Hotel "Die Arche": Nautilus*als letzte Zuflucht

Grüne Oase auf dem Meer: Sollte die Welt wegen des Klimawechsels überspült werden, bietet das futuristische*Hotel "Die Arche" Hilfe. Nach dem Plan eines russischen Architekten könnte das nachhaltig konzipierte, bogenförmige*Gebäude schon bald realisiert werden.

http://www.spiegel.de/reise/aktuell/...737782,00.html
  1. #1

    Nette Idee, und warum nicht ?

    Aber es gibt keinen Klimawandel, die Märkte regulieren sich
    und wie aus gewöhnlich gut informierten Expertenkreisen verlautet,
    erholt sich der amerikanische Immobilienmarkt zusehends -
    es gib also auch keine Krise, und es wird sogar noch mehr Dollars geben !

    Oder kennen SIE vielleicht Leute, die ihr Konto überzogen
    haben und nur noch mit Karte zahlen ?
    Die Vielkartenuser, die ich kenne,machen das alle nur, weil
    es ja soo praktisch ist...

    Also klar und unzweifelbar bewiesen :
    Alles prima, den Spaniern helfen die Chinesen, und wir wuppen das schon.
    Irgendwer erzählte neulich was von soner Bohrinselölteppichproblematik
    in der Karibilk letztes Jahr, kann sich daran irgendwer erinnern ?
    Eben. Kein Mensch. Da braucht man nicht mal die "Times"
    im Nachhinein zu korrigieren.

    Wie auch immer, nettes Hotel - aber daