REUTERS225.000 Wundinfektionen nach Operationen, bis zu 15.000 Tote pro Jahr: Der Mangel an Hygiene gehört in deutschen Krankenhäusern zu den größten Gefahren. Eine bessere Qualitätssicherung soll Abhilfe schaffen - doch zwischen Vertretern von Kliniken und Patienten kam es jetzt zum Eklat.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...831239,00.html
Weil ein- und ausschleussen einfach dauert.
Man muss immer abwägen, ist die Situation jetzt schon so dringlich, dass ich aufs Einschleussen ganz verzichte, und ohne Isokittel ins Zimmer gehe, oder lass ich den Alarm 30sekunden läuten, während ich mir die Isokleidung anziehe.
Auf einer Intensivstation haste bei manchen Patienten ständig eine instabile Situation, und kannst ja jetzt nicht ständig auf die Isomaßnahmen verzichten.
Das muss gar nicht so sein, dass der Patient akut verstirbt, aber z.B. der Fall der Patient hat eine schlechte Sauerstoffversorgung, und man braucht 30sekunden länger um die wieder in den Normbereich zu bringen, dann kann diese Unterversorgung seine Heilungschancen schon wieder verschlechtern. Solche kleinen Sachen werden sich summieren.
Ja, das Problem hab ich als Pfleger ja genauso. Was passiert denn, wenn ich Träger eines solchen omniresistenten Stammes werde? Ich bin berufsunfähig, solange bis mein Immunsystem den von selbst rausgeschmissen hat.Das Gefühl habe ich auch. Betonung auf MRSA. Es bringt also etwas, wenn in den Medien etwas berichtet wird – dort findet ja zu 95 % nur MRSA statt. Aber die anderen Krankenhaukeime sind m. E. auf dem Vormarsch und ich halte inzwischen z.B. Pseudomonas a. für wesendlich gefährlicher – für die meisten MRSA – Stämme gibt es zumindest noch einige Reseveantibiotika – P. a. sind oft komplett resistent.
Wenn es das nicht macht und ich dauerhafter Träger dieses Keimes werde, wars das mit dem Arbeiten am Patientenbett, auch wenn ich sonst völlig gesund bin.
Man hat als Pfleger schon allein aus dem Grund des Eigenschutz ein starkes Interesse an Hygiene.
Es geht um das Absaugen der Lunge. Der Schlauch, an den die steril verpackte Sonde angeschlossen wurde, lag auf der Erde. Der musste also angefasst werden, um die sterile Sonde anzuschließen – dann wurde zum Einführen dieser Sonde in die Luftröhre diese Sonde angefasst. Nachdem ich mich dreimal darüber beschwert hatte, wurde das Gerät auf einen stoffbezogenen Stuhl gestellt. Ich habe dann das Zimmer so umgebaut, dass es möglich war das Gerät auf den Tisch zu stellen.
Ich habe so einiges gemacht. Das Ergebnis: Androhung von Hausverbot – Anruf beim Amtgericht, dadurch Fremdbetreuung meiner Mutter – Absatz im E-Brief meiner Mutter, dass ich psychiatrisch auffällig sei – Anzeige wegen Verleumdung wegen meiner Homepage und meiner Videos bei YouTube.
Intensiv- und Normalstation ist wohl ein Unterschied. Bei Hand-Kiss wurde herausgefunden, dass auf Normalstation 7 Handdesinfektionen (HD) und auf Intensivstationen immerhin 30 HD vorgenommen werden – wohl gemerkt: pro Patiententag in drei Schichten von sämtlichen Beteiligten. In Rehaeinrichtungen sind es übrigens 4 und in Pflegeheimen 2 …….
Verwechsele ich Sie oder hatten Sie mal in einem anderen Thread geschrieben, dass Sie sich pro Schicht 100 mal die Hände desinfizieren? Wenn das stimmt, sind Sie eine große Ausnahme.
Eine Pflegekraft habe ich mal mit Worten auf die HD angesprochen. Ich wurde regelrecht veralbert (exzessive HD gnickerdes, tuschelndes PP). Eine andere Schwester sah mich böse an, als ich mit desinfizierten Händen ins Zimmer kam und sagte missbilligend: hier riecht es nach Alkohol ……
Das war alles, bevor mein Vater in dieser Einrichtung nach und nach mit fünf verschiedenen Krankenhauskeimen verseucht wurde.
Sehe immer noch kein Problem. Ich greife den Absaugschlauch mit der linken Hand und den Katheter mit der rechten Hand, stecke sie zusammen. Benutze die rechte Hand weiterhin um den Katheter einzuführen, und belasse die linke Hand am Absaugschlauch. Da gibt es keinerlei hygienisches Problem. Der eigentliche Absaugkatheter (die Sonde) ist ja nicht kontaminiert.
Das ist standard, dass meine linke Hand als septisch/kontaminiert gewertet werden muss, und meine rechte Hand noch aseptisch bis steril arbeitet.
Tja, der Ton macht vermutlich auch die Musik. Die Hygienemängel gibts ja nicht weil das fiese patientenschädigende Menschen im Gesundheitssystem sind, sondern es gibt tiefere Ursachen. Auch für zuwenig Händedesinfektion.Ich habe so einiges gemacht.[...]
ICh hab geschrieben "ich müsste mir als ITS-Kraft 100-150mal die Hände desinfizieren". Das würde gut eine Stunde Arbeitszeit in Anspruch nehmen. Glauben sie tatsächlich, dass das bei der jetzigen Personaldecke möglich ist? Da sterben wesentlich mehr Patienten, als gerettet werden. (siehe Beispiel mit isolierten Patienten). Man muss Prioritäten setzen bei mangelnden Ressourcen, und an manchen Sachen stirbt es sich noch besser als an resistenten Keimen.Verwechsele ich Sie oder hatten Sie mal in einem anderen Thread geschrieben, dass Sie sich pro Schicht 100 mal die Hände desinfizieren? Wenn das stimmt, sind Sie eine große Ausnahme.
So ziemlich jede vernünftige Pflegekraft wird da ein schlechtes Gewissen haben, und es versuchen mit häufigerem Einsatz von Einmalhandschuhen auszugleichen. Wenn sie uns dann noch Vorwürfe machen, die wir uns selbst eh schon machen, nutzt das niemanden. Wir sind die falsche Stelle für die Vorwürfe.
Sie haben sich halt unbeliebt gemacht, weil sie den eh schon stressigen Arbeitsablauf noch weiter erschwerten. Das hat nichts mit ihren Hinweisen zur Hygiene zu tun, weil man da eh ein schlechtes Gewissen hat auf solchen Stationen, sondern schlicht, weil sie eine eh schon hochproblematische Situation noch weiter erschwerten.Eine Pflegekraft habe ich mal mit Worten auf die HD angesprochen. Ich wurde regelrecht veralbert (exzessive HD gnickerdes, tuschelndes PP). Eine andere Schwester sah mich böse an, als ich mit desinfizierten Händen ins Zimmer kam und sagte missbilligend: hier riecht es nach Alkohol ……
Sie haben praktisch für ihren eigenen Angehörigen mehr Sicherheit rausgeschlagen, auf Kosten anderer Patienten und der Mitarbeiter (->Burn-Out-Beruf Nr1).
Ihre Situation ist völlig verständlich. Als ein Angehöriger von mir auf einer Intensivstation lag (und zwar bei meinem eigenen Arbeitgeber), bin ich den Leuten da auch auf die Füße gestiegen und hab mich extrem unbeliebt gemacht. Ich hab auch dafür gesorgt, dass sie sich über die Schultern geschaut fühlten, habe meinen Angehörigen geschützt auf Kosten anderer Patienten.
