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Hunde in Thailand: Zur Delikatesse verdammt

APIn Deutschland werden sie als Haustiere verhätschelt, doch in vielen asiatischen Ländern landen die besten Freunde des Menschen auf der Speisekarte exquisiter Restaurants. Vor allem das Fleisch schwarzer Hunde gilt als Aphrodisiakum. Die Haut wird den Tieren oft bei lebendigem Leib abgezogen.

Hunde in Thailand: Zur Delikatesse verdammt - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Panorama
  1. #90

    Mag sein, dass

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In Deutschland werden sie als Haustiere verhätschelt, doch in vielen asiatischen Ländern landen die besten Freunde des Menschen auf der Speisekarte exquisiter Restaurants. Vor allem das Fleisch schwarzer Hunde gilt als Aphrodisiakum. Die Haut wird den Tieren oft bei lebendigem Leib abgezogen.

    Hunde in Thailand: Zur Delikatesse verdammt - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Panorama
    man in manchen Teilen Thailands Hunde verspeist werden.
    Mir ist jedoch dort zumindest noch kein Hundefleisch angeboten worden. Und was die Hundeliebe angeht, so nimmt diese in Thailand teils groteske Züge an.
    Den Thailändern die ich kenne, würde es nicht im Traum einfallen einen Hund zu schlachten oder wissentlich zu verspeisen.
  2. #91

    Tiere als Ware

    Zitat von mwinter Beitrag anzeigen
    Der Hund ist ein Tier wie jedes andere! Also: wem's schmeckt...
    Der Stellenwert von Tieren als Kreaturen ist in Asien erschreckend gering, Tiere sind Ware, ihre Bedürfnisse interessieren überhaupt nicht. Eine öffentliche Diskussion über Massentierhaltung, etwa von Hühnern oder Schweinen, wäre in Asien undenkbar. Die chinesische Olympia-Mannschaft bekam einmal Schwierigkeiten während der Teilnahme an einer Olympiade im Ausland - sie hatten Affen mitgenommen, denen sie bei lebendigem Leibe die Schädeldecke aufsägten, um das frische Gehirn zu verspeisen, das sollte ihnen besondere Kräfte verleihen.

    In Europa ist der Hund der Begleiter des Menschen, der Hund hat eine große Bedeutung für Einsame als Ersatz-Beziehungperson, er ist Familienmitglied, Mensch und Hund kommunizieren, der Hund erspürt die Stimmungen seines Herrchens, er ist sein bester Freund und umgekehrt, sie sind sich emotional nah, sie finden eine gemeinsame Ebene. Darin drückt sich keine Vermenschlichung des Hundes aus, das sind einfach Tatsachen. Wenn die Asiaten Hunde essen, dann essen sie eben Hunde - ich finde das als Europäer ekelhaft. Genauso ekelhaft finde übrigens ich die Massentierhaltung in Deutschland.
  3. #92

    Es ist immer einfach ...

    ... auf andere zu zeigen. Möglicherweise entpuppt sich der westliche Konsument einmal als der wirkliche Terrorist
  4. #93

    .

    Zitat von Spiegelleserin57 Beitrag anzeigen
    Wer von uns möchte Fleisch essen wo er nicht weiß woher es kommt.
    Ich kaufe mein Fleisch im Supermarkt und weiß nicht woher es kommt (steht vielleicht auf der Verpackung, aber das lese ich mir nicht durch) und es ist mir auch egal.

    Zitat von Spiegelleserin57 Beitrag anzeigen
    Es weiß niemand welche Keime die Tiere übertragen und was sie vorher gefressen haben.
    Fleisch in Deutschland wird meines Wissens untersucht und Keime sind in der Regel auch nicht vorhanden, zumindest nicht in für Menschen gefährlichen Konzentrationen und spätstens beim Braten sind die übrig gebliebenden auch weg...

    Zitat von Spiegelleserin57 Beitrag anzeigen
    Hunde sind Aasfresser, guten Appetit!
    Na und?
    Was hat das mit der Qualität des Fleisches zu tun?

    Zitat von Spiegelleserin57 Beitrag anzeigen
    Sorry, aber ich liebe Tiere, ich werde dieses Land meiden!
    Macht nichts.
    Im übrigen sind die meisten für Europäer "ungewöhnlichen" Nahrungsmittel für viele Asiaten ebenso ungewöhnlich. Oftmals handelt es sich "nur" um regionale vorlieben.
  5. #94

    Zitat von Blastermaster Beitrag anzeigen

    Das Stichwort Verrohung wurde hier schon gebracht.
    Bei manchen "Vernünftigen" fragt man sich eigentlich was da im Hirn abgeht...
    Was hat es denn mit Verrohung zu tun, wenn man an sich den Konsum von Hundefleisch als legitim ansieht.

