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Hunde-Therapie auf dem Campus: Streicheln gegen Prüfungsstress
Dalhousie Student UnionPrüfungen, Erfolgsdruck, Zeitnot: Vor Weihnachten stehen viele Studenten in Nordamerika kurz vor dem Nervenzusammenbruch. Zur Entspannung holen sich einige Unis jetzt junge Hunde auf den Campus. Auch eine deutsche Uni bietet ein bisschen Streicheltherapie - allerdings eher unfreiwillig.
http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...-a-871094.html
- #1 07.12.2012 12:58 von
Sollte man auch in Deutschland einführen
Das zeigt, wie Mensch und Tier sich gegenseitig brauchen.
Vielleicht ist so eine Streichelmöglichkeit auch hilfreich
gegen Prüfungsangst. - #2 07.12.2012 12:59 von
Die armen Hunde
Tiere so zu mißbrauchen ist nicht akzeptabel. (imho)
- #3 07.12.2012 14:11 von
In der Pförtnerloge des Mathegebäudes der TU Berlin gab es Anfang der 90er Jahre "Mohrle, die Mathekatze", die von der Uni geduldet und von den Pförtnern und vielen Studierenden heiss geliebt wurde. Mohrle war den Pförtnern hochschwanger zugelaufen. Die Jungen wurden innerhalb der Uni vermittelt, Mohrle kastriert und ihr ein Schlafplatz im Schrank der Pförtnerloge eingeräumt. In den folgenden Jahren hat sie die Keller der Uni angabegemäß effizienter mäusefrei gehalten, als dies vorher mit Fallen oder Gift möglich war. Während der Vorlesungen hat Mohrle oft zum Fenster der Pförtnerloge rausgeschaut (da, wo man was fragen kann) oder ist in den Gängen rumgestreunt, wo man sie zum Schmusen erwischen konnte. In den Pausenzeiten, wo die Gänge voll waren, hat sie gepennt, da war ja zu viel los in "ihrem" Haus.
- #4 07.12.2012 15:11 von
- #5 07.12.2012 15:15 von
In Konstanz gibt es auch eine (inzwischen wohl auch sehr alte) Katze namens Peterle, die sich an diversen Stellen des Uni-Geländes durchfüttern lässt. Immer wieder nett, sie in irgendwelchen Gängen oder an sonnigen Stellen liegend anzutreffen.
Aber generell - extra Schmusestunden für gestresste Studenten? Das wird das Problem des Dauerstress und Leistungsdruck auch nicht lösen.
Und wären diese Programme nicht besser in Kinderkrankenhäusern oder Altenheimen aufgehoben? Die haben nämlich tatsächlich noch wenig andere Möglichkeiten sich Entspannung zu holen. - #6 07.12.2012 16:53 von
- #7 08.12.2012 05:57 von
tierfreundlich oder nicht?
Gut möglich aber das ist bei Hunden dazu da, um ein hundegerechtes Sozialverhalten und motorische Fertigkeiten zu erlernen. Wenn Hunde zu Spassobjekten für Menschen mißbraucht werden, dann ist das tierfeindlich. Von vielen fremden gestressten Psychos angegrabbelt zu werden, wünscht sich kein Tier und Sex mit Menschen übrigens auch nicht - dass man Tiere zu allem möglichen dressieren/zwingen kann heißt nicht, dass das dann auch tierfreundlich ist. Tierfreundlich ist es eher, wenn das Tier eine sichere Rückzugsmöglichkeit hat und von sich aus freiwillig auf die in größerem Abstand wartenden Menschen zugehen muss. Hunde passen auch prima in eine liebe menschliche Familie aber da kennt der Hunde seine Familienmitglieder und hat auch genug Ruhe, das ist sein Zuhause, wo er durchaus glücklich sein kann (außer bei Psychos). (imho)
- #8 09.12.2012 11:46 von
Sehr empfehlenswert
ich gehe mit meinem Hund an Schulen und ins Altersheim, mache Spaziergänge mit gestressten Kindern - die Erfolge sind toll. Aber mit der Nutzung der Sinne des Hundes befinden wir uns im Mittelalter! Alle Hunde möchten arbeiten - und am liebsten mit uns!
- #9 09.12.2012 11:50 von
Hunde bieten uns ihre Sinne an, sie möchten mit uns arbeiten. Wir quälen sie, indem wir sie allein in den Garten schicken oder völlig unspannend mit ihnen "Gassi" gehen. Jeder Hund, mit dem gespielt und geistig trainiert wird, bleibt gern bei uns und tauscht uns nicht gegen andere Hunde oder ein Karnickel...
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