Aber ich versteh auch die Kollegen die gefrustet über mich waren. Ich hatte da auch "Kontakt" mit dem Chefarzt der Klinik. Die Kollegen haben Recht in ihrem Frust, und ich hatte als Angehöriger genauso Recht. Schwierige Situation.
Hab mir jetzt ihre Seite mal angeschaut und muss sagen, ich kann das schon verstehen mit dem Vorwurf der psychischen Erkrankung bei Ihnen. Ist nicht böse gemeint, aber sie tun ja wirklich so als hätte man ihre Mutter absichtlich sterben lassen.
In ihren Beiträgen hier im Forum machen sie einen gemäßigteren Eindruck. Ihre Homepage und ihre Videos empfinde ich als eine extreme Zumutung.
Vor allem da man ja die Ernährung ihrer Mutter wieder begonnen hat, und sie dennoch so tun, als hätte man sie verhungern und verdursten lassen. Kein Wunder dass das Gericht gegen Sie entschieden hat. Aber in Ihren Augen vermutlich eine riesige Verschwörung, das Gesundheitssystem und die Gerichte gegen Sie und ihre Mutter?
Denken sie denn tatsächlich ihre Mutter hätte komplett ohne Krankenhausbehandlung eine bessere Überlebenschance gehabt?!
Wenn Menschen erst durch die Krankenhausbehandlung eine bestimmte Situation überleben, und dann an den Nebenwirkungen der Krankenhausbehandlung sterben, dann hat ja nicht das Krankenhaus ihren Tod verursacht, sondern die Grunderkrankung.
Und nein, eine psychische Erkrankung ist kein Makel für den sie sich schämen müssen. Vllt. treten sie mal ein Stück zur Seite, und nehmen das weniger als Angriff, und mehr als Hinweis, und gehen wirklich mal zu jemand professionellen. Die Idee, dass man ihre Mutter absichtlich zugrunde gehen liess, klingt schon wie ein Symptom.
In diesem Artikel wird über ein Krankenhaus in Lünen berichtet.
Mit Desinfektionsmitteln | DerWesten
Abgesehen davon, dass auch hier wieder das Märchen erzählt wird, dass es meist die Patienten sind, die die so genannten multiresistenten Keime (MRSK ???????) mitbringen, wird stolz berichtet, dass im Jahr 2011 3.780 Liter Sterillium verbraucht wurde und das für eine Handdesinfektion 3 ml. benötigt werden. Das wird auch bei HAND-KISS vom nrz - Hygiene so zugrunde gelegt.
3.780 Liter Sterillium sind 3.780.000 ml. Geteilt durch drei ergibt das insgesamt 1.260.000 Handdesinfektionen (HD) im Jahr 2011. Hört sich erstmal viel an.
In 2010 (neuere Zahlen gibt leider nicht – aber das wird sich in 2011 nicht so furchtbar verändert haben) wurden in diesem Krankenhaus 26.938 Patienten ambulant behandelt. Wenn bei jedem dieser Patienten eine HD gemacht wurde (eigentlich müssten es ja zwei sein und bei jeder Untersuchung wie Röntgen, EKG etc. noch eine) bleiben für die stationären Patienten 1.233.062 HD über.
Wenn von den täglichen 1.000 Besuchern nur ein Drittel je eine HD vorgenommen hat, sind das noch mal 333 x 365 = 121.545 HD. Nun bleiben 1.111.517 HD übrig.
Auch in 2010 meldet dieses Krankenhaus 20.780 stationäre Patienten mit insgesamt 162.908 Pflegetagen. 1.111.517 HD geteilt durch 162.908 Pflegetage ergibt 6,8 HD pro Patient und Pflegetag in drei Schichten, also 2,3 HD pro Schicht für sämtliche Pflegekräfte, Ärzte und das Reinigungspersonal. Inklusive Untersuchungen außerhalb des Krankenzimmers und inklusive eventuelle Operationen. Und auch inklusive der Intensivstation.
