef von Kino.to: Ein Angeklagter des Raubkopie-Verzeichnisses hat ein Geständnis abgelegt. Demnach war er für die Erstellung der Website verantwortlich und verdiente mehr als eine Million Euro. Doch es soll einen Hintermann gegeben haben.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...824817,00.html
  1. #20

    Unrechtsbewusstsein?

    Zitat von Earendil77 Beitrag anzeigen
    Vielen Dank an die jetzt verurteilten! Sie haben das getan, was die Rechteinhaber bis heute nicht auf die Reihe gekriegt haben: Die Bedürfnisse der Kundschaft auf annehmbare Weise zu erfüllen. Sie haben damit weit mehr Nutzen als Schaden gebracht. Dass sie das nicht aus Altruismus, sondern des schnöden Mammons wegen gemacht haben - ja, Teufel nochmal! Als ob in Hollywood jemand allein aus Spaß an der Freude arbeiten würde. Hey, das ist Kapitalismus! Was es da positives gibt, wird oft von den größten Unsympathen hervorgebracht (-> Kim Schmitz). Und die märchenhaften Gewinne bei Kino.to oder Megaupload beruhten noch nicht einmal auf Kinderarbeit, Quälerei in Sweatshops, Drangsalierung von Gewerkschaftern, Gesundheitsgefährdung und Umweltzerstörung, wie bei so vielen legalen Geschäftemachern.
    Ich schließe mich den o. g. Ausführungen an. In der laufenden Diskussion kann ich immer wieder lesen was einzelne Menschen für Recht oder auch Unrecht halten. Ich frage mich allerdings, woher soll ein Unrechtsbewusstsein im Volke kommen, wenn unsere "Volksvertreter" offensichtlich auch nicht wissen, dass ihr Verhalten sehr oft Unrecht ist? Mit wie vielen Maßen wird da gemessen? Den Einen schickt man ohne Not das SEK ins Haus, die Anderen belohnt man mit Büro und Dienstwagen plus Fahrer? Da fällt mir eine Geschichte aus der Murkelei von Hans Fallada ein, und zwar die Geschichte "Vom verkehrten Tag". Vielleicht kennt sie ja jemand.








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