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Hymne für US-Wahlkampf: Obama ist HipHop plus Soul

Zitate des US-Präsidenten aus den vergangenen vier Jahren, dazu das Beste aus den Achtzigern und Neunzigern: Drei junge Franzosen aus Bordeaux sampeln eine neue Hymne für Obama. Dass sie es drauf haben, beweist ihr YouTube-Hit "Change has come". *

http://www.spiegel.de/politik/auslan...808595,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Zitate des US-Präsidenten aus den vergangenen vier Jahren, dazu das Beste aus den Achtzigern und Neunzigern: Drei junge Franzosen aus Bordeaux sampeln eine neue Hymne für Obama. Dass sie es drauf haben, beweist ihr YouTube-Hit "Change has come". *

    Hymne für US-Wahlkampf: Obama ist HipHop plus Soul - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Und wen wollen die noch davon überzeugen, dass Obama wirklich etwas "changen" kann? Das einzig revulotionäre an ihm ist seine Hautfarbe und das war es aber auch schon. Er hat weder die Finanzhaie aus der Regierung geworfen oder Guantanamo geschlossen. Ich jedenfalls wurde das letzte mal von einem Politiker durch dumpfe Aussagen geblenden. Danke, Obama. Das passiert mir nun nicht noch einmal.
  2. #2

    Mr. Soul?

    Obama = Wall Street + Krieg
  3. #3

    ...

    Zitat von frubi Beitrag anzeigen
    Und wen wollen die noch davon überzeugen, dass Obama wirklich etwas "changen" kann? Das einzig revulotionäre an ihm ist seine Hautfarbe und das war es aber auch schon. Er hat weder die Finanzhaie aus der Regierung geworfen oder Guantanamo geschlossen.
    Der US-Präsident ist kein Alleinherrscher, hat Dank "checks & balances"sogar vergleichsweise wenig Macht. Ohne Unterstützung des Kongresses sind viele Dinge schlicht und ergreifend nicht durchsetzbar.
  4. #4

    Zitat von frubi Beitrag anzeigen
    Und wen wollen die noch davon überzeugen, dass Obama wirklich etwas "changen" kann? Das einzig revulotionäre an ihm ist seine Hautfarbe und das war es aber auch schon. Er hat weder die Finanzhaie aus der Regierung geworfen oder Guantanamo geschlossen. Ich jedenfalls wurde das letzte mal von einem Politiker durch dumpfe Aussagen geblenden. Danke, Obama. Das passiert mir nun nicht noch einmal.
    Wie soll er auch was ändern, wenn er doch auch voll hinter dem glorreichen System freie Marktwirtschaft steht?! Bei uns säße er im Bundestag, obwohl als "links" (was schon fast anmaßend ist, sich dort so zu bezeichenen) in Amerika geltend, rechts außen.
    Das hätte man mit Sicherheit schon 2008 sehen können! Anstatt dessen, haben wir - und ich muss gestehen, ich auch - uns blenden lassen. Am Ende ist dann nichts sonderlich besseres oder schlechteres bei rausgekommen, als man das von einem demok. Präsidenten erwarten konnte.
    Nichtsdestotrotz ist er allemal die bessere Variante für die Welt und Amiland, als noch so ein schießwütiger, religiöser Irrer aus dem rep. Lager.
  5. #5

    Sprachlos ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Zitate des US-Präsidenten aus den vergangenen vier Jahren, dazu das Beste aus den Achtzigern und Neunzigern: Drei junge Franzosen aus Bordeaux sampeln eine neue Hymne für Obama. Dass sie es drauf haben, beweist ihr YouTube-Hit "Change has come". *

    Hymne für US-Wahlkampf: Obama ist HipHop plus Soul - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Ist SPON jetzt offiziell in Obamas Wahlkampf-Team??!
  6. #6

    Zitat von frubi Beitrag anzeigen
    Und wen wollen die noch davon überzeugen, dass Obama wirklich etwas "changen" kann? Das einzig revulotionäre an ihm ist seine Hautfarbe und das war es aber auch schon. Er hat weder die Finanzhaie aus der Regierung geworfen oder Guantanamo geschlossen. Ich jedenfalls wurde das letzte mal von einem Politiker durch dumpfe Aussagen geblenden. Danke, Obama. Das passiert mir nun nicht noch einmal.
    Wie soll er auch was ändern, wenn er doch auch voll hinter dem glorreichen System freie Marktwirtschaft steht?! Bei uns säße er im Bundestag, obwohl als "links" (was schon fast anmaßend ist, sich dort so zu bezeichenen) in Amerika geltend, rechts außen.
    Das hätte man mit Sicherheit schon 2008 sehen können! Anstatt dessen, haben wir - und ich muss gestehen, ich auch - uns blenden lassen. Am Ende ist dann nichts sonderlich besseres oder schlechteres bei rausgekommen, als man das von einem demok. Präsidenten erwarten konnte.
    Nichtsdestotrotz ist er allemal die bessere Variante für die Welt und Amiland, als noch so ein schießwütiger, religiöser Irrer aus dem rep. Lager.
  7. #7

