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IAEA-Bericht: Japan hat Tsunami-Gefahr unterschätzt
Krisenmanagement "beispielhaft", Sicherheitsstandards nicht ausreichend: So lautet das vorläufige Fazit der*Internationalen Atomenergiebehörde zum*GAU in Japan. Demnach hat*Tokio*die Tsunami-Gefahr*für Fukushima unterschätzt. Das Land brauche dringend neue Sicherheitsstandards.
http://www.spiegel.de/panorama/gesel...766087,00.html
- #20 01.06.2011 12:19 von
.
BS hoch 3. Man tut so, als seien die Verantwortliche unfähig und würden nur menschliche Fehler machen. Schwachsinn. Oftmals wird einfach nur weggeschaut und Gefahren werden anhand von Statistiken dargestellt, als seien es abstruse Wahnvorstellungen von Hysterikern. Profitgier lässt die Menschen erblinden und das hier ist das beste Beispiel.
- #21 01.06.2011 15:16 von
Ja, man muß was tun!
Das ist nicht ganz richtig. So sieht es die Ideologie des Null-Summen-Spiels. Wir haben nur einen Kuchen, der aufgeteilt werden kann, was der eine mehr bekommt, fehlt dem anderen.
Das stimmt aber nicht. Ich empfehle die Lektüre des Buches Die Geldlawine (Inhaltsverzeichnis mit einzelnen Kapiteln zur Lektüre). Im Moment befinden wir uns durch falsche Weichenstellungen in einer Abwärtsspirale. Durch eine geschickte Gesetzgebung kann diese in eine Aufwärtsspirale verwandelt werden.
Dazu bedarf es lediglich des politischen Willens, also der Überzeugung der Mehrheit der Wähler, daß unsere Probleme auf diesem Wege gelöst werden kann.
Genau das ist der Punkt, und auch hier ist es der politische Wille, der entscheidet, was gemacht wird. Werden die Weichen gestellt, um die Großkonzerne zu stärken, oder wird die dezentrale Energie gefördert? Bei der derzeitigen Regierung ist es ganz klar die erste Alternative.
Es reicht nicht, durch Konsumentscheidungen Signale zu setzen. Der Wähler, also auch alle Leser hier, muß sich politisch informieren und entsprechend handeln.
Es gibt Alternativen zu den herkömmlichen Parteien. Die meisten sind vollkommen indiskutabel, da tummeln sich jede Menge Spinner, aber es gibt eine junge und (noch) kleine Partei Partei, die eine überzeugende Lösung hat, und zwar zu allen dringenden Problemen (Sie werden die schon finden).
Damit muß man sich beschäftigen, diese Partei muß gestärkt werden, sie muß dem Wähler bekannt sein, der Wähler muß das Programm verstehen, und dann wird er diese Partei an der Macht haben wollen.
Das ist viel Arbeit, und dafür braucht man eine Menge Mitstreiter. Demonstrieren, dagegen sein, ist schön und gut, aber man muß eine Lösung haben für die Probleme, die nur allzu offensichtlich sind: Handlungsdruck.
Es hilft nichts: Wenn man will, daß die Dinge sich ändern, muß man sich engagieren. Wer sich über die Dummköpfe aufregt, die uns regieren, aber nichts tun will, darf sich auch nicht beklagen. - #22 01.06.2011 15:21 von
Was jetzt? Warum Tsunami??
Mittlerweile dürfte doch jedem bekannt sein dass Fukushima aufgrund des ERDBEBENS ausgefallen ist.
Wieder ein Beispiel für eine sinnlose Studie - da mögen sie die Tsunami-Gefahr tatsächlich unterschätzt haben, viel wichtiger ist jedoch: sie haben die ERDBEBENSICHERHEIT ihrer AKW ÜBERSCHÄTZT. - #23 01.06.2011 15:49 von
Intelligenz - ja bitte, aber mit Konsequenz!
Na toll! Jetzt werde ich aber mal sarkastisch und haue auf die Pauke:
[sarkastisch]
Was tun denn die intelligenten Leute? Jammern und Klugscheißen. Demonstrieren vielleicht noch. Und sonst?
Gibt es hier irgend jemanden, der eine Antwort auf all die dringenden Probleme hat, in unserem Land, auf unserem Kontinent, auf der ganzen Erde?
Das Haus brennt an allen Ecken und Enden! Und da tönt jemand, er will „unsere Mutter Erde nicht den Heuschrecken und Massenmördern überlassen“ - wie will er das denn tun?
Groß das Maul aufreißen, aber keine Antworten haben - es sind ja nicht nur die Probleme der Atomwirtschaft, wir haben auch noch ein Rentenproblem, wir haben Arbeitslosigkeit, wir haben Finanzierungsprobleme im Gesundheitswesen, um mal nur vier weitere zu nennen. Eine ziemlich vollständige Übersicht findet man unter Handlungsdruck.