    Dass Tierquälerei von, denke ich mal, allen Foristen abgelehnt wird, ist denke ich nicht zu bestreiten.

    Sich allerdings anmaßen zu wollen, darüber zu urteilen, was man essen darf und was nicht, ist schlicht typisch für die westliche Gesellschaft, die sich als zivilisiert, intelligent und über alles erhaben ansieht.

    Hunde mögen in bestimmten Gesellschaften als Haustiere gelten und als niedlich angesehen werden. Zu behaupten, Nationen seien unzivilisiert, weil sie eine andere Auffassung haben, zeugt von Arroganz.

    Wenn in Asien der Verzehr von Hundefleisch historisch bedingt verwurzelt ist und der Stellenwert des Hundes nicht derselbe ist, wie in Deutschland, dann sollte man es lieber lassen, Menschen zu belehren, nur weil es einem nicht ins Bild passt.
  6. #95

    .

    Zitat von Spiegelleserin57 Beitrag anzeigen
    Es gibt viele leckere Speisen ohne Fleisch, man muß halt gut kochen können. Manchmal dauert halt dann die Zubereitung etwas länger!
    Das will ich gar nicht bestreiten, trotzdem werde ich sicher nicht auf Fleisch und Wurst verzichten
  7. #96

    .

    Zitat von Ylex Beitrag anzeigen
    Der Stellenwert von Tieren als Kreaturen ist in Asien erschreckend gering, Tiere sind Ware, ihre Bedürfnisse interessieren überhaupt nicht. Eine öffentliche Diskussion über Massentierhaltung, etwa von Hühnern oder Schweinen, wäre in Asien undenkbar.
    Das ist richtig, allerdings war das in Deutschland vor nicht allzu langer Zeit auch nicht anders.

    Zitat von Ylex Beitrag anzeigen
    Die chinesische Olympia-Mannschaft bekam einmal Schwierigkeiten während der Teilnahme an einer Olympiade im Ausland - sie hatten Affen mitgenommen, denen sie bei lebendigem Leibe die Schädeldecke aufsägten, um das frische Gehirn zu verspeisen, das sollte ihnen besondere Kräfte verleihen.
    Haben Sie einen Link für dieses?
    THX

    Zitat von Ylex Beitrag anzeigen
    In Europa ist der Hund der Begleiter des Menschen, der Hund hat eine große Bedeutung für Einsame als Ersatz-Beziehungperson, er ist Familienmitglied, Mensch und Hund kommunizieren, der Hund erspürt die Stimmungen seines Herrchens, er ist sein bester Freund und umgekehrt, sie sind sich emotional nah, sie finden eine gemeinsame Ebene. Darin drückt sich keine Vermenschlichung des Hundes aus, das sind einfach Tatsachen.
    Ja, hier ist das so.

    Zitat von Ylex Beitrag anzeigen
    Wenn die Asiaten Hunde essen, dann essen sie eben Hunde
    Ja, für einige Asiaten in einigen Regionen auch Viele ist das so, ebenso wie wir Schweine essen.

    Zitat von Ylex Beitrag anzeigen
    - ich finde das als Europäer ekelhaft.
    Ebenso ekelhaft finden Hindus und Muslime unsere Nahrungstiere. zeugt nur von fälschlich kulturell verstandener Überlegenheit,

    Zitat von Ylex Beitrag anzeigen
    Genauso ekelhaft finde übrigens ich die Massentierhaltung in Deutschland.
    Anders würde sich der Bedarf an Fleisch zu dem Preis gar nicht bewerkstelligen lassen.
  8. #97

    Reaktionen sind immer gleich

    ....das ganze erinnert mich an die Berichterstattungen über die grausamen Hundetötungen in der Ukraine wegen der Fußball WM.
    Statt Empörung wurde in vielen Beiträgen Verständnis für die Maßnahmen gezeigt und wieder mal den Leuten, die von der Sache angewiedert waren, dieses inflationär genutzte Wort Gutmenschentum vorgeworfen. Ein Wort, von dem wohl einige meinen, das es Argumente ersetzt.
    Je mehr Beiträge ich nun hier lese komme ich zur Erkenntnis, das "Gutmensch sein" eigentlich eine tolle Sache ist :-)
  9. #98

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In Deutschland werden sie als Haustiere verhätschelt, doch in vielen asiatischen Ländern landen die besten Freunde des Menschen auf der Speisekarte exquisiter Restaurants. Vor allem das Fleisch schwarzer Hunde gilt als Aphrodisiakum. Die Haut wird den Tieren oft bei lebendigem Leib abgezogen.

