Forum


 

Illegale Iran-Geschäfte: Britische Großbank zahlt 340 Millionen US-Dollar

APJahrelang soll der US-Ableger der britischen Bank Standard Chartered trotz Sanktionen milliardenschwere Geschäfte mit Iran abgewickelt haben. Die Lizenz des Geldhauses war in Gefahr. Doch nun einigte es sich mit der New Yorker Finanzaufsicht und zahlt 340 Millionen Dollar.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...850074,00.html
  1. #1

    optional

    So muss das halt sein.
    Milliarden Gewinne einfahren mit illegalen Geschäften und wenn man erwischt wird wirft man dem "dummen" Staat n paar Mios hin und kauft sich frei. SO muss das in nem Rechtsstaat aussehen... schade das man sich nicht seiner Politiker nachhaltig entledigen kann und dafür 50€ in die "Ja ich hab mist gebaut" Rechtssprechung einzahlen kann... wäre sicher nen gut laufendes Geschäft...
  2. #2

    Gutes Geschäft

    Transaktionen für über 250 Milliarden Dollar,
    Strafe 340 Millionen Dollar.

    Falls "Standard Chartered" also mehr als 0,136% Gebühren kassiert hat (wovon man bei illegalen Geschäften wohl locker ausgehen kann), war das doch ein tolles Geschäft !
    Und auch noch ohne jedes Risiko - oder wie viele der Verantwortlichen sitzen im Gefängnis ?
  3. #3

    Standard Chartered

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Jahrelang soll der US-Ableger der britischen Bank Standard Chartered trotz Sanktionen milliardenschwere Geschäfte mit Iran abgewickelt haben. Die Lizenz des Geldhauses war in Gefahr. Doch nun einigte es sich mit der New Yorker Finanzaufsicht und zahlt 340 Millionen Dollar.

    Standard Chartered: Britische Bank zahlt nach Geheimgeschäften mit Iran - SPIEGEL ONLINE
    Wundert mich gar nicht. Die Standard Chartered Bank hat in der Ära von Tony Blair und Gordon Brown gemeinsam mit der damaligen britischen Labour Administration systematisch afrikanische Kleinstaaten wie Malawi und Sambia ausgelündert.
  4. #4

    und keiner gehts ins loch

    Erwartungsgemäss dürfte auch keiner der Privilegierten ins Loch wandern. Verantwortung kennt man dort nämlich nicht, sondern nur die üppigen Privilegien. Hierzulande droht man jedem kleinen Sachbearbeiter mit Knast, wenn er ne kleine Maschine oder Werkzeuge in die falschen Länder durchgehen lässt, aber die feine Gesellschaft lässt sich wieder freikaufen, ohne Selbstbeteiligung versteht sich. Müssen doch erst ein paar an den Laternen hängen, wie der Millionenabgreifer Tony Blair neulich meinte?
  5. #5

    Tja, so ist es halt...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Jahrelang soll der US-Ableger der britischen Bank Standard Chartered trotz Sanktionen milliardenschwere Geschäfte mit Iran abgewickelt haben. Die Lizenz des Geldhauses war in Gefahr. Doch nun einigte es sich mit der New Yorker Finanzaufsicht und zahlt 340 Millionen Dollar.

    Standard Chartered: Britische Bank zahlt nach Geheimgeschäften mit Iran - SPIEGEL ONLINE
    ...man macht Milliarden Gewinn und zahlt einen Bruchteil als Strafe, das wäre ja wie wenn ich eine Bank überfalle 100.000 Euro erbeute und 34.000 als Strafe zahle. Toll!
  6. #6

    re

    Zitat von KrC Beitrag anzeigen
    So muss das halt sein.
    Milliarden Gewinne einfahren mit illegalen Geschäften und wenn man erwischt wird wirft man dem "dummen" Staat n paar Mios hin und kauft sich frei. SO muss das in nem Rechtsstaat aussehen... schade das man sich nicht seiner Politiker nachhaltig entledigen kann und dafür 50€ in die "Ja ich hab mist gebaut" Rechtssprechung einzahlen kann... wäre sicher nen gut laufendes Geschäft...

    Investitionen in EU/US bringen kein Geld, die Märkte dort sibd abgebrannt Pleite Staaten . Die Banken müssen aber Geld machen.
    sie können auf Gewinne nich verzichten. Das ist Ihr System
    Iran ist die sogenannte Ermergingsmarkt, der Zukunftsmarkt.

    Besser die illegale Geschäfte legalisieren
    Handel mit iran brinht Gewinn
    Sanktionieren bringen nichts ausser verlust , iran wird immer stärker.
  7. #7

    optional

    Die Strafe von 340 Millionen ist für die Bank doch peanuts.

    Ich versteh nicht warum die Strafzahlung so niedrig ausfällt, bei Transaktionen im Wert von 250 Milliarden, müßten da doch mehr Gebühren als die lächerlichen 340 Millionen anfallen.

    Wenn das ganze Geschäft Illegal war, müßte der Staat sämtliche Gewinne aus diesem Geschäft einziehen.
    Alternative wäre entzug der Lizenz.
  8. #8

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Jahrelang soll der US-Ableger der britischen Bank Standard Chartered trotz Sanktionen milliardenschwere Geschäfte mit Iran abgewickelt haben. Die Lizenz des Geldhauses war in Gefahr. Doch nun einigte es sich mit der New Yorker Finanzaufsicht und zahlt 340 Millionen Dollar.

    Standard Chartered: Britische Bank zahlt nach Geheimgeschäften mit Iran - SPIEGEL ONLINE
    Wahrlich eine Schnäppchestrafe anbetrachts der horrenden Gewinne, welche bei solchen Sanktionsgeschäften erzielt werden.
    Aber so ist er halt der Ami-Staat und sein Rechtssystem: Gute Freunde wie die Briten dürfen ebenso wie die besser situierten Bürger mit viel Milde rechnen. Für all die Anderen hingegen fallen die Strafen oft barbarisch aus.
  9. #9

    Geht's noch?!

    Diese Geschäfte könnten der entscheidende Anstoß für eine Eskalation mit dem Iran sein und die Bank muss nur 340 Millionen Strafe zahlen!
    Als Zyniker könnte man meinen, dass hier vorerst ein Auge zugredrückt wurde, um bei geeignetem Zeitpunkt die Artillerie auffahren zu können, da es leider Gottes keine andere Möglichkeit mehr gibt.


TOP



TOP