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Hygiene bei Deutscher Bahn: Massenhaft Bakterien in ICE-Zügen gefunden

Verschmutzte Toiletten und dreckige Waggons ärgern Zugreisende an der Deutschen Bahn mit am meisten - und auch Tester des NDR stellten gravierende Hygienemängel fest. Staphylokokken, Enterokokken und andere Bakterien fanden sich massenhaft, vor allem in den ICE-Hightechzügen.

http://www.spiegel.de/reise/aktuell/...803027,00.html
  1. #30

    Zitat von hjm Beitrag anzeigen
    Sie erinnerern sich an die Diskussion (auch hier) vor ein oder zwei Jahren? Da hat doch glatt ein Schaffner eine renitente Göre vor die Zugtür gesetzt, die keine Fahrkarte hatte und Streit anfing. Weiß nicht, ob damals eine Blutprobe gemacht wurde. Aber wer der »böse« war, sollte wohl klar sein. Immerhin hat das arme ausgesetzte Mädchen gefroren. Und wie gefährlich das im Zusammenhang mit Alkohol ist, wissen Sie doch auch. Insofern haben Sie Recht. Das hört ganz schnell auf. Und zwar das Rausschmeißen von Betrunkenen, sobald der erste Rausgeschmissene sich draußen auf dem kalten Bahnsteig einen Schnupfen holt oder schlimmeres.
    Nein, an die Diskussion erinnere ich mich nicht. So lange bin ich nicht in diesem Forum.

    Zum Fall: immer nur die Polizei holt die Leute aus dem Zug (das habe ich auch so geschrieben) und wenn die zu besoffen sind, dann kommen diese Leute zum Ausnüchtern auf die Wache und anschließend setzt es eine entsprechende Strafe, um die Kosten wenigstens teilweise reinzuholen. Vielleicht lernen die es dann, wenn Mami und Papi ihnen kein Benehmen vermittelt haben!

    Ich habe es satt mich zu beherrschen während andere um mich herum konsequenzlos wie Tiere benehmen. Ich bin auch seinerzeit betrunken mit der Bahn gefahren und habe nichts auseinandergenommen, mit niemandem Streit angefangen, nicht irgendwo hingepinkelt und nichts vollgekotzt. Warum kann ich das nicht von anderen erwarten? Und warum kann ich mich nicht darauf verlassen, dass eingeschritten wird, wenn sich manche nicht unter Kontrolle haben?

    PS: ich bin der felsenfesten Überzeugung, dass renitente Gören manchmal mit zwei Watsch'n seht gut bedient wären, anstatt immer den Hintern nachgetragen zu bekommen (but that's oh-so-non Politically-fricking-Correct)!
  2. #31

    Nicht so schlimm

    Wie gut, dass in den Zügen der Bundesbahn keine kranken Menschen operiert oder behandelt werden!

    Es wäre ja nicht auszudenken, wenn das an Orten geschehen würde, die mit MRSA und anderen multiresistenten Krankenhauskeimen verseucht sind…….
  3. #32

    111

    Zitat von c.PAF Beitrag anzeigen
    In 50 Jahren? Ich schätze mehrer Hundert. Alleine die Grippe verursacht über 10.000 Todesfälle pro Jahr, da werden also schon etliche dabei sein, die sich während einer Bahnfahrt angesteckt haben (was im Auto vermutlich nicht passiert wäre) ;-)

    Praktisch wird man die realistischen Zahlen jedenfalls nur schwer herausfinden können...
    Was hat die Grippe mit der Hygiene bei der Bahn zu tun?
  4. #33

    .

    Zitat von meinmein Beitrag anzeigen
    Diese Bakterienphobie ist doch ein wenig übertrieben.
    Die Keime sind überall, wo Menschen zusammenkommen, und sie sind offensichtlich nicht gefährlich. Sonst wäre die Menschheit schon längst ausgestorben.

    Das ist allenfalls ein ästhetisches Problem.
    Versteh die Aufregung auch nicht. Klar, die Toiletten sollten schön sauber sein.
    Aber war erwartet man? Natürlich sind auf den Türgriffen, Armlehnen und erst Recht in den Polstern Myriaden von Bakterien. Und wenn man die Probem abends um 18 Uhr nimmt, und schon Hunderte (Tausende?) Menschen in diesem Zug gefahren sind, muss man sich erst Recht nicht wundern.

    Wenn man das abstoßend und eklig findet, dann helfen nur so tolle Plastiksitze, wie sie vor 40 Jahren in den Straßenbahnen eingebaut wurden. Da kann man dann toll mit dem Kärcher durchgehen.

    Aber das ist ja unbequem, das will dann auch keiner.


    P.S: Auch mit MRSA steckt man sich nicht so schnell an...
  5. #34

    Zitat von edu28015 Beitrag anzeigen
    (but that's oh-so-non Politically-fricking-Correct)!
    Ich sehe das ganz ähnlich wie Sie. Das Problem ist, wie sie hier ja selbst andeuten, dass die Deutsche Bahn zu den Unternehmen gehört, die es ihren Kunden/Kritikern/Bobachtern grundsätzlich nicht recht machen können. Es ist sozusagen Teil der selbstdefinierten Aufgabe der unabhängigen Presse, das Verhalten solcher Unternehmen bzw. deren Mitabeiter als falsch und schlecht zu enttarnen. Genauso, wie es die Aufgabe des Steuerzahlerbundes ist, jährlich aufs neue ganz überraschend herauszufinden, dass der Staat zu viel Geld ausgibt, oder die Aufgabe des ADAC, dass die Benzinpreise zu hoch und die Baustellen zu lang sind.

    Das einzige, worauf man als Journalist achten muss, ist, dass man nicht allzu schnell hintereinender völlig gegenteiliges Verhalten kritisiert. Zwischen der Schlagzeile „Böse Bahn wirft im Winter armes Mädchen aus dem Zug, nur weil sie sich nicht brav und angepasst verhält“ und „Böse Bahn unternimmt nichts gegen randalierende Jugendliche im Vorortzug“ müssen, je nach Wogen, die die erste Meldung schlug, einige Monate bis ein Jahr liegen. Sonst fällt es zu sehr auf. Gleiches gilt für „Böse Profit-Bahn bezahlt ihre Lokführer miserabel“ vs. „Böse Pofit-Bahn erhöht schon wieder die sowieso schon unerschwinglichen Preise“.
  6. #35

    Zitat von hjm Beitrag anzeigen
    Das einzige, worauf man als Journalist achten muss, ist, dass man nicht allzu schnell hintereinender völlig gegenteiliges Verhalten kritisiert.
    Und was kommt dann als Nächstes? "Bahn verschwendet ökologische Reinigungsmittel"? "Bahn bezahlt Millardenboni an Reinigungskräfte!"

    Was denken Sie?








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