REUTERS225.000 Wundinfektionen nach Operationen, bis zu 15.000 Tote pro Jahr: Der Mangel an Hygiene gehört in deutschen Krankenhäusern zu den größten Gefahren. Eine bessere Qualitätssicherung soll Abhilfe schaffen - doch zwischen Vertretern von Kliniken und Patienten kam es jetzt zum Eklat.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...831239,00.html
Ohne Krankenhaus nicht – angefangen hat alles mit einem Schlaganfall. Aber von dem hatte er sich „den Umständen entsprechend“ schon etwas erholt. Das Problem war die Reha – ohne diese Behandlung würde er m. E. heute noch leben. Das wird aber gerade geklärt.
Das habe ich so nie gesagt – mir ist allerdings äußerst unangenehm aufgefallen, dass man als Angehöriger von zu vielen Ärzten zu oft gesagt bekommt, dass man einen Platz im Pflegeheim besorgen kann.
Da muss ich Ihnen Recht geben – ich habe zwar schon in mehreren Foren über Krankenhausverwaltungen gewettert (besonders über die Privatisierung der Krankenhäuser bei den privaten muss ja nicht nur kostendeckend gearbeitet werden – es muss ja auch noch ein Gewinn erwirtschaftet werden) – aber auf meiner Seite steht darüber nichts. Außer vielleicht der Hinweis auf die Bücher von Renate Hartwig und den Film Sicko.
Ich werde das nachholen - vielen Dank für den Hinweis.
Dazu fällt mir eine Bemerkung von Claus Fussek (den Sie vermutlich genau so hassen, wie mich) aus einem Chat ein – da ging es allerdings mehr um Pflegeheime:
Es wird sich nichts ändern, wenn immer noch Pflegekräfte die öffentliche Kritik an den unerträglichen Arbeitsbedingungen als persönlichen Angriff auf ihren Berufsstand sehen. Pflegekräfte müssen wieder selbstbewusster für die Rechte der ihnen anvertrauten pflegebedürftigen Menschen eintreten.
Die alten Menschen sind die Opfer, nicht die Pflegekräfte!
Liebe Pflegekräfte: Dokumentiert endlich ehrlich nur das, was ihr leisten könnt. dann haben wir die strukturellen Defizite schwarz auf Weiß. Damit gehen wir an die Öffentlichkeit und konfrontieren die Gesellschaft mit der Realität. 2 Pflegekräfte können in keinem Heim 28 alte Menschen versorgen, 1 Nachtwache für z.B. 60 Menschen ist kriminell. Macht endlich den mund auf.
Wer schweigt, stimmt zu bzw. macht sich mitschuldig (Amnesty International)
"Wir"?!!1elf
Erst stellen Sie Kollegen an den Internetpranger, und dann wollen Sie unsere Hilfe? Merken Sie noch was?
1.tens: ich dokumentiere nur was ich gemacht habe, und ich brauch nur in die Doku reinschreiben: "aufgrund personeller Knappheit war die und die Maßnahme nicht möglich". Kein Problem für mich, und schon oft gemacht.
2.tens: dies dient mir zur rechtlichen Absicherung, das mach ich nicht für die Patienten.
3.tens: Die Missstände im System sind bekannt. Wir Pflegekräfte sind aber nicht diejenigen die sie verursachen, wir sind auch nicht diejenigen die sich dafür von Ihnen an den Pranger stellen lassen müssen, wenn wir den Job trotz der Arbeitsbelastung trotzdem noch machen, und wir sind vor allem auch nicht diejenigen die plötzlich die Interessen der Patienten vertreten müssen.
Welche Anspruchshaltung bringen Sie hier rüber?! Ich mache weiß Gott einiges für meine Patienten, jetzt soll ich auch noch deren Interessenvertretung gegenüber dem Krankenhausverwaltungen übernehmen?!
Sie dürfen mir bitte meine Freizeit lassen, und sich selbst um ihre Interessen kümmern, und nicht versuchen mich zu instrumentalisieren, oder mich an den Pranger stellen, für Zustände, für die ich nichts kann.
Jeder Bürger hier in Deutschland kann jederzeit Patient werden, das sind dutzende Millionen erwachsene Menschen. Warum vertreten die ihre Interessen nicht selbst, und warum soll ich das noch mit übernehmen? Können sie mir das mal begründen?
Wenn ich z.B. etwas von einer Behörde möchte, erwarte ich doch auch nicht, dass die Beamten sich gegenüber ihren Chefs für meine Interessen einsetzen, damit ich mir die Eier schaukeln kann. Das ist gar nicht deren Aufgabe.
Wenn sich die Patienten mal für mich einsetzen, wenn sie sich mal für mehr Gehalt einsetzen, dann bin ich auch gerne bereit die Patienten in ihren Forderungen zu unterstützen. Aber effektiv kam da bisher wenig, aber sie haben die große Erwartungshaltung.
Sie merken anscheinend gar nicht wie sie sich verhalten. Erst unsere Berufsgruppe beschimpfen und Kollegen aus den beiden Häusern an den Internetpranger stellen, und dann behaupten, dass wir uns zu schnell angegriffen fühlen?! Merken Sie noch was?!
Was soll das anderes sein, was sie auf ihrer Homepage präsentieren, als ein unglaublich frecher, anmaßender Angriff auf meine Kollegen?
Ich würde ihnen wirklich empfehlen, sich mit einem Spezialisten zu unterhalten, und mal durchzuchecken ob sie nicht doch eine behandlungsbedürftige Erkrankung haben. Ich kenn Sie nicht, und ich hab auch persönlich keinen Vorteil davon sie für psychisch erkrankt zu erklären. Ich seh das auch nicht als Makel, sondern als eine ganz übliche Erkrankung, die man behandeln sollte.
Wenn Ihnen der Spezialist dann bestätigt, dass sie keine psychische Erkrankung haben, dann ist das doch auch eine Beruhigung für sie selbst.
Wenn sie denken, der Verdacht wird nur ausgesprochen um sie zu denunzieren, spricht das eher für den Verdacht, als dagegen. Ein psychisch gesunder Mensch würde eher mal sagen: ok, ich lass mich testen, vllt. habt ihr ja Recht.
Erstmal handelt es sich wie gesagt – von
„Es wird sich nichts ändern,“ ….. bis „(Amnesty International)“
um eine Aussage von Herrn Fussek, der sich seit 25 Jahren mit Pflegemissständen beschäftigt.
Außerdem: Wie soll sich ein Patient ernsthaft gegen diese Mauer von Ignoranz, Überheblichkeit, Schweigen, Verschweigen, Vertuschungen, Geheimschrift, Geheimsprache und Klüngelei wehren können, wenn sogar die „gelernten“ Patientenvertreter nicht dagegen ankommen und deshalb – wie in diesem Artikel beschrieben – unter Protest eine Veranstaltung verlassen müssen?
Heute ist der fünfte Todestag meiner Mutter.
Ein Dreivierteljahr vorher war sie krank geworden und bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich wie die meisten Patienten/Angehörigen keine Ahnung von Krankenhauskeimen und Medikamentenfehlern. „MRSA“ hatte ich noch nie gehört.
Bei den Reaktionen auf meine Homepage und meine Videos gibt es exakt zwei Gruppen:
Die eine besteht aus Patienten bzw. deren Angehörigen, die per Email mit Nennung ihres Namens explizit beschreiben, dass sie selbst ähnliches erlebt haben, wie ich mit meinen Eltern.
Die andre besteht aus Angehörigen der Gesundheitsindustrie, die mich anonym beschimpfen, ganz allgemein behaupten, dass das was auf meiner Seite steht, kompletter Unsinn ist und dann letztendlich sagen, dass ich meinen Geisteszustand untersuchen lassen soll.
Ich werde wohl erstmal untersuchen lassen müssen ob meine Kamera, mit der ich die Bilder und Videos aufgenommen habe, paranoide Züge zeigt.
KEINER wirklich KEINER aus dieser Gruppe hat bisher mitgeteilt was genau auf meiner Seite Unsinn ist und nicht stimmt.