    kein Fraktionszwang

    Zitat von rufus008 Beitrag anzeigen
    Der US-Präsident ist kein Alleinherrscher, hat Dank "checks & balances"sogar vergleichsweise wenig Macht. Ohne Unterstützung des Kongresses sind viele Dinge schlicht und ergreifend nicht durchsetzbar.
    Ergänzend muss dazu gesagt werden, dass es in der US-Politik keinen Fraktionszwang gibt. Das wird leider - auch aufgrund unserer bundesrepublikanischen Erfahrungen - viel zu oft vergessen.
    Eine demokratische Mehrheit im Kongress ist nicht automatisch eine Mehrheit für Obamacare. Und um es noch komplizierter zu machen:
    Im Nordosten, z.B. Maine gibt es Republikaner die teilweise wesentlich weiter links stehen als Demokraten aus Texas. Auch das darf man nicht vergessen. Hinzu kommt ferner, dass man eine 60% Mehrheit im Kongress braucht, um durchregieren zu können.
    Wie gesagt, so einfach ist das alles nicht.
    Und was die Schließung von Guantanamo betrifft: ich kann mich nicht daran erinnern, dass ein Herr Schäuble begeistert "hier" geschrien hat, als es drum ging, Unschuldige Guantanamohäftlinge bei uns aufzunehmen. Und ein Herr Steinmeyer war bekanntlich noch nicht mal bereit, einen ebenfalls unschuldigen Deutschtürken wieder einreisen zu lassen.
    Und was die Finanzpolitik betrifft, hat Obamo durchaus was erreicht, auch wenn einiges davon später von der Republikanischen Mehrheit wieder verwässert wurde.
    Wir in Deutschland müssen damit aufhören, unsere Verhältnisse eins zu eins nach Amerika übertragen zu wollen. Das funktioniert nicht! Für dortige Verhältnisse ist Obama ein Linker, auch wenn es uns hier anders erscheint.
    Fakt ist: die Fronten in den USA sind so verhärtet, dass keinerlei Konsens mehr möglich ist. Ein Konsens übrigens, den Obama sich immer gewünscht hat. Nur leider ist bei vielen Rechten der Hass auf diesen "Nigger" größer, als der Wille etwas für sein Land zu tun.
    Aus diesem Hass ist eine Blockade entstanden, der es letztlich zu verdanken ist, dass Obama nicht noch mehr erreicht hat.

    Nur: permanent mit dem Finger auf die USA zu zeigen, kann jeder.
    Wie wärs daher, erstmal vor unsere eigenen Haustür zu kehren? Denn auch unser Politkindergarten hierzulande ist durchaus noch verbesserunsfähig.
  8. #8

    wiebitte?

    Zitat von kollerspeter Beitrag anzeigen
    Und was die Schließung von Guantanamo betrifft: ich kann mich nicht daran erinnern, dass ein Herr Schäuble begeistert "hier" geschrien hat, als es drum ging, Unschuldige Guantanamohäftlinge bei uns aufzunehmen. Und ein Herr Steinmeyer war bekanntlich noch nicht mal bereit, einen ebenfalls unschuldigen Deutschtürken wieder einreisen zu lassen.
    Und was die Finanzpolitik betrifft, hat Obamo durchaus was erreicht, auch wenn einiges davon später von der Republikanischen Mehrheit wieder verwässert wurde.
    warum sollten wir US haeftlinge aufnehmen, die wurden von den USA verhaftet, also koennen die die auch wieder freilassen wenn diese denn Unschuldig sind. Ich sehe da kein problem.
    Das Obama nur eine Witzfigur ist war gleich nach der wahl klar als man sehen konnte wen er in welche positionen gebracht hatte.
    Da wusste man schon das er nur einer von der Wallstreet ist.

    Er hatte gute ideen, hatte dann aber kein rueckrat um diese durchzusetzten.
  9. #9

    doppelte Moral

    Zitat von Nonvaio01 Beitrag anzeigen
    warum sollten wir US haeftlinge aufnehmen, die wurden von den USA verhaftet, also koennen die die auch wieder freilassen wenn diese denn Unschuldig sind. Ich sehe da kein problem.
    Das Obama nur eine Witzfigur ist war gleich nach der wahl klar als man sehen konnte wen er in welche positionen gebracht hatte.
    Da wusste man schon das er nur einer von der Wallstreet ist.

    Er hatte gute ideen, hatte dann aber kein rueckrat um diese durchzusetzten.
    Guantanamo kritisieren, aber selbst nichts dazu beitragen wollen, damit das aufhört. Doppelte Moral nenne ich das, oder auch St. Floriansprinzip.
    Und das mit der Wallstreet stimmt definitv nicht.








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