Forum


 

Iditarod in Alaska: 25-Jähriger gewinnt berühmtes Hundeschlittenrennen

REUTERSEs ist das älteste Hundeschlittenrennen der Welt - nun hat es seinen jüngsten Gewinner: Beim diesjährigen Iditarod kam ein 25-jähriger Amerikaner als Erster ins Ziel. Eine Kölnerin und zehn weitere Teilnehmer schieden vorzeitig aus.

http://www.spiegel.de/reise/aktuell/...821232,00.html
  1. #1

    Eine aussterbende "Sport"art

    Tja, man kann nur im Sinne der Hunde hoffen, daß diese "Sportart" langsam aber sicher ausstirbt.
    Schade, das SPON nicht über die Schattenseiten dieses "Sportes" schreibt und informiert.
  2. #2

    Jeder...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es ist das älteste Hundeschlittenrennen der Welt - nun hat es seinen jüngsten Gewinner: Beim diesjährigen Iditarod kam ein 25-jähriger Amerikaner als Erster ins Ziel. Eine Kölnerin und zehn weitere Teilnehmer schieden vorzeitig aus.

    Iditarod in Alaska: 25-Jähriger gewinnt berühmtes Hundeschlittenrennen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Reise
    der sich einen Husky oder einen anderen Schlittenhund zulegen will, weil sie ach so schöne blaue Augen haben, sollte sich diesen Artikel durchlesen und seine Wahl überdenken. Dafür wurden die Hund gezüchtet als Arbeitstiere und nicht als Accessoire.
  3. #3

    ...

    Zitat von mikesch0815 Beitrag anzeigen
    Tja, man kann nur im Sinne der Hunde hoffen, daß diese "Sportart" langsam aber sicher ausstirbt.
    Schade, das SPON nicht über die Schattenseiten dieses "Sportes" schreibt und informiert.
    Was sind den die Schattenseiten? Erklärung bitte!
  4. #4

    Huch?

    Ich hatte schon mal geantwortet, aber im Forum erscheint nix:

    Also, das Iditarod ist ein kommerzielles Hunderennen und hat massive Schattenseiten - die natürlich nicht in das Hochglanzschema hineinpassen:

    Iditarod Hunderennen | Tierschutznews

    Ich halte selbst seit 20 Jahren Huskies und liebe diese Hunde. Sie haben einfach ein besseres und vorallem artgerechteres Leben verdient. Sie sind keine Sportmaschinen.
  5. #5

    Warum sollte sie aussterben !?

    Zitat von mikesch0815 Beitrag anzeigen
    Tja, man kann nur im Sinne der Hunde hoffen, daß diese "Sportart" langsam aber sicher ausstirbt.
    Schade, das SPON nicht über die Schattenseiten dieses "Sportes" schreibt und informiert.

    Diese Sportart wird genauso wenig aussterben wie Fussball... !!

    Es ist die populärste Sportart im hohen Norden der USA. Ich selber habe mir dieses Rennen schon mehrere Male angesehen und kenne auch einige Musher in Alaska, da ich schon seit über 20 Jahren eng mit diesem Land verbunden bin. Die Hunde werden gehegt, gepflegt und geliebt und haben grossen Spass an der Bewegung.

    Während des Iditarod werden sie an jedem Checkpoint von zwei unabhängigen Ärzten untersucht und aus dem Rennen genommen, wenn es irgendwelche gesundheitliche Bedenken gegen das Weiterlaufen gibt. Sie bekommen exzellente Verpflegung und genug Pausen um zu regenerieren. Zwei Zwangspausen von je 8 Stunden und eine von 24 Stunden sind hierbei unter anderem Pflicht.

    Ich rate Ihnen sich die Situation mal aus der Nähe zu betrachten, dass ändert möglicherweise den Blickwinkel.
  6. #6

    Zitat von alyeska Beitrag anzeigen
    Ich rate Ihnen sich die Situation mal aus der Nähe zu betrachten, dass ändert möglicherweise den Blickwinkel.
    Danke für den Tip, ich kenne durchaus die Szene und auch die Situation vor Ort. :)
    Meine Begeisterung über diesen Sport ist allerdings im Verlaufe der Jahre stets und kontinuierlich gesunken, während meine Begeisterung über die Hunde entsprechend gestiegen ist.
    Auch das etwas angenehmere Yukon Quest ist keineswegs ein in meinen Augen bemerkenswertes Vorbild.

    Eine Tour mit einem Hundeschlitten (ohne zeitlichen Ehrgeiz und dem Glanz toller Pokale und Medaillen) ist übrigens was fantastisches.
  7. #7

    Schattenseiten Iditarod

    Zitat von Annika Hansen Beitrag anzeigen
    Was sind den die Schattenseiten? Erklärung bitte!
    Such einfach mal bei Youtube nach Iditarod... oder allgemein rund ums Thema Schlittenhunde... echt schlimm.

    Erst nach den Regeländerungen vor wenigen Jahren gibt es Abzüge in der Wertung, wenn man mit zu wenigen Hunden ins Ziel kommt. Verletzte oder vollkommen erschöpfte Hunde wurden entweder einfach ausgesetzt oder oft auch irgendwo in Schnee und Eis angebunden und sind so elend verhundert und erfroren! Es war nicht selten, dass die Musher nur mit der Hälfte der Hunde im Ziel ankamen. Die Hunde sind oft vollkommen wundgelaufen, die Pfoten bluten (sieht man aber oft wegen der Schutzschuhe nicht) oder auch unter den Achseln... Überlege mal: 1800km in 9 Tagen inkl. mind. 1 1/2 Tagen Pause, das sind 240km jeden Tag mit nem Schlitten hinten dran! Vorsichtig ausgedrückt ist das Irrsinn, was den Hunden abverlangt wird.
    Die "Zucht" und das Training der Hunde ist nicht weniger brutal, es geht hier schließlich nur darum, aus einem riesigen Haufen Hunde die wenigen auszusortieren, die diese Strapazen überhaupt überleben können, was mit dem Rest geschieht, überlasse ich deiner Fantasie, aber ich glaube dabei nicht mehr an den Weihnachtsmann und dass alles gut ist!








TOP



TOP