    Hunde in Thailand: Zur Delikatesse verdammt - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Panorama
    Die Güte des Herzens besteht in einem tief gefühlten, universellen Mitleid mit allem, was Leben hat.

    Mitleid mit Tieren hängt mit der Güte des Charakters so genau zusammen. Dass man zuversichtlich behaupten darf, wer gegen Tiere grausam ist, könne kein guter Mensch sein.

    Das Mitleid ist die Grundlage der Moral.

    -Arthur Schopenhauer-



    Wer einen Hund oder Affen, ja jedes höhere Säugetier wirklich genau kennt und trotzdem nicht davon überzeugt wird, dass dieses Ähnliches erlebt wie er selbst, ist seelisch abnorm. Er gehört meines Erachtens in eine geschlossene psychiatrische Klinik, da seine Schwäche ihn zu einem gemeingefährlichen Wesen macht.

    - Konrad Lorenz -
  10. #99

    Zitat von uinen_osse Beitrag anzeigen
    Diese Asiaten mit ihren abscheulichen Essgewohnheiten gehen mir allmählich gewaltig gegen den Strich. Sie halten sich für zivilisierter als der Rest der Welt - dabei jedoch essen sie alles - und rotten dafür ganze Tiergattungen aus - was man angreifen kann. Schrecklich!
    Sie scheinen die Diskussion gelesen, aber nicht wirklich verstanden zu haben. Ihre Aussagen zumindest sind kein leuchtendes Beispiel für Abstraktionsvermögen:
    1. Von "diesen Asiaten" verallgemeinend zu sprechen, ist identisch zu "diesen Europäern". Mindestens die Griechen hätten derzeit ein Problem, mit den Deutschen in einen Topf geschmissen zu werden. Aber wahrscheinlich auch viele andere Länder
    2. "Halten sich zivilisierter als den Rest der Welt" ist wohl ein sehr exklusiver Eindruck, ich wüßte nicht, dass das "diese Asiaten" von sich behaupten und klingt, nebenbei, aus dem Munde eines Deutschen, ein wenig befremdlich, auch nach über 60 Jahren. Wenn Sie verstehen, was ich meine
    3. Sie haben wohl (bewusst?) überlesen, dass bei vielen Thais das Essen von Hundefleisch verpönt bzw. mit Ekel verbunden wird. Ach ja: ich behaupte sogar bei den meisten von "diesen Asiaten"
    4. Ich unterstelle mal, dass Sie genauso konsequent, wie Sie "diese asistischen Länder" meiden, aufgrund von Massentierhaltung kein Fleisch anrühren, deren einwandfreie Herkunft Sie nicht herleiten können; das würde Ihrer Äußerung einen Hauch von Glaubwürdigkeit verleihen und nicht der tumben Ecke vermuten lassen
    5. Das "Ausrotten von Tiergattungen" ist ebenfalls nicht sehr reflektiert: dass einige, seltene Tiere als Aphrodisiakum eingenommen werden, ist ungefähr so verbreitet wie er echte Pelz auf der Düsseldorfer Kö. Nicht alle von "diesen Asiaten" glauben daran, geschweige denn: können es sich leisten. Seit wann steht die Minderheit für die Allgemeinheit?

    Grundsätzlich reden hier einige total einander vorbei: dass a)der Hund aufgrund Domestikation in einer engen (teils nützlichen, hilfreichen) Sozialbeziehung zum Menschen steht und ihm näher ist, ist unbestritten. Und b)das grausame, "unmenschliche" Töten verabscheuungswürdig ist, ebenso.

    Jedoch ist es borniert, das Leiden während ihrer Tötung und die anschließende Verspeisung zu verteufeln, während man gleichzeitig die Eier von Aldi und das Fleisch von Real auf dem Herd stehen hat. Wen das nicht überzeugt, mache einfach den Test und gibt "Massentierhaltung" in Google ein. Wir Fleischesser sitzen im Glashaus. Und nicht ausser Acht lassen sollten wir: es ist einfach, aus einer Nation mit relativ hohem Wohlstand und Sozialversicherungssystemen, von denen andere nur träumen, den moralischen Zeigefinger zu heben.








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