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Hygienemängel: Lebensmittelkontrolle rügt jeden vierten Betrieb
dapdKontrolleure haben in Deutschland 2011 fast 150.000 Lebensmittelbetriebe beanstandet - das ist mehr als ein Viertel. In den meisten Fällen mangelte es an allgemeiner Hygiene. Foodwatch kritisiert, dass die Ergebnisse anonymisiert veröffentlicht werden.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...-a-866098.html
- #1 08.11.2012 13:50 von
- #2 08.11.2012 13:52 von
Ohne es zu wissen
habe ich diese situation schon lange geahnt. mir sind in den letzten jahren mehrere lebensmittelhersteller negativ aufgefallen, ein paar davon massiv! ich befürchte, "foodwatch" haben mit ihrer forderung absolut recht, wenigstens die besonders schwarzen schafe gehören an den öffentlichen pranger! es ändert sich sonst nichts und es wird zwangsläufig immer schlimmer werden.
also ich habe die nase voll von gammelfleisch, dioxineier, schwarzschimmelbrot, usw - ihr etwa nicht? - #3 08.11.2012 13:56 von
Ampelanzeige ....
... wäre wirklich wünschenswert.
Wozu eigentlich sonst die Kontrollen?
Gruß Jochen - #4 08.11.2012 14:01 von
In anderen Bundesländern weiß ich es nicht, aber in Bayern gibt es eine Liste im Internet, und da kann man nachschauen, in welchem Betrieb es gravierende Mängel gab. Un die örtliche Presse (zumindest hier in Regensburg war es so) greift so etwas dann schnell auf. Ein besseres Druckmittel dürfte es aktuell nicht geben.
Hier übrigens der Link: http://www.lgl.bayern.de/lebensmittel/ueberwachung/lgl_aufgaben/lebensmittelwarnungen_informationen/lebensmittelinformationen_tabelle.php - #5 08.11.2012 14:16 von
Nicht rügen, dichtmachen....
Bei hygienischen Mängeln gibt es logischerweise nur eine wirksame Maßnahme: Je nach Umfang 1 Woche bis 3 Monate dichtmachen. Dann kann sich der Geschäftsführer - frei von den Sorgen des täglichen Betriebs - nur um die Behebung der Mängel kümmern. Es kann doch nicht sein, dass in Deutschland gastronomische Betriebe ihre Geschäfte zu Lasten der Gesundheit der Gäste machen dürfen. Oder rechtfertigt bereits das Zahlen von Steuern solche Risiken. Grundsätzlich spräche doch nichts dagegen, die Überwachung schlagkräftiger zu machen, in dem jeder Betrieb zweimal jährlich kostenpflichtig kontrolliert wird. Jeden Autofahrer wird aus Sicherheits- und Umweltschutzgründen eine fragwürdige TÜV und AU zugemutet, die von vielen Dienstleistern mit staatlicher Lizenz durchgeführt wird. Warum geht das nicht auch im Gastronomiegeschäft? Der Bericht zeigt, dass es höchste Zeit dafür ist.
- #6 08.11.2012 14:25 von
- #7 08.11.2012 14:30 von
- #8 08.11.2012 14:32 von
Mathe: 6 - setzen
3-Satz ist nicht jedermanns Sache?
548.000 = 100 % untersuchte Betriebe
147.900 = 27 % beanstandete Betriebe
--> Nicht 1/4 sondern <1/3 der insgesamt untersuchten Betriebe wurden beanstandet. Die Überschrift ist somit schlicht falsch.
Es wurden auch nicht "in den meisten Fällen" "allgemeine Hygiene" beanstandet, sondern nur in knapp mehr als der Hälfte der Fälle.
100% = 147.900 beanstandete Betriebe
53% = 78.387 Fälle wg. allgem. Hygiene bei den beanstandeten Betrieben
und somit gab es
548.000 = 100%
78.387 = 14,30%
in ca. 1/7 der insgesamt untersuchten Betriebe Beanstandungen wg. allgemeiner Hygiene.
... was die Sache insgesamt leider auch nicht besser macht :-( - #9 08.11.2012 14:36 von
ein deutsches problem
hygene ist ein deutsches problem... in den krankenhausern sterben 10.000 sende .. verrotzte verkaeuferinnen . fassen brot und broetchen an.. in den betrieben .. fehlen oft die minimalen ausstattungen...wie seife ujd handdtuecher .. da ist noch viel zu tun .. beim volk der dichter und denker
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