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Ifa-Einladung: Samsung streitet mit wiederspenstigem Blogger

APEine von Samsung gesponsorte Reise zur Ifa nach Berlin wurde für einen indischen Blogger zum Problem: Als er sich weigerte, Pressevertretern neue Samsung-Geräte zu präsentieren, drohte man, ihn umgehend nach Hause zu schicken. Der koreanische Konzern spricht von einem Missverständnis.

http://www.spiegel.de/netzwelt/gadge...853661,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Eine von Samsung gesponsorte Reise zur Ifa nach Berlin wurde für einen indischen Blogger zum Problem: Als er sich weigerte, Pressevertretern neue Samsung-Geräte zu präsentieren, drohte man, ihn umgehend nach Hause zu schicken. Der koreanische Konzern spricht von einem Missverständnis.

    Blogger im Streit mit Samsung - SPIEGEL ONLINE
    Und ich bin mal wieder überrascht was für eine haarstreubende Story auf BILD-Niveau SPON hier verbreitet. Null Recherche, offensichtlich weder bei GOLEM noch bei Heise. Nun den, müssen es mal wieder die Kommentatoren richten. Bitte dies
    Samsung lässt indischen Blogger in Berlin zurück – eine Geschichte voller Missverständnisse
    zur Kenntnis nehmen.
  2. #2

    Und? SPIEGEL? Glasnost bitte.

    Es würde mich auch interessieren, ob die Reisen der Spiegel-Redakteure zu solchen Veranstaltungen von Firmen finanziert werden. Etwas mehr Offenheit bitte, auch was die Auto- und Pharma-Redaktion (und andere) betrifft. (Von den unzähligen Politiker-Pressekonferenzen mit Kaffee und Kuchen ganz zu schweigen…)

    Inzwischen gibt es mehrere seriöse Medien wie etwa AllThingsD (Wallstreet Journal), die unter jedem Artikel "Full Disclosure" dazuschreiben (ATD: "Ethics Statement" der Autorinnen und Autoren) bezüglich solcher "Querfinanzierungen". Mustergültig!
  3. #3

    Zitat von Oberfinanzdirektion Beitrag anzeigen
    Und ich bin mal wieder überrascht was für eine haarstreubende Story auf BILD-Niveau SPON hier verbreitet. Null Recherche, offensichtlich weder bei GOLEM noch bei Heise. Nun den, müssen es mal wieder die Kommentatoren richten. Bitte dies
    Samsung lässt indischen Blogger in Berlin zurück – eine Geschichte voller Missverständnisse
    zur Kenntnis nehmen.
    Das ist EXAKT das gleiche, was SPON geschrieben hatte. Wo gibts Abweichungen / Gegenteiliges?

    Dass ein Journalist nicht verstehen kann, dass die landeszugehörige PR-/Werbeabteilung von Samsung NICHTs zu sagen hat, also sorry, das soll ein Journalist wissen?
    DAS ist ein PROBLEM von Samsung!

    Und dass die Samsung-PR-Abteilung flexibel wie ein Panzerschrank ist, zeigt nur, was in den Koreanischen Köppen vor sich geht - sorry, die ganze PR-Abteilung gehört rausgeworfen oder noch besser: Zum Straßenfeger aufm Samsung-Werksgelände degradiert.

    Leider kennen viele - selbst eingefleischte PR-Leute in Unternehmen - NICHT den Unterschied zwischen PR und Werbung. Das gilt ebenso für Deutsche, vor allem für ausländische Unternehmen.
    Nun ja, Samsung hat ja jetzt seinen Fett weggekriegt ;)
  4. #4

    Zitat von Zauberlehrling Beitrag anzeigen
    Es würde mich auch interessieren, ob die Reisen der Spiegel-Redakteure zu solchen Veranstaltungen von Firmen finanziert werden. Etwas mehr Offenheit bitte, auch was die Auto- und Pharma-Redaktion (und andere) betrifft. (Von den unzähligen Politiker-Pressekonferenzen mit Kaffee und Kuchen ganz zu schweigen…)

    Inzwischen gibt es mehrere seriöse Medien wie etwa AllThingsD (Wallstreet Journal), die unter jedem Artikel "Full Disclosure" dazuschreiben (ATD: "Ethics Statement" der Autorinnen und Autoren) bezüglich solcher "Querfinanzierungen". Mustergültig!
    Da sprechen Sie aber ein ganz heißes Eisen an.
    Die Querfinanzierungen durch die Industrie sind doch noch gar nix zu dem Postengeschacher / Spielchen seitens der Politiker und den Journalisten.
    Da wird vom Chefredakteursposten zum Polit-Pressesprecher und wieder zurück munter gewechselt.

