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IAA-Auftakt: Spritfresser, die Stars der Show

Welcher Kraftsoff treibt das Auto der Zukunft an? Auf der IAA antworten die Konzerne darauf sehr unterschiedlich: Daimler-Chef Zetsche schwärmt vom* Wasserstoff, VW-Boss Winterkorn preist die CO2-Reduktion seiner Modelle. Doch die*wahre Attraktion sind*die Sportwagen.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...785878,00.html
  1. #1

    Titel (nicht)

    "Das klingt verlockend und utopisch zugleich. Schließlich setzt der Daimler-Konzern seit Jahren auf das Gas, doch bislang gibt es noch immer nur wenige Wasserstofftankstellen."

    Dieselben Argumente hat man auch gegen das erste Automobil von Daimler hervorgebracht. Lernen die Leute denn überhaupt nichts aus der Geschichte? Es gibt noch keine Tankstellen? Na dann werden, wenn der Kunde will, eben Tankstellen gebaut!

    Dass man sein Elektroauto - sofern man in der Stadt wohnt - nicht an seine eigene Steckdose stöpseln kann, scheint dagegen kaum jemanden zu stören. So viel zu Utopia.
  2. #2

    Hurra IAA

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Welcher Kraftsoff treibt das Auto der Zukunft an? Auf der IAA antworten die Konzerne darauf sehr unterschiedlich: Daimler-Chef Zetsche schwärmt vom* Wasserstoff, VW-Boss Winterkorn preist die CO2-Reduktion seiner Modelle. Doch die*wahre Attraktion sind*die Sportwagen.

    http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...785878,00.html
    "Doch die*wahre Attraktion sind*die Sportwagen. "

    Pfui, hier werden wieder niedere Instinkte und Emotionen geweckt.
    Vom Prius spricht nur noch Frau Kühnast -oder auch nicht mehr?
    Mit meinen 30Jahre alten Auto mit nur 2.8L Spritverbrauch lasse ich mir doch von den Herstellern keine Märchen erzählen.
    Wer braucht den all die Sicherheitssysteme, Klimaanlagen, Automatikgetriebe, Navigationsysteme, Kurvenlicht, u.s.w.? Neumodischer Schnickschnack sag ich dazu nur.
    Tradition zählt. Das ewig Gestrige.
  3. #3

    Suff

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Welcher Kraftsoff treibt das Auto der Zukunft an?
    Autos mit Durst saufen Kraftsoff. Wer ist besoffen? Der Redakteur oder das Auto?
  4. #4

    Neue innovative Technologie...

    ...ist längst verfügbar. Das war sie auch schon vor 10 Jahren. Ich rede hier vor allem von Alternativen zu den Fossilen Brennstoffen. Es kann doch nicht sein das so etwas in der Schublade verstaubt und auf einer IAA als "etwas nach 2025" Präsentiert wird. Dahinter steckt aber wieder nur Geld, Geld und nochmals Geld.

    Diese Sportwagen sind bemerkenswert und zeigen auf was alles möglich ist. Es geht aber vor allem um Fahrzeuge die sich auch mal jemand leisten kann.

    Es wird Zeit zum Umdenken. Wir sind ehrlich gesagt lange genug schnelle Autos gefahren, die Vernunft sollte am Ende siegen.
  5. #5

    -

    Zitat von happy1819 Beitrag anzeigen
    Es wird Zeit zum Umdenken. Wir sind ehrlich gesagt lange genug schnelle Autos gefahren, die Vernunft sollte am Ende siegen.
    Geanu, daher fordere ich:
    Generelles Tempolimit von 30kmh - überall.
  6. #6

    die Idee mit dem Wasserstoff hat schon was

    Zitat von franko_potente Beitrag anzeigen
    Geanu, daher fordere ich:
    Generelles Tempolimit von 30kmh - überall.
    Jupp, vor allem für Radfahrer auf Fußwegen...
    BTW: Elektroautos werden sich auch auf längere Sicht nicht durchsetzen. Die meisten Kunden, gerade in Städten, sind Laternenparker; d.h. sie haben keine Steckdose in der Nähe... diese Infrastruktur zu schaffen ist fast schwerer als mehr Wasserstofftankstellen zu etablieren.

