Forum


 

Illegale Videoplattform: kino.to-Betreiber kontrollierten weitere Filmportale

Razzias, gesperrte Konten, beschlagnahmte Luxusautos - die Ermittlungen gegen die Betreiber von kino.to weiten sich aus. Jetzt sind die Fahnder*erneut fündig geworden:*Nach SPIEGEL-Informationen kontrollierten die kino.to-Bosse weitere Filmportale. Als Kopf der Bande gilt ein gelernter Bodenleger.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...770595,00.html
  1. #30

    Ordnung

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Razzias, gesperrte Konten, beschlagnahmte Luxusautos - die Ermittlungen gegen die Betreiber von kino.to weiten sich aus. Jetzt sind die Fahnder*erneut fündig geworden:*Nach SPIEGEL-Informationen kontrollierten die kino.to-Bosse weitere Filmportale. Als Kopf der Bande gilt ein gelernter Bodenleger.

    http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...770595,00.html
    Wer ja ma schön, wenn dieser Elan auch bei Wirtschaftsbossen an den Tag gelegt werden würde, oder bei den Lobbyisten in der Politik.Da sitzen die wirklichen Verbrecher...

    Gefärdung der Öffentlichen Ordnung so was lächerliches muss man sich erst mal ausdenken.
  2. #31

    Einnahmen setzen sich woraus zusammen?

    aber wodruch machen die kino.to betreiber ihre Einnahmen?

    Also die Werbung die mir da immer aufgefallen ist, war nur von irgendwelchen schwachsinnigen online spielen etc..

    Aber kann mir nicht vorstellen das die den betreiber viel Geld gezahlt haben, damit sie ihre Werbung zeigen dürfen.

    Das 2. wäre noch das viele Leute so Premium Mitglied auf den Holsterseiten geworden sind und somit dann letztendlich doch fürs gucken bezahlt haben.

    Aber alle die ich kenne haben immer nur kostenlos geschaut und nie was gezahlt.
  3. #32

    jep

    Zitat von Acalot Beitrag anzeigen
    Es werden andere kommen.
    Neue Portale, klüger aufgebaut, schwerer zu kriegen.

    Und irgendwann, bietet entweder die Industrie dasselbe an, oder sie stirbt.
    So ist es. Und so ist es auch richtig.
  4. #33

    Vergleiche?

    Zitat von darthkai Beitrag anzeigen
    Es gibt keinerlei Beweise, dass irgendjemanden in der Film- und Fersehlandschaft überhaupt ein tatsächlicher schaden entstanden ist.
    Doch, ein solcher ist entstanden. Jemand hat Filme, für die er nichts bezahlt hat, an deren Produktion er sich nicht beteiligt hat, genommen und durch deren Anbieten satt Geld verdient.

    Fangen wir mit den Vergleichen an. Man kauft sich einen Picasso und hängt ihn ins Büro, ist Nachts nicht da und in dieser Zeit leiht ihn sich jemand aus, hängt ihn in seine TableDance-Bar und kann deshalb höhere Preise für seine Drinks verlangen. Jeden Morgen bevor man wieder ins Büro kommt hängt er ihn wieder zurück. Er zahlt dem Besitzer nichts, der Picasso wird nicht abgenutzt. Außer, dass jeder, der einem im Büro aufsucht, denkt, das Bild kenne ich doch aus der XY-Bar, muss ich mir nicht mehr ansehen. Die eigene Nutzung hat sich nicht verändert. Der Nutzwert des Bildes für den Besitzer ist trotzdem geschwunden ohne dass es sich materiell verändert. Okay so?

    Oder ein anderer Vergleich, Schwarzfahren in der Trambahn. Von dem einen Passagier mehr verändert sich der Aufwand für den Verkehrsbetrieb nicht. Wird der Verkehrsbetrieb durch das Schwarzfahren geschädigt?

    Oder der direkte Vergleich mit der identischen Leistung, hier schleicht sich der nicht-zahlende Nutzer ins Kino und schaut sich den Film dort an ohne zu zahlen. Wenn er sich dabei nicht hinsetzt, er würde noch nicht einmal einen Sessel abnutzen, wäre das dann okay?

