Ein Trainer wie Martin Schwalb der Haare raufend am Spielfeldrand über 60 Minuten diesen HSV-Handball lebt, lässt sich es natürlich nicht nehmen das Ruder selbst rumzureissen. Allerdings zeigt sich in dieser Situation auch, dass die Mannschaft müde ist. Spielerisch müde, Mental müde und auf einigen Positionen meiner Meinung nach auch zu alt um neue Impulse zu setzen. Die Meisterschaft aus dem letzten Jahr tut dem HSV in dieser Saison nichts Gutes, das große Ziel ist weg, der ewige Antrieb einmal deutscher Meister zu werden; der einem in engen Spielsituationen die zweite Luft geben kann ist aufgebraucht. Satt vom Erfolg sehnen sich einige Akteure beim HSV nach mehr Ruhe oder neuen Aufgaben. (Gille-Brüder,Hens,Bitter,Jansen etc.) Man kann es Ihnen nicht verdenken, jetzt heißt es bloß das Schiff HSV in ruhigere Gewässer (Champions League Quali) zu manövrieren. Dafür gibt es keinen Besseren als Martin Schwalb.
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