Wenn man berücksichtigt, das bei HAND-KISS herausgefunden wurde, dass bei sämtlichen meldenden Krankenhäusern durchschnittlich 7 HD pro Patiententag auf den Normalstationen – aber 30 HD pro Patiententag auf Intensivstationen gemacht wurden, sieht es hier auf den Normalstationen noch trauriger aus.
Der billigste Preis, den ich für eine 1.000 ml. Flasche Sterillium gefunden habe, war 6,95 – das Sterillium hat also etwas über 26.000 Euro gekostet – mal ganz abgesehen davon, dass die Krankenhäuser das mit Sicherheit erheblich billiger bekommen.
ZU TEUER ?????
Eine HD dauert 30 Sekunden – 1.260.000 HD dauern 630.000 Minuten das sind 10.500 Stunden im ganzen Jahr. Im Jahresdurchschnitt waren 1.244 Mitarbeiter beschäftig – abzüglich Technischem Dienst (76) und Verwaltungsdienst (30) bleiben 1.138 Mitarbeiter mit direktem oder indirektem Patientenkontakt. Das bedeutet, dass jeder Mitarbeiter durchschnittlich IM GANZEN JAHR 9 (NEUN) STUNDEN mit Handdesinfektion vergeudet hat.
ZU ZEITAUFWÄNDIG ??????
Es wäre vielleicht nicht verkehrt, wenn sämtliche Krankenhäuser in den Qualitätsberichten ihren Sterilliumverbrauch unter Vorlage der Rechnungen veröffentlichen müssten und dann regelmäßig in den Kellern nachgesehen würde, ob sich dort nicht ein riesiges Sterilliumlager befindet.
Ich halte es für äußerst problematisch mit einer Hand gleichzeitig einen Mund aufzuhalten und eine Sonde einzuführen – die rutscht da je nicht so ohne weiteres rein – da muss man schon mal mit der anderen Hand nachfassen.
Das hatte mit dem Ton nichts zu tun. Sie können sicher sein, dass ich spätestens nach dem Androhung eines Hausverbotes äußerst vorsichtig mit der Wahl meiner Worte war.
Googeln Sie doch mal „Hausverbot im Neu Bedthesda.pdf“
Vielleicht mehr Sicherheit – jedenfalls wenn ich da war. Ich war jeden Tag 2 – 3 mal 1 – 2 Stunden bei meinem Vater. (Ich weiß, das nervt) – aber der Tag hat ja 24 Stunden.
Und letztendlich hat sich ja herausgestellt, dass es nicht genug Sicherheit war. Das ist auch etwas, was mich fertig macht: ich hatte bei meiner Mutter gesehen, was alles falsch laufen kann und habe es trotz größter Bemühungen nicht geschafft, meinen Vater davor zu schützen.
Das hat sich jetzt etwas mit meinen beiden vorherigen Kommentaren überschnitten.
Es spricht schon für eine gewisse Absicht, wenn ein Arzt zu mir sagt: „Verhungern ist nicht die übelste Art zu sterben“, nachdem wir mehrfach gesagt hatten, dass wir den Eindruck haben, dass meine Mutter nicht ausreichend ernährt wird und nicht genügend Wasser bekommt.
Haben Sie das Schreiben von der Staatsanwaltschaft gelesen?
Zitat:
Der Sachverständige hat deshalb eine Tabelle erstellt und den Beschuldigten Dr. R. gebeten, diese zu ergänzen. Der Beschuldigte Dr. R. hat die vorgelegte Tabelle - soweit möglich - ergänzt. Ob und in welchem Umfang in die Behandlung der damals zuständige Ober- bzw. Chefarzt involviert war, war dem Beschuldigten nicht mehr erinnerlich. Es sei immer eine Einzelfallentscheidung, wie die Behandlung ablaufe. Dies hänge auch davon ab, was die dazu berechtigten Angehörigen sagten und natürlich der Patient selbst, wenn möglich.