    Es gibt eine Reihe von Dienstleistungen bei denen es nicht zu einer individuellen materiellen Gegenleistung oder einer individuell zuzuordnenden Abnutzung kommt. Konzerte, Kinovorführungen, Festivals, Bahn- und Busfahrten, Seminare und eben auch Film, Fernsehen und alle anderen Medienkonserven gerade der digitalen Art. All das sind Events, für deren Konsum man einen Preis zahlt. Bei einem Live-Videostream dürfte das jedem klar sein, aber was unterscheidet die Konserve oder geschnittene Fassung vom Live-Act? Sie macht dem Produzenten zusätzliche Arbeit und Kosten. Deshalb soll sie dann kostenlos sein?

    Virtuell dislozierte Events sind nicht die gleiche Dienstleistung wie der Live-Act, sie enthalten eine zusätzliche Dienstleistung in Form von Aufzeichnung und Konservierung. Dass sie in der Regel preiswerter sind, schließlich liegen die iTunes-Preise unter denen für Konzertkarten, liegt an der höheren Teilnehmerzahl, mehr Downloads als Leute im Saal.
  5. #34

    ...

    Zitat von Obi-Wan-Kenobi Beitrag anzeigen
    OK, dann bin ich wohl doof...

    http://boxofficemojo.com/alltime/
    Avatar hat trotz kino.to 2,7 Mrd. eingespielt, Lord of the Rings 2,9 Mrd... Ich behaupte mal, die Zahlen würden ohne kino.to nicht signifikant anderst aussehen.

    Ich bezweifle auch, dass für jeden Nutzer kino.to als "illegales" Angebot erkennbar war. Letztendlich ist es ist es nichts anderes als Free-TV, Film gegen Werbung und wie man sieht hat es auch funktioniert.

    Es spricht nichts dagegen, dass die Filmindustrie selber ein ähnliches Portal betreibt und sich dann eben die Werbeeinnahmen einstreicht... oder darüber DVDs verkauft etc...

    Man wird sehen, nach Logik der Filmindustrie müssten dann ab jetzt die Umsätze steil nach oben gehen :-)
    An der Illegalität des Angebotes ändert das nichts. Der Schwarzfahrer im ÖPNV wird wohl auch so argumentieren. Erstens konnte er ja nicht ahnen, dass die U-Bahn-Fahrt kostenpflichtig ist, zweitens sei kein Schaden entstanden, denn es gibt ja immer noch genügend Blöde, die sich einen Fahrschein kaufen und drittens könnte der Betreiber der Bahn das ganz leicht lösen, indem er ein ähnliches Geschäftsmodell anbietet, wie es der Schwarzfahrer bereits nutzt: alles kostenlos......
  6. #35

    Liebe Filmindustrie

    Muss erst ein Leipziger Bodenleger euch zeigen wie man heutzutage Geschäfte macht. Statt ihn anzuklagen solltet ihr Kino.to kaufen undmonatlich 10 Euro verlangen. Wie ihr ja sehr lassen sich somit Millionen verdienen.

    Freiheit für Kino.to dem einzig wahren Weg Filme und Serien zu schauen.
  7. #36

    ...

    Zitat von KKMaster Beitrag anzeigen
    Außerdem würde man es sich ziemlich einfach machen, wenn man sagen würde, dass jeder, der sich Scrubs bei kino.to anguckt, dieses sonst auf DVD kaufen würde.
    Das ist doch letztlich völlig egal, wenn der Streifen so schlecht ist, dass man dafür kein Geld für DVD oder Kino ausgeben würde, braucht man ihn doch wohl erst recht nicht von
    einer illegalen Plattform holen.
    Im Restaurant können Sie ja auch nicht einfach ohne zu zahlen gehen, nur weil das Essen aus Ihrer Sicht nicht so toll war....
  8. #37

    Filmindustrie oder Kulturförderung, was ist Uns wichtiger?

    Das Problem ist einfach dies......

    Die Mehrheit der weltweiten Konsumenten eines Filmes oder eines Albums haben noch nie Originalware konsumiert, auch nicht in Ihren "Kinos" die meistens Kulturclubs in einem Dorf sind.

    Deswegen sind auch die Schleichwerbungen in Filmen so attraktiv für die Filmindustrie..... damit werden von Markenherstellern viel von den entgangenen Filmeinnahmen wieder für die Filmindustrie eingespielt. Ein Win-Win Verhältnis für beide Seiten um damit in den entlegensten Regionen für Marken und Weltanschauungen zu werben.