Im Fall meiner Mutter habe ich nur Anzeige erstattet, um mich gegen eine Verleumdungsklage eines Krankenhauses zu wehren. Beide Anzeigen wurden eingestellt. Aber meine wurde nicht eingestellt, weil festgestellt wurde, dass meine Beschuldigungen unberechtigt waren.
In Bezug auf die mangelnde Ernährung wurde festgestellt, dass ein Behandlungsfehler vorlag:
Damit lässt sich zwar dem Beschuldigten Dr. R. ein Behandlungsfehler nachweisen. Dass dieser zum Tode Ihrer Mutter geführt hat, lässt sich jedoch nicht mit der im Strafrecht erforderlichen Sicherheit feststellen, sodass das Verfahren gern. § 170 Abs. 2 StPO eingestellt werden musste.
In Bezug auf die Medikamentenfehler wurde gesagt, dass „auf Grund des Zeitablaufs eine sichere Feststellung zwischen Medikamentengabe und Gesundheitsbeeinträchtigung ausgeschlossen sein dürfte“ und darauf, dass sie auch kein Wasser und dafür Krankenhauskeime erhalten hat, wurde nicht eingegangen. Da ich mich aber wie gesagt damals noch nicht so gut mit Krankenhauskeimen auskannte, liegen mir allerdings keine Beweise vor aus denen man ersehen kann, wann genau meine Mutter mit welchem Keim infiziert wurde.
Meine Eltern werden durch meine Aktivitäten nicht wieder lebendig – aber es muss etwas dagegen getan werden, dass das, was meinen Eltern geschehen ist, täglich tausendfach anderen Senioren passiert.
Ihr Problem ist doch, dass sie die Angestellten der beiden Krankenhäuser wegen solcher Behandlungsfehler an den Pranger stellen.
Fehler passieren, in jedem Beruf, und müssen im Zweifel auch Konsequenzen haben, wenn das in den strafbaren Bereich geht. Aber ein öffentliches an den Pranger stellen ohne Prozess ist Mittelalter! Sie disqualifizieren sich selbst.
Ein Pfleger und Arzt kann auch Fehler machen, und wenn er seine Arbeit nach besten Wissen und Gewissen machte, und ihm ein handwerklicher Fehler unterlief, kann das durchaus ohne strafrechtliche Relevanz sein, und ich muss mich dann nicht an einen Pranger stellen lassen.
Ihre Eltern waren beide in eher instabiler Verfassung, und da darf dann halt nicht allzuviel schief gehen.
Aber, trotz dass logischerweise in jedem größeren Krankenhaus immer mal Fehler bei Ärzten und Pflegern passieren, udn auf manchen Stationen auch mehr, kann man doch trotzdem froh sein, hier in einem KKH zu liegen, und sich hier seinen resistenten Keim zu holen, anstatt in der dritten Welt schon vorher am Schlaganfall zu versterben.
Aber diese Dankbarkeit geht ihnen halt völlig ab, sie denken sie haben einen Anspruch ans Leben oder ans Gesundheitswesen, dass wir perfekte roboterartige Wesen sind, denen niemals Fehler unterlaufen, die niemals eine Fehleinschätzung über die Sinnhaftigkeit einer Ernährungsmaßnahme machen. Es gibt keinen Anspruch uralt zu werden, und logisch hat eine Krankenhausbehandlung auch Nebenwirkungen die die Menschen umbringen kann.
Da brauchts nichtmal nen resistenten Keim, da reichen ganz normale Keime und zuwenig Bewegung/Bettruhe. Vermutlich 100.000 Tote pro Jahr, durch ne Lungenentzündung die erst im Krankenhaus erworben wurde.
Hätte man vllt. verhindern können, hätte man die Oma noch häufiger zum kräftigen Husten aufgefordert, oder sie häufiger mal dazu gebracht rumzulaufen, hatte keiner die Zeit, effektiv ein Toter mehr den die Pflege verhindern hätte können. Sind wir deshalb Unmenschen?
Ich kann ihnen nur empfehlen mal als Bundesfreiwilligendienst einige Monate auf ne Station zu gehen und sich das mal anzuschauen.
Also insgesamt sind es vier Krankenhäuser.