Prof. Lankisch hat sodann diese vom Beschuldigten R. ausgefüllte Tabelle ausgewertet und unter Zugrundelegung der geschätzten Körperlänge und des Gewichtes der Patientin (konkrete Angaben sind aus den Krankenunterlagen nicht zu entnehmen) den tatsächlichen Energiebedarf berechnet und festgestellt, dass am 18. und 19.04.2007, also an den beiden ersten Tagen auf der Allgemeinstation, nach dem Aufenthalt der Patientin auf der Intensivstation, eine korrekte patientengerechte isokalorische Ernährung erfolgt sei. Diese Kalorien seien dann erheblich reduziert worden. Weder aus der Akte, noch aus den Angaben des Beschuldigten Dr. R. seien Gründe für eine Ernährungstherapieänderung ersichtlich. Vielmehr entstehe der Eindruck, dass die Gabe von Kalorien völlig willkürlich erfolgt sei. Daher kommt der Sachverständige zu dem Ergebnis, dass der Beschuldigte Dr. R. hin sichtlich der Behandlung Ihrer Mutter im Zeitraum vom 18.04. bis 03.05.2007 nicht die erforderliche Sorgfalt beachtet hat, wobei der Sachverständige allerdings auch darauf hinweist, dass die Behandlung Ihrer Mutter damals sicherlich nicht allein vom Beschuldigten Dr. R. durchgeführt worden sei. Dieser befände sich immer noch in der Ausbildung zum Facharzt für innere Krankheiten und hätte daher damals in besonderem Maße der Aufsicht des Chefarztes und des Oberarztes unterstanden.
wundere mich, dass hier nicht die Pharma-Lobby in eigenem Interesse interveniert. Wer tot aus dem Krankenhaus kommt braucht nicht noch jahrzehntelang Pillen aller Art. Der bei einer Krankenhaus-Infektion kurzfristig anfallende höhere Medikamentenbedarf kann im Vergleich dazu doch vernachlässigt werden.
Hätte ihr Vater ohne Krankenhausbehandlung eine höhere Überlebenschance gehabt?
Nochmal: Wenn jemand eine Situation erst überlebt, durch die Krankenhausbehandlung, und dann an den Nebenwirkungen der Krankenhausbehandlung verstirbt, dann ist sein Tod immer noch von der Krankheit verursacht, und nicht durchs Krankenhaus.
Was ich so anmaßend finde, ist ihre implizite Behauptung, dass diese Hygienemängel Absicht sind, um Patienten zu gefährden.
Logisch haben sie Recht dass der Desinfektionsmittelverbrauch aufzeigt, dass bei weitem nicht die nötige Anzahl von Händedesinfektionen gemacht werden. Wie gesagt, weil eben die Zeit nicht dafür da ist. 9h im Jahr sind natürlich wenig. Würde man aber auf Normalstation da plötzlich im Jahr 50h aufwenden, oder wir auf ITS plötzlich 200h im Jahr, wäre das eben nicht machbar.
Dadurch dass sie die Ärzte und die Schwestern an den Prangern stellen, und nicht die Krankenhausverwaltung die die Personalsituation erst verursacht, sind sie persönlich bei mir unten durch.
Sie greifen sich denjenigen den sie wahrnehmen, das kleine Rädchen im getriebe und stellen ihn öffentlich an einen Internetpranger. Nämlich alle Kollegen aus den beiden Häusern. Ich glaube man sollte den Spieß mal umdrehen und Sie an den Pranger stellen!
Wenn sie uns beschimpfen, und unsere Berufsgruppen abwerten, und es in Folge noch weniger Personal gibt, die Arbeitsbelastung noch mehr zunimmt, denken sie dann wird plötzlich mehr Händedesinfektion gemacht?