Was wir brauchen, sind intelligente Leute, die einsehen, daß sie sich engagieren müssen, und endlich die Verantwortung übernehmen, die sie dank ihrer Intelligenz übernehmen können.
Diejenigen, die zu klug sind, um sich in der Politik zu engagieren, werden dadurch bestraft werden, dass sie von Leuten regiert werden, die dümmer sind als sie selbst. Plato
Wer an den Dingen seines Staates nicht Anteil nimmt, ist kein stiller, sondern ein schlechter Bürger. Perikles
Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut, sondern auch für das, was man nicht tut. Laotse
Das ist alles nichts Neues - seit Jahrtausenden wird verzweifelt an die Klugen und Intelligenten appelliert, sich doch endlich zu engagieren!
Es gibt Lösungen für alle unsere dringenden Probleme, seit fünf Jahren sind die in Buchform auf dem Markt (Die Geldlawine, Inhaltsverzeichnis), und kaum einer der Millionen intelligenten Menschen in unserem Lande interessiert sich dafür.
Das ist der Skandal! Die Lösung ist da, und keiner will sie haben. FAQ
Und selbst verständlich gibt es auch eine Lösung zum Energieproblem. Sie werden die dank Ihrer Intelligenz schon finden. Oder sollten Sie doch nicht so intelligent sein? Intelligenz ist ja bekanntlich im Übermaß vorhanden, denn jeder hat genug davon.
[/sarkastisch] - #24 01.06.2011 16:08 von
Philosophie oder Politik - was bestimmt unsere Zukunft?
Sehr gut! Und welche Schlüsse ziehen wir daraus?
Geht es uns darum, vom warmen Wohnzimmer aus das Geschehen der Welt zu billigen oder zu kritisieren, oder wollen wir nicht länger hinnehmen, daß man uns verschaukelt nach Belieben?
Dann müsste man sich vielleicht mal zurücklehnen und eine Übersicht gewinnen, statt immer nur die Medien und Machern hinterherzurennen und die Fakten ohnmächtig zu kommentieren. Wenn man verstanden hat, woran es hapert, und welche Schlüsse man ziehen muß, damit sich alles ändert, dann ist es Zeit, zu handeln und dafür zu arbeiten, daß wir selbst, unsere Kinder und unsere Kindeskinder nicht nur in Deutschland, in Europa, sondern auf der ganzen Welt eine lebenswerte Zukunft haben.
Daß man die Zukunft der Welt denjenigen, die sie jetzt bestimmen, nicht überlassen kann, dürfte wohl inzwischen hinreichend klar sein. Aber nur dagegen zu sein, reicht bei weitem nicht. Man muß einen Gegenentwurf präsentieren können, der jeden Stresstest aushält, denn in der Realität hat man nur einen Schuss: Man kann die Zukunft nicht probehalber testen, man muß sie gestalten und die Resultate dann nehmen, wie sie sind.
Das haben die in Japan getan, und wir in Deutschland auch. Die Ergebnisse haben wir jetzt. Wir können auch absehen, daß die fatale Politik der Vergangenheit in Zukunft fortgesetzt werden wird, wenn wir nichts tun.
Wer eingesehen hat, daß die Gegenwart unerträglich ist, muß etwas tun, damit die Zukunft besser wird. Die Vision zeigt, daß es auch anders sein kann, wenn wir es wollen. Dazu muß man kein Gewehr in die Hand nehmen und niemanden umbringen. Es reicht, Parteien zu finden, die das Programm übernehmen, und diese Parteien an die Macht zu bringen.
Die erste Partei steht schon bereit, sie tritt in Berlin im Herbst an, Sie können etwas dafür tun, daß diese Partei in Berlin einen Achtungserfolg einfährt und erstmalig in einem Landesparlament vertreten ist.
Das ist nicht so schwer wie es scheint; der einzige Direktkandidat bei der Wahl in Rheinland-Pfalz hat auf Anhieb in seinem Wahlkreis 5 % der Stimmen bekommen. Die Partei ist jung, praktisch erst seit 2009 handlungsfähig, und hat ein Programm, das die Mehrheit der Wähler überzeugen kann - so sie es denn überhaupt kennen.
Damit diese Partei mit ihrem Programm eine Chance bei den Wählern hat, sind alle diejenigen aufgerufen, sich zu engagieren, die mit den herkömmlichen Parteien unzufrieden sind und wollen, daß sich etwas ändert, und zwar zum Besseren. Von den herkömmlichen Parteien werden Sie das nicht erwarten können.
Also, auf geht's! Sie werden die Partei schon finden, die das richtige Programm hat, die die Antworten auf alle unsere dringenden Probleme kennt. Sie werden sich allerdings von ideologischen Vorurteilen befreien müssen. Diese Partei ist nicht links und sie ist nicht rechts. - #25 01.06.2011 16:30 von
Flucht ist nicht. Dageblieben!
Schon in den siebziger Jahren hat die Bundeswehr geübt, wie man die Bevölkerung in Schach hält, wenn es zu einem Atomunfall kommt und eine Fluchtbewegung einsetzt. Dann werden die Straßen gesprengt und die Bundeswehr mobilisiert. Machen Sie sich bloß keine Illusionen!
Wenn die Leute in Tokio alle fliehen wollten, was meine Sie, was da los wäre? Das kann man sich gar nicht erlauben. Da muß man Militär einsetzen.
Und hier in Deutschland? Als es in Japan losging, wurde von mehreren Medien eine interaktive Karte angeboten, wo man um die verschiedensten Kernkraftwerke bei uns verschiedene Radien ziehen konnte und dann angezeigt wurde, wie viele Millionen Menschen jeweils betroffen sind. Auch bei uns kann man sich nicht erlauben, daß die Menschen einfach fliehen.
Deshalb bin ich der Meinung, daß das Bandbreitenmodell eingeführt werden muß, und zwar global. Dann kann man alle Probleme, die wir haben, sauber lösen, nicht nur die Probleme der Atomkraft.
Dazu bedarf es nur des politischen Willens. Wir brauchen keine Revolution. Es muß kein Blutvergießen geben. Nur in den Köpfen muß sich etwas ändern, und dazu können Sie beitragen, dazu müssten Sie eigentlich beitragen.
Der politische Wille ist bekanntlich formbar. Die Medien arbeiten jeden Tag sehr emsig daran, unseren politischen Willen zu formen. Nun sind die Medien in der Hand derjenigen, die uns die ganze Suppe eingebrockt haben. Wie sagte ein Forist vorhin: Wenn man den Sumpf trockenlegen will, darf man nicht die Frösche fragen. Sehr weise!
Wenn man diesen Sumpf trockenlegen will, muß man also subversiv arbeiten, ohne die Hilfe der Medien, zum Beispiel über Foren, YouTube, Twitter, Newsletter - aber es hilft alles nichts: Die Zukunft wird an der Wahlurne entschieden.
Die nächste Wahl ist im Herbst in Berlin. Dort können Sie ein Zeichen setzen. Erstens indem Sie die Partei wählen, die auf alle dringenden Fragen eine überzeugende Antwort hat. Zweitens indem Sie möglichst viele Menschen, die Sie kennen, davon überzeugen, ebenfalls diese Partei zu wählen. Drittens indem Sie auch sonst, zum Beispiel hier im Forum, für diese Partei und ihre Lösungen werben. So wie ich das tue.
Ich habe mich binnen 2 Stunden dazu entschlossen, als ich von dieser Partei Kenntnis erhielt. In einem Forum des Tagesspiegel zu Fukushima setzte jemand einen Link zu einem Blogbeitrag: Darin fand sich ein Link zum Bandbreitenmodell. Dieses hat mich sofort überzeugt. Die Frage, wie man das Bandbreitenmodell durchsetzt, liegt auf der Hand. So fand ich die bisher einzige Partei, die das Bandbreitenmodell im Programm hat.
Wir leben glücklicherweise in einer Demokratie, in der die Richtung durch die Wahl entschieden wird. Bei den herkömmlichen Parteien haben wir keine Wahl, das ist inzwischen vielen Wählern klar, wahrscheinlich der Mehrheit aller Wähler.
Sobald wir eine Wahl haben, sobald eine Partei antritt, die eine überzeugende Antwort auf die wichtigen Fragen der Zukunft hat, wird diese Partei die Wahlen gewinnen und die Regierung stellen und unsere Probleme lösen können.
Wollen wir das?
Und was ist mit Ihnen? - #26 01.06.2011 16:38 von
Aus der japanischen Presse
Überhöhte Werte werden jetzt ausserhalb der Zone,auf den Gipfeln gefunden.Das heißt wohl dass die Kontamination ziemlich hoch in die Atmosphäre stieg.
http://www3.nhk.or.jp/daily/english/01_27.html
Nicht nur Forum-Schreiber,sondern auch NISA denkt,Tepco sollte doch mal einen Plan zu den "Wasserspielen" aufstellen.
http://www3.nhk.or.jp/daily/english/01_24.html
Wäre ja mal ne Idee,nach 3 Monaten;im Forum wurde die Frage im März gestellt.
Die Schüler dürfen schwitzen,
http://www3.nhk.or.jp/daily/english/01_22.html
oder weglaufen,
http://www3.nhk.or.jp/daily/english/01_29.html
Es wird gerade ein Pensionär-Freiwilligen-Team aufgestellt,das nicht Kamikaze genannt werden will,
http://abcnews.go.com/International/...ry?id=13731136
Mein Respekt. - #27 01.06.2011 21:56 von
Iaea
Das ist es ja gerade, was die IAEA bewundernd würdigen.
Als weltweit oberste Atom-Lobby ist es nur verständlich, wenn sie Beifall klatschen, wenn verantwortungslose Atom-Manager und Politiker lügen, vertuschen betrügen etc.
Und dann wird der AKW-Betreiber Tepco auch noch vom japanischen Steuerzahler gerettet. Hunderte Milliarden Schaden müssen nicht die Atomfirmen zahlen.
Da muss die Atomgeile IAEA doch frohlocken.
Nur so ist der Bericht zu verstehen. Alle Menschen auf der ganzen Welt dagegen können nun erkennen, dass die Behörde nicht neutral und zur Sicherheit der Menschen da ist. Jeder hat ja wochenlang live mitbekommen, wie erbärmlich und verlogen die Maßnahmen und die Berichterstattung von Tepco war.
Als Steuerzahler muss man dafür plädieren, dass Deutschland sofort die Mitgliedschaft kündigen und alle Zahlungen einstellen sollte.
Als Weltbürger muss man von der UNO fordern, dass sie ihrer eng verbundenen Organisation (die Internationale Agentur für Ewiggestrige Atomlobbyisten) heftig auf die Finger haut, den Bericht verdammt, die obersten Führungsebenen feuert und mit der Auflösung droht, wenn die IAEA nicht endlich den Schutz vor Atomkatastrophen ernsthaft auf die Agenda nimmt. - #28 02.06.2011 01:35 von
Yohh
So einen Schmarrn bekommt nur ein girnverstrahlter hin.
Die AKWs sind deshalb hochgegangen, weil der Mensch die Gefahr nicht richtig einschätzen konnte oder wollte die durch Naturkatastrophe entstehen können. Hier und anderswo gibt es immer noch genügend Leute, dass ein Maschendrahtzaun reicht um Atomstrahlen in Zaum zu halten. Mir persönlich ist es egal ob die Japaner ihre Stromversorgung ändern. Es ist deren Land und sie müssen den Schaden bezahlen. Aber schön dumm, wenn man sich auf die Versprechungen der Atomriesen verlässt und sie den achsogünstigen Strom herstellen läßt. Wollen wir doch mal sehen, wie Tepco die betroffenen Leute entschädigt? Bekommen nur die Reichen, oder auch die Armen. UNd wie ist das mit den Missbildungen der Neugeborenen oder dem Krebs der in 10 Jahren sich häufen wird. Totschweigen oder bezahlen? Aber so was passiert in Ihren Tagträumen doch nicht.
Frage, kann ich mein Eigentum gegen Atomunfälle versichern lassen? Wenn ja, was kostet es? Und wenn ich dann diese Kosten auf den mir geliefert Strom aufschlage, kann ich auch Fahrrad fahren, es ist billiger. - #29 02.06.2011 09:37 von
Ach so ist das...
Deswegen:
http://www.google.de/search?q=missbi...w=1366&bih=613
Denn genau das ist es, was auf Japan zukommen wird. Und wenn Du das nicht als "Opfer" wahrnehmen kannst, dann kann man über Dich und Deine Ignoranz nur noch den Kopf schütteln.
Und by the way: Erdbeben und Tsunamis können passieren, ja. In Tschernobyl war es ein Stresstext. Und in Geesthacht wurde offenbar heimlich geforscht und die Anwohner haben sich jahrelang gefragt, wieso es in der Umgebung so viele leukämiekranke Kinder gibt, so viele missgebildete Fische und Tauben (ich hatte Freunde in Geesthacht).
http://www.ippnw.de/atomenergie/atom...eukaemien.html
Fakt ist - einmal losgelassen lässt sich diese Technik nicht mehr in endlicher Zeit kontrollieren. Oder wieviele tausend Lebensjahre hast Du noch?
Und es gibt nunmal mehr Möglichkeiten, wie Strahlung freikommt und strahlendes Jod ist da noch das kleinste Problem; ich verstehe sowieso nicht, wieso sich alle nur auf das Jod stürzen und die Langzeit-Isotope so schön verschweigen.. gegen die Dummheit und Ignoranz der Menschen gibt es noch kein Mittel - und deshalb werden auch weiterhin Unfälle passieren.
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