Straßen versinken im Regen, der Strom fällt aus, 370.000 New Yorker sind auf der Flucht: Mit voller Wucht trifft der Hurrikane "Irene" die US-Ostküste. Bereits jetzt riss er mehrere Menschen in den Tod. Laut Präsident Obama muss Amerika jetzt stark sein - der Nation stünden lange 72 Stunden bevor.
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,782909,00.html
nun, in den 60er jahren gab es in norddeutschland, genauer gesagt in hamburg eine heftige sturmflut. vielleicht erinnern sie sich.
ich denke, daß das zerstörungspotential von irene weit darunter liegen dürfte.
vor ein paar jahren zog kyrill seine runde durch europa und auch durch deutschland. wenn ich mich recht erinnere gab es europaweit 44 tote und beträchtlichen materiellen schaden in der gesamtsumme gesehen.
in deutschland bestand der aufsehenerregendste schaden in heruntergefallenen seitlichen metallverstrebungen am gerade fertiggestellten hauptbahnhof in berlin. die sind aber nur deshalb heruntergekommen, weil sie nicht ordnungsgemäß befestigt waren.
so weit ich mich erinnern kann, sind die frankfurter hochhäuser nicht beschädigt worden, und die meisten schäden an häusern enstanden dadurch, daß bäume auf und in häuser gekracht sind. und es gab erhebliche waldschäden, wie hoch solche schäden in nutzwäldern sind, weiß ich leider nicht.
ich denke mal, daß irene, wenn sie auf new york trifft, das gleiche potential wie kyrill haben wird.
was ist denn antiamerikanisch, wenn man darauf hinweist, daß es in den USA üblich ist, ein kabelgewirr über und an den straßen zu haben, über das strom transportiert wird? das ist eine tatsache und kann in filmen und reportagen aus den USA jederzeit besichtigt werden.
möglicherweise gibt es sogar einen grund, warum man einfach nur ein paar strippen an holzpfeiler pinnt. vielleicht ist es so preiswerter und schneller möglich, nach einem sturm/hurricane, die stromversorgung wieder herzustellen. ein paar holzpfeiler und kabel sind schneller wieder aufgebaut und aufgezogen, als ein strommmast in deutschland.
immerhin sind hurricanes kein phänomen der neuzeit, sondern die gab es schon immer in den USA.
Es gibt schöne Textstellen im Artikel, da meint man, es könnte glatt ein Seitenhieb auf die "Tea-Party"-Idioten dahinter stecken:
PANIK! Nix mehr zu kaufen, da ist der Durchschnitts-US-Amerikaner selbst mit Smartphone völlig aufgelöst.Am Samstag hatten sich die New Yorker trotz Regens und Schwüle aufgemacht, um sich auf den Sturm vorzubereiten. Batterien, Fertignahrung und vor allem Wasser wurde aus den Läden geschleppt. Oft stießen die Kunden aber nur auf leere Regale. "Das ist jetzt der vierte Supermarkt. Nichts!", sagte ein Kunde in einem nördlichen Vorort. In einem nahen Aldi-Markt sagte ein Mitarbeiter: "Das ganze Wasser ist längst weg. Wir haben schon nachgeordert, aber in der ganzen Region scheint es keine Flasche Wasser mehr zu geben." Ähnliche Szenen hat SPIEGEL-ONLINE-Korrespondet Marc Pitzke beobachtet: Im noch offenen A&P Supermarkt an der 14th Street laufen zwei junge Frauen durch die halbleeren Regalreihen. "Wasser, Wasser", murmelt die eine mit offenbar osteuropäischem Akzent, während die andere wie wild auf ihrem Blackberry herumhackt.
Aber am Ende wird Alles gut - kurz und prägnant:
Da möchte man doch glatt schreien:Helfer bringen Dutzende Kartons mit Wasserflaschen herbei.
"Und genau deshalb braucht ihr verblendeten, fremdgesteuerten und fehlgeleiteten Pseudo-Aktivisten den Staat, Steuern und eine Regierung!"
ich denke, daß das zerstörungspotential von irene weit darunter liegt
Na da gibt es ja noch so einen Schlaumeier. Schon mal einen Hurricane erlebt?
Bei und gibt es aber nunmal nicht jedes Jahr solche Stürme.....
Bei uns werden aber in die Statiken von Gebäuden natürlich die Windlasten mit einberechnet die bei zu erwartenden seltenen Sturmereignissen auftreten, als Ergebnis hat man bei uns Gebäude die nicht weggeblasen werden (und es auch bei starken Hurrikanes auch nicht würden da die Sicherheiten bei uns ziemlich hoch sind).
Das wirklich Skurrile ist nun das dort wesentlich häufiger wesentlich stärke Winde herrschen die Gebäude dabei aber instabiler sind als hierzulande. Für Wohnbebauung sind anders als bei Hochhäusern die Anforderungen in den USA wirklich niedrig.
Als Architekt legt man wirklich oft die Ohren an, wenn man sieht wie da teilweise heutzutage noch gebaut wird.
Für multimillionen Projekte gilt das aber zum Glück nicht, obwohl der Brandschutz im ehemaligen Worldtradecenter war wohl auch nicht so pralle, da hätten die vorher besser auch mal ein paar deutsche Brandschutzvorschriften importiert.