    Leider haben diese Mehrheit an Konsumenten nun immer mehr Geld und sind trotzdem nicht gewillt nun einfach mehr für Gleiches zu bezahlen.

    Nur wir sind so blöd für US Propaganda und Werbefluten eine wegen überteuerten Produktion zur Steueroptimierung verkommenen Filmindustrie die immer mehr von Hedgefonds kontrolliert wird ........ Ihnen die Kohle in den A.. zu schieben, die dann von Ländergesellschaften über Trusts und Holdings geschoben werden um später überhaupt keine Steuern mehr bezahlen zu müssen.


    KONSUMIERT EINFACH MEHR EINHEIMISCHES VON EUREN STEUERGELDERN GEFÖRDERTEM UND BEZAHLT AUCH NICHTS MEHR AN DIESE FINANZAKROBATEN.......... MACHT KINOABENDE ZU HAUSE MIT BEKANNTEN UND STREAMT.
  9. #38

    Lug und Trug in Deutschland

    Zitat von laura111 Beitrag anzeigen
    aber wodruch machen die kino.to betreiber ihre Einnahmen?

    Also die Werbung die mir da immer aufgefallen ist, war nur von irgendwelchen schwachsinnigen online spielen etc..

    Aber kann mir nicht vorstellen das die den betreiber viel Geld gezahlt haben, damit sie ihre Werbung zeigen dürfen.

    Das 2. wäre noch das viele Leute so Premium Mitglied auf den Holsterseiten geworden sind und somit dann letztendlich doch fürs gucken bezahlt haben.

    Aber alle die ich kenne haben immer nur kostenlos geschaut und nie was gezahlt.
    Genau das ist das Problem, das wir hier in Deutschland haben. In den USA sind diese Portale sehr gern gesehene Filmseiten. Da sind die Verleiher auch nicht in der mafiösen Struktur wie die in Deutschland. Dort kooperieren die Betreiber solcher Websites und verdienen ihr Geld zusammen. Video-on-demand nennt man sowas dort und es ist ein außerordentlich lukratives Geschäft für alle Seiten.

    Dass wir in Deutschland die mit Abstand teuersten Filmpreise weltweit zahlen, liegt einzig und allein an der Gier der hier ansässigen Lizenznehmer der amerikanischen Ableger. Diese sind absolut nicht zu unterstützen. Und ja, wenn ich einen Film oder eine Serie toll finde, dann werde ich sie mir auch kaufen. Das war schon immer so und wird auch immer so bleiben. Aber zu denken, jemand der sich diese ganzen Sachen runterlade (weil er sich den Kauf zum beispiel garnicht leisten könnte) würde sich das alles kaufen (wie bereits erwähnt kann er sich das alles sowieso nicht leisten), der glaubt auch an den Weihnachtsmann.

    Genau so ist es doch auch mit Markenfälschungen. Was für eine Idiotie, zu glauben, die sogenannten Designer würden dadurch Verluste machen. Diejenigen, die das Geld haben, würden sich nie eine Fälschung kaufen. Und die, die es nicht haben würden sich das Original nicht leisten können. Also kaufen sie die "illegalen" Fälschungen und laufen Gratis Werbung für den Schrott, den sowieso niemand braucht. Und auch hier wird wieder nur rumgejammert. Milliardenverlust. Meine Güte, die würden nicht mal so viel produzieren, dass da Milliarden eingenommen werden könnten. Heuchelei ist hier das wahre Geschäft.
  10. #39

    Premium, genau.

    Zitat von laura111 Beitrag anzeigen
    aber wodruch machen die kino.to betreiber ihre Einnahmen?

    Das 2. wäre noch das viele Leute so Premium Mitglied auf den Holsterseiten geworden sind und somit dann letztendlich doch fürs gucken bezahlt haben.
    Einer der Nachfolger, video2k, gibt 72 minuten frei, dann soll der 'werte nutzer' 72 Minuten warten, oder:
    http://www.megavideo.com/?c=premium&l=1

    Damit hat die Polizei gleich wieder was zum sperren.
    Allerdings sich bei Video2k auch einige Filme schon wieder rausgeflogen. ;-)








TOP



TOP