Aber das ist nicht das Problem – vielmehr ist das Problem, dass das nicht viel mehr Patienten machen – wie Sie selbst das ja auch schon bemängelt haben. Wenn der Staat und die Gerichte kein Interesse daran haben den Schuldigen zu finden – wie soll ich das dann schaffen? Ich habe auch versucht andere Wege zu gehen, BEVOR ich an die Öffentlichkeit gegangen bin – leider erfolglos.
Warum es keinen Prozess gab, habe ich (u. a.) in meinem vorherigen Posting beschrieben. In wieweit es richtig war, das kein Prozess stattfand soll jeder selbst entscheiden.
Ich bin auch nicht der Ansicht, dass meine Eltern jeweils an einem einzigen Fehler gestorben sind – vielmehr waren es eine Anhäufung verschiedene Fehler und Gedankenlosigkeiten die dann letztendlich zum Tod geführt haben. Es liegt an der mangelnden Einsicht – vor allen der Ärzte – dass es sich um Fehler handelt. Deshalb werden sie immer wieder gemacht.
Da bin ich mir absolut nicht mehr sicher, ob das so ist – ich würde einen plötzlichen Herztod auf jeden Fall dem Krankenhaus vorziehen. Es muss ja nicht morgen sein. Aber das kann man sich ja leider nicht aussuchen.
Ja, es wäre gar nicht so schwer diese Lungenentzündungen zu verhindern (die nebenbei gesagt irgendwie in den Statiken nicht auftauchen – ich lese immer nur etwas von ambulant erworbenen). Hygiene und mobilisieren – ist es nicht traurig, dass unser Gesundheitssystem das nicht hergibt? In der Reha wurde die Physiotherapie bei meinem Vater sogar abgerechnet – aber leider nicht durchgeführt.
Ich habe meine Mutter vier Monate und meinen Vater ein Jahr zuhause gepflegt. Beide hatten Pflegestufe III. Meinen Vater habe ich allein ohne Pflegedienst gepflegt – aus Angst vor mitgebrachten Keimen. Meine Mutter hatte zuhause keinen Krampfanfall und mein Vater hatte trotz Keimbesiedlung in den letzten sieben Monaten zuhause keine Lungenentzündung und benötigte keine Antibiotika. Erst als er wieder zwei Tage ins KH musste weil ihm ein Tumor am Ohr entfernt werden musste und prophylaktisch ein falsches AB gegeben wurde, eskalierte die Lage.
Ich glaube auch, dass ich in den letzten Jahren genug Stationen gesehen habe.
So ein Quatsch. Ärzte und auch Pfleger dürfen schlicht gegenüber Angehörigen und Patienten nicht zugeben, falls es doch mal zu einem Fehler kam. Dadurch verletzt man die Mitwirkungspflichten bei der Versicherung und kann den Versicherungsschutz verlieren. Im Zweifel haben sie als Geschädigter dann zwar eine Entschuldigung, aber keine Entschädigung, weil ich privat gar nicht soviel Geld hab, und nicht mehr durch die Berufshaftpflicht geschützt bin.
Und gerade wenn sie Gespräche aufzeichnen auf Tonband, soll man ihnen gegenüber im Vertrauen und ohne Zeugen eine Entschuldigung sagen? Ich würde bei so einem VErhalten z.B. mindestens eine Abmahnung erhalten, und sie hätten den Tonbandbeweis für das Verhalten.
Was erwarten Sie?
Es waren also 4 Einrichtungen denen sie etwas vorwerfen? Merken sie nicht dass so etwas ihre Schilderungen, dass die Einrichtungen den Tod ihrer Eltern verursachten, eher unglaubwürdiger macht? Am Ende haben sich also in 4 Einrichtungen dutzende Mitarbeiter schuldig gemacht, dass ihre Eltern starben?! Riesen Verschwörung von 4 Einrichtungen gegen Sie und ihre Eltern.
Das klingt ja so als hätten sie jeden Fehler gesammelt, um dann dem betreffenden seinen Teil der Schuld zuweisen zu können?
