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Hybrid-Wohnanhänger: Energiegewinnung beim Hinterherrollen

Immer luxuriösere Einrichtung, feinere Materialien, cooleres Design - das war bislang die Richtung des Fortschritt in der Wohnwagenbranche. Beim Caravan-Salon in Düsseldorf*steht*nun außerdem*die Energieeffizienz im Fokus - und damit Wohnanhänger, der Strom produziert.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...780312,00.html
  1. #1

    Tellerrand...

    Also wenn ich nicht über den Tellerrand hinausschauen kann, mal so als Wohnwagenbauer, dann ist das vermutlich eine geniale Idee.
    Energietechnisch ist es allerdings Unsinn.
    1) Der Strom wird zwar durch die Bewegung des Wohnanhängers erreicht, die Energie stammt aber aus dem Motor des PKWs.
    2) Der Umweg PKW-Motor, Reifen, Strasse, Reifen, Dynamo, Batterie ist Verschwendung pur.
    3) Das Gewicht des Generators erhöht den Verbrauch zusätzlich zu der Bremswirkung des Dynamos im Anhänger des Wohnanhängers.

    Besser wäre es, direkt von der Lichtmaschiene des PKWs eine Ladekabel zur Batterie des Anhängers zu legen.
    1) Weniger Gewicht
    2) Weniger Verluste bei Energietransformation
    3) ...
    4) Steckdose im PKW, Kabel und Ladergeräte gibt es bereits und müssen nicht neu entwickelt werden. Wahrscheinlich fehlt es mal wieder nur am Standard.

    Ich lasse mich aber gerne eines Besseren belehren.
  2. #2

    Und wo ist da der Vorteil..

    wenn ich zusätzlich zu der Lichtmaschine im Auto noch eine zweite im WoWa habe???
  3. #3

    Greenwashing?

    Ich verbrenne vorn mehr Sprit, damit hinten der Generator im Wohnwagen den Kühlschrank mit Strom versorgt?
    Liebe Marketingexperten!
    Hybrid ist, wenn ich Energie die sonst beim Bremsen in Wärme umgewandelt werden würde in Strom umwandle.
    Hybrid ist NICHT permanent einen Generator mitlaufen zu lassen, der die Fuhre verlangsamt und dabei Strom erzeugt und dafür auch noch Geld nehme.
  4. #4

    Blödsinn

    Sinnvol wäre es vielleicht, wenn die Auflaufbremse des Anhängers durch einen solchen Generator ersetzt würde, aber nicht dieses System, was nur den (onehin horrenden) Kraftsstoffverbrauch des Zugfahrzeugs in die Höhe treibt und für noch mehr mit der Last überforderten Astras und Co. führt.
  5. #5

    Man kann's ja mal versuchen ....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Immer luxuriösere Einrichtung, feinere Materialien, cooleres Design - das war bislang die Richtung des Fortschritt in der Wohnwagenbranche. Beim Caravan-Salon in Düsseldorf*steht*nun außerdem*die Energieeffizienz im Fokus - und damit Wohnanhänger, der Strom produziert.

    http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...780312,00.html
    Ich lach' mich schlapp - jede KWh, die auf diese Weise erzeugt und in der Batterie des Wohnwagens gespeichert wird, muss natürlich während der Fahrt vom Motor des Zugwagens erbracht werden - mit dem dazugehörigen Mehrverbrauch an Sprit.
    Ist ja nicht so, daß der Wohnwagen von alleine rollt ......
    Und da der Generator im Wohnwagen einen Wirkungsgrad unter 100 % hat (und auserdem auch noch Zusatzgewicht bedeutet), wäre es sogar günstiger, die Accus im Wohnwagen direkt per Kabel vom Zugwagen laden zu lassen .......
    Is ja ganz nett, nach der Fahrt volle Accus im Wohnwagen zu haben - aber mit der gepriesenen Energieeffizienz hat das so gar nix zu tun !
  6. #6

    das ist ja mal wieder

    eine absolut idiotische Idee...
    Noch blöder wäre nur noch, ein Windrad während der Fahrt zu betreiben...
    Vermutlich hatte mal wieder niemand bei der "Dimensionierung" des neuen Anhänger-Steckers, der so alt ja noch nicht ist, dran gedacht, dass man darüber ja auch simpel Strom transportieren könnte...
    Wenn der Gesamtwirkungsgrad (vom Benzin bis zur Batterie) > 20 % ist, fress ich nen Besen...
    Einfacher und effizienter wäre, einfach ein kleines Aggregat laufen zu lassen ;-)
  7. #7

    omg

    sorry aber
    Energieerhaltungssatz
    Energieerhaltungssatz
    Energieerhaltungssatz
    Energieerhaltungssatz
    kinder lernt man heute nichts mehr in der schule. wie meine vorgänger schon gesagt haben. das system bringt NIX ausser
    man schiebt (per hand) den wohnwagen nen hügel hoch und lässt ihn dann den berg runter rollen, für den fall das er dann nicht hin ist hat man energie gewonnen (und sich total verausgabt)
  8. #8

    Milchmädchenrechnung?

    Kann es sein das das totaler Unsinn ist?
    Die Energie die benötigt wird um die Generatoren zu nutzen muss ja schließlich vom Motor des Autos erbracht werden.
    Sinn machen würde es, wenn die Ladefunktion nur beim Bremsvorgang aktiv wird. Dazu braucht man ja nur die Ladeelektronik mit dem Bremslicht koppeln. Das kann ja wohl nicht so schwer sein.
  9. #9

    ...

    Tja, das kann man schon so machen… Aber was heißt hier energieeffizient? Die Energie, die nach dem Aufladen in den Akkus steckt, gibt es ja schließlich nicht zu Nulltarif. Die muss durch die Zugmaschine aufgebracht werden – es wird ganz einfach mehr Brennstoff verbraucht. OK, die Rekuperationsbremse – aber wie lange will der Campingfreund denn auf der Bremse stehen, um den Akku zu laden? Es mag ja recht komfortabel sein, dass auf dem Campingplatz die Eigenversorgung dank geladener Akkus erstmal steht - aber es als Energiesparkonzept anzupreisen ist doch Humbug. Wer an Energiegewinnung beim Hinterherrollern glaubt, der glaubt auch an das Perpetuum mobile.


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