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Illegaler Handel: Die Rückkehr der Blutdiamanten
Der illegale Diamantenhandel erlebt eine Renaissance: Das Kimberly-Abkommen, das die Finanzierung von Krieg und Terror durch Rohdiamanten stoppen soll, hat nach Ansicht seines Erfinders Ian Smillie versagt. Beobachter berichten bereits von einer Zunahme beim Schmuggel der Steine.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,632527,00.html
- #1 26.06.2009 06:00 von crime-scene-unit
ein guter film...
zum thema mit leonarda di caprio in der hauptrolle "trägt" den namen "blood diamond"... da erhält man einen interessanten visuellen einblick in die "materie"... ist aber wohl nichts für schlichte gemüter!
servus aus dem süden...
c/s/u - #2 26.06.2009 06:13 von
- #3 26.06.2009 08:32 von Rainer Daeschler
Geldtransportmittel
Das hat nicht nur mit Schickimicki-Society zu tun. Diamanten sind ein bequemes Mittel Werte zu transportieren, wie auch das Beispiel Libanon zeigt, das keinen Diamantenabbau hat. Geldüberweisungen kann man zurückverfolgen und Geldkoffer bei der Einreise entdeckt werden. Diamanten riechen nicht. Man kann keine Spürhunde darauf trainieren. Sie werden also auch zwischen Ländern geschmuggelt, die mit Diamanten eigentlich nichts zu tun haben, z.B. als Zahlmittel für Waffengeschäfte.
- #4 26.06.2009 08:47 von
- #5 26.06.2009 09:01 von Rainer Daeschler
- #6 26.06.2009 09:03 von
Gezielt künstliche Diamanten kaufen
Diamanten lassen sich schon seit einiger Zeit auch künstlich herstellen. Bei technischen Anwendungen (z.B. für Schleifsteine oder Bohrmeißel) werden schon seit langem künstliche Diamanten verwendet, weil sie billiger sind.
Warum nicht auch für Schmuck gezielt künstliche Diamanten einsetzen? Sie sehen genauso gut aus und sind genauso hart und widerstandsfähig. Aber sie sind garantiert nicht durch Ausbeutung von Minenarbeitern entstanden. - #7 26.06.2009 09:06 von
- #8 26.06.2009 09:41 von
Wer nimmt denn die Steine ab?
Was sind denn das fuer Mythen. Geld kann man im 21. Jahrhundert sicher anders transferieren. Und bzgl. Schickimicki sei angemerkt, dass die ganz ueberwiegende Mehrheit der Diamanten ja eher kleinkaraetig ist.
Sie haben den abnehmenden Markt nicht begriffen. In Nordamerika ist so ein Klunker (im Wert von bis zu 3 Monatseinkommen) am Ring absolute Pflicht bei fast ausnahmslos jeder Hochzeit oder Verlobung, vermutlich auch beliebt als Wiedergutmachgeschenk fuer die Liebste in Form von Ohrringen, Armband oder Kette. Das wird erwartet, vorgelebt und verinnerlicht. Der Massenhandel (und dort liegt das Geld) hat mit Schickimicki wenig zu tun. Haben sie in Deutschland schonmal Diamantenwerbung im Radio morgens auf dem Weg zur Arbeit gehoert? Den Wahn gibt es in Deutschland nicht so ausgepraegt, da reicht auch manchmal ein Weissgoldring mit Elbenrunen als Ehering, um es uberspitzt zu sagen. - #9 26.06.2009 10:06 von Born to Boogie
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