    Kritische Berichterstatter dagegen werden dann auch mal gerne aus dem Regierungsflugzeug wieder ausgeladen. Dann darf die aufrechte Redaktion mal tief in die eigene Tasche greifen, um den Flug selber zu bezahlen, oder man kriecht zu Kreuze.

    Ach ja, es soll sogar Verlage geben, die sich ihr ganzes Computergeraffel von irgend einem Unternehmen bezahlen lassen - anschließende wohlwollende Berichterstattung inklusive.
  5. #5

    Reise- und Hotelkosten der Redakteure

    Zitat von Zauberlehrling Beitrag anzeigen
    Es würde mich auch interessieren, ob die Reisen der Spiegel-Redakteure zu solchen Veranstaltungen von Firmen finanziert werden. Etwas mehr Offenheit bitte, auch was die Auto- und Pharma-Redaktion (und andere) betrifft. (Von den unzähligen Politiker-Pressekonferenzen mit Kaffee und Kuchen ganz zu schweigen…)
    Reise- und Hotelkosten der Redakteure bezahlt grundsätzlich SPIEGEL ONLINE, nicht Unternehmen.
  6. #6

    Misskommunikation

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Tatsächlich steht zu vermuten, dass Clinton Jeff das Opfer schlechter Kommunikation geworden ist.
    Kurios, dass bei einem namhaften Hersteller von Kommunikationstechnik "schlechte Kommunikation" vorkommen kann. Kommunikation ist eben mehr als der Gebrauch technischer Hilfsmittel: Zur erfolgreichen Kommunikation gehören Einfühlungsvermögen und Fairness. Nötigung ist niemals Kommunikation!
  7. #7

    Format, nicht "widerspenstig"

    Samsung streitet mit wiederspenstigem Blogger
    Das finde ich bemerkenswert, dass jemand mit Rückgrat, der nicht kuscht und sich die Unverschämtheiten von Samsung gefallen lässt, als "widerspenstig" etikettiert wird.

    Das nennt sich persönliches Format, nicht "widerspenstig".
  8. #8

    Zitat von Schlangenzung Beitrag anzeigen
    Kurios, dass bei einem namhaften Hersteller von Kommunikationstechnik "schlechte Kommunikation" vorkommen kann. Kommunikation ist eben mehr als der Gebrauch technischer Hilfsmittel: Zur erfolgreichen Kommunikation gehören Einfühlungsvermögen und Fairness. Nötigung ist niemals Kommunikation!
    Was hat denn das eine mit dem anderen zu tun?
    Es sind Menschen, die das verursacht haben und Menschen machen auch Fehler, besonders wenn es um Kommunikation geht.

    100 von diesen Mobilers wurden von Samsung eingeladen und 99 haben verstanden, worauf sie sich eingelassen haben. Nur ein Typ will es nicht so genau verstanden haben und einen umsonst Flug, Kost und Logie bekommen ohne Arbeit dafür zu verrichten.
    Vielleicht hat der Typ sich ja auch ziemlich unkooperativ oder sonst wie schlecht benommen und war nur auf seinen Vorteil aus.

    Und bitte an alle, Blogger nicht mit Journalisten gleichsetzen.
  9. #9

    Bare Münze

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Eine von Samsung gesponsorte Reise zur Ifa nach Berlin wurde für einen indischen Blogger zum Problem: Als er sich weigerte, Pressevertretern neue Samsung-Geräte zu präsentieren, drohte man, ihn umgehend nach Hause zu schicken. Der koreanische Konzern spricht von einem Missverständnis.

    Blogger im Streit mit Samsung - SPIEGEL ONLINE
    Ok, wenn man dann weiterliest, stellt man fest, dass es mit dem Bloggen rein gar nichts zu tun hatte. Der Man wurde also als sogennater Mobiler eingeladen und hatte auch die Instruktionen bekommen, was er alles machen müsse, inc. Hampelmann für Samsung spielen. Übrigens hab ich das so verstanden, dass jeder ein Mobiler werden kann und umsonstfliegen. Ich meine, wenn man schon einen kostenlosen Flug gespendet bekommt, erwartet man, dass derjenige nicht nur Urlaub macht.
    Der einzige Fehler war den Typen die Rückreise nicht zu bezahlen. Man hätte den ja sofort nach Hause schicken können, dann wäre das einzige was man Samsung vorwerfen können, dass diese bestimmte Sachen für den bezahlten Flug erwartet haben.
    Vielleicht war der junge Mann wie der Ex Präsident Wulff und dachte man beschenkt ihn, damit er glücklich ist und erwartet keine Gegenleistungen.








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