Nochmal, das was sie in meinen Augen so psychisch auffällig macht, ist, dass sie Behandlungsfehler, die ganz normal in dem System passieren und nie vermeidbar sind, weil niemand ein Roboter ist hernehmen und die Beteiligten an einen Pranger stellen. Das ist mittelalterlich, selbst wenn da Fehler passiert sind, ist ihre Reaktion darauf alles andere als gesund und korrekt.
Und nochmal, solange sie keine Verurteilung haben, können sie nicht implizit behaupten, dass die Mitarbeiter da an dem Tod ihrer Eltern verantwortlich sind. Sie scheinen gar nicht zu merken, wie sehr sie sich damit selbst disqualifizieren, wenn sie Menschen verleumden.
Da könnte ich genauso sie verleumden und behaupten, dass sie mit ihrer Pflege den Tod ihrer Eltern verursacht haben. Fänden sie das fair?
Meine Vermutung ist ihre Eltern starben an den Spätfolgen ihrer Grunderkrankung. Dass jemand mit einem schweren Schlaganfall, auch wenn er sich scheinbar stabilisiert hat erholt hat, relativ kurz darauf dennoch verstirbt, ist relativ üblich. Ich könnte ihnen ohne Probleme Beispiele aus den letzten Monaten bringen wo Patienten auf eigenen Füßen rumliefen, gegessen haben, sich selbst wuschen, nach dem Schlaganfall, und eine Woche nach der Entlassung waren sie tot. Pneumonie, zu schlecht gehustet, Schluckstörungen, zuwenig bewegt.
Vor allem bei Pflegestufe 3 ist es ein Versterben an irgendwelchen nichtigen Ursachen ja auch nichts völlig verwunderliches.
Aber naja, sie wollen sich nicht helfen lassen, sie sind eine erwachsene Person. Ich hoffe die Kollegen finden Wege um ihre Verleumdungen aus dem Internet zu entfernen. Und wie sie mit ihrer psychischen Verfassung umgehen, ist ihre Sache. Ich glaube nicht, dass sie sich wohl fühlen im Leben. Die Kollegen können das hoffentlich noch. Ist eigentlich genug Strafe für sie. Sie tun mir leid. Ganz ehrlich.
Sie haben schlechte Erfahrungen gemacht beim Tod ihres Elternteils. Trotzdem haben sie ihr zweites Elternteil wieder ins KRankenhaus geschafft.
Und wenn sie plötzlich starke gesundheitliche Beschwerden, wie Vernichtungsschmerzen und sowas, bekommen, werden sie auch ins KKH gehen und nicht tapfer zuhause unter Schmerzen zugrunde gehen.
Sie haben aber dennoch keinen Anspruch auf Roboter am Krankenbett. Jeder Mitarbeiter der Sie behandelt ist nur ein Mensch und kann Fehler machen. Ich wette sie kommen trotzdem, wenn sie andererseits sterben würden.
Und ich wette, hätte ich mich mal 24h neben sie gestellt, als sie ihre Eltern zuhause pflegten, hätte ich ihnen eine mehrseitige Liste mit Pflegefehlern machen können.
Also geht es wieder mal nicht um die Patienten sondern um die Finanzen. Und es geht mir nicht um eine Entschädigung – ich möchte nur, dass sich etwas ändert.
Nein, ich habe nur angefangen jeden Tag meine Erlebnisse in den Einrichtungen aufzuschreiben, nachdem mir das Hausverbot angedroht worden war.
Ist Ihnen eigentlich klar, dass Sie Ihre Seite der Medaille genauso vehement verteidigen, wie ich meine?
Bei meiner Mutter wurde das nicht bewiesen und bei meinem Vater wird das ja nun geklärt – auch wenn es lange dauert.
Dass es sich nicht um Verleumdungen handelt wurde von der Staatsanwaltschaft festgestellt.
Ich kann für mich entscheiden nicht ins Krankenhaus zu gehen – aber nicht für meinen Vater.
Das ist durchaus möglich – aber ich habe es ja auch nicht gelernt.
Ich habe übrigens seit November 11 auch eine Email von einer Kollegin von Ihnen veröffentlicht: „Zerbrochen am kranken Gesundheitssystem“