    Dazu kommt die Reichweite. Die jetzigen Reichweiten sind doch genau solche geschönten Herstellerangaben wie die heute angegebenen Benzin-Verbrauchswerte - reine Theorie.
    Was ist im Sommer mit der Klimaanlage, im Winter mit der Heizung? Alles elektrisch... also noch weniger Reichweite (bei Kälte liefern die Akkus eh schon weniger...)

    Und wenn meine Tankuhr irgendwann und irgendwo auf der Autobahn/Landstraße gegen Null tendiert (also so ab 1/4 Füllgrad, da bekommen die meisten schon Panik) steuere ich die nächste Tankstelle an und gut ist. Bei einem Eelktroauto sehe ich da alt aus... mit Wasserstoff allerdings geht´s wie mit heutigem Benzin...

    Wasserstoff kann mit Hilfe von regeneriebarer Energie hergestellt werden.

    Also die Idee mit dem Wasserstoff hat schon was.
  7. #7

    Aufzwang teurerer und uneffizienter Technologie

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Welcher Kraftsoff treibt das Auto der Zukunft an? Auf der IAA antworten die Konzerne darauf sehr unterschiedlich: Daimler-Chef Zetsche schwärmt vom* Wasserstoff, VW-Boss Winterkorn preist die CO2-Reduktion seiner Modelle. Doch die*wahre Attraktion sind*die Sportwagen.

    http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...785878,00.html
    Die Vorstände von Daimler haben´s immer noch nicht nachvollzogen... würden die LiS-Batterie vergrößern, auf die Größe und Gewicht, die dann das gesamte System mit der Geldverbrennungszelle, dann würde das Fahrzeug ebenfalls 0,5-1 tkm ohne nachladen fahren können. Aber mit 3x weniger Primärenergie als ein H2-Fahrzeug.
  8. #8

    Geht das schon wieder los ...

    Ja, Autofahren ist zwar in vielen Bereichen schädlich, aber bei weitem nicht so schädlich oder ressourcenverschwendend, wie man uns immer weismachen will. Mit diesem Thema wird viel Schindluder getrieben. Der Autofahrer bietet sich eben als toller Sündenbock an, weil er mobil sein will. Wir leben aber in einer von Angst geprägten Welt, in der versucht wird, uns überall ein schlechtes Gewissen einzureden. Das geschieht vorrangig durch geldgeile Lobbyisten, stimmgeile Politiker, machtgeile Institutionen und sensationsgeile Medien - und alle geben sich die Klinke in die Hand.

    Man Vergleiche einfach mal, was eine S-Klasse vor 30 Jahren geschluckt hat mit einem Mercedes S 250 CDI mit 204 PS von heute. Man hat Dieselmotoren salonfähig gemacht, und großen Autos das saufen abgewöhnt. Man hat den Verbrauch mehr als HALBIERT!!!

    Tatsache ist: Die Autos werden seit 30 Jahren sparsamer, sauberer und sicherer. Und trotzdem wird gemeckert, gemotzt und gedroschen was das Zeug hält, weil es ein paar Spinnern nicht ins Weltbild passt.

    Eine weitere Tatsache ist: Wie viele Sportwagen, gibt es denn? Gesamt betrachtet sind sie kaum relevant und werden auch bloß bei schönem Wetter gefahren - ergo ist die Umweltbilanz Wumpe.

    Noch lächerlicher wird's übrigens, wenn um jeden Liter Sprit eine seitenlange Umweltdiskussion vom Zaun gebrochen wird:

    Herr X mit seinem Toyota Prius verbraucht bloß 5 Liter.
    Herr Y mit seinem Mercedes E 200 CDI verbraucht 5,5 Liter
    Herr X findet, dass Herr Y ein ganz böses Umweltschwein ist ...

    Jeder kauft nunmal sein Auto nach eigenen Geschmack.

    Es gibt Leute, die möchten ein kleines, sparsames Auto. Entweder die brauchen kein größeres, fahren nicht viel, können sich kein größeres leisten und sind froh überhaupt eins zu haben. Daran ist nichts auszusetzen.

    Dann gibt es Leute, die kaufen nach Kriterien wie Familienfreundlichkeit. Das wird dann meistens Kompaktwagen, ein Kombi, ein Minivan, oder eben ein kleiner bis mittelgroßer SUV als Allzweckfahrzeug, z.B. VW Tiguan oder Suzuki Grand Vitara.

    Und dann wiederum gibt es Leute, die sich für ihr sauer verdientes/gespartes Geld einfach mal was gönnen wollen. Meistens handelt es sich dabei um Autofans. Die kaufen nach Design und Prestige - eben große Limousinen wie S-Klasse, SUV's wie Q7 oder Range Rover, Sportwagen wie Porsche 911 oder Ferrari.

    Das nennt man freie Wahl. Und ich rede auch nicht von den Leuten, die sich ein kleines, sparsames Auto kaufen, damit glücklich sind, und andere in Ruhe lassen.

    Nein, mir gehen diese Oberzensoren auf den Sack, die sich selbst zum Weltenretter aufspielen, eben nach dem Motto "Die Autofahrer sind an allem Schuld", wegen jedem Sportwagen und SUV nach Verboten, Besteuerungen oder Bestrafungen schreien. Deren einziges Ziel es ist, denen eins reinzuwürgen, die sich für ihre Arbeit mal was gönnen wollen (ich hab mir mein Auto 7 Jahre lang zusammengespart). Und die ernsthaft noch glauben, das E-Auto sei der Heilsbringer für alles ...
  9. #9

    ne

    Zitat von RogerT Beitrag anzeigen
    Jupp, vor allem für Radfahrer auf Fußwegen...
    BTW: Elektroautos werden sich auch auf längere Sicht nicht durchsetzen. Die meisten Kunden, gerade in Städten, sind Laternenparker; d.h. sie haben keine Steckdose in der Nähe... diese Infrastruktur zu schaffen ist fast schwerer als mehr Wasserstofftankstellen zu etablieren.

    Dazu kommt die Reichweite. Die jetzigen Reichweiten sind doch genau solche geschönten Herstellerangaben wie die heute angegebenen Benzin-Verbrauchswerte - reine Theorie.
    Was ist im Sommer mit der Klimaanlage, im Winter mit der Heizung? Alles elektrisch... also noch weniger Reichweite (bei Kälte liefern die Akkus eh schon weniger...)

    Und wenn meine Tankuhr irgendwann und irgendwo auf der Autobahn/Landstraße gegen Null tendiert (also so ab 1/4 Füllgrad, da bekommen die meisten schon Panik) steuere ich die nächste Tankstelle an und gut ist. Bei einem Eelktroauto sehe ich da alt aus... mit Wasserstoff allerdings geht´s wie mit heutigem Benzin...

    Wasserstoff kann mit Hilfe von regeneriebarer Energie hergestellt werden.

    Also die Idee mit dem Wasserstoff hat schon was.
    Also erstens: die E-Fahrzeuge werden am Anfang für die Stadt interessant sein. Strom können Sie da fast überall bekommen, v.a. wenn Sie nicht zu viel brauchen (für die nächsten Paar km): (Benzin-)Tankstellen, Cafe´s, jedem Laden, fast überall gibt es Steckdosen im 21-Jahrhundert.
    Wasserstoff? Tja, da kostet EINE Tankstelle oberhalb von einer Million Euro, da wird es nicht so schnell so viele geben. Und dort werden Sie wohl ca. 3-mal soviel zahlen müssen, für 100 gefahrene km, im Vergleich zu reinem Elektro(Akku)Betrieb. Weil eben der Umweg über H2 so uneffizient ist, es ist günstiger, den E-Motor direkt mit Strom zu betreiben.

    Es wird versucht, von der (H2)Lobby ein überflüssiges, teueres und uneffizientes System aufzuzwingen. Ich denke, die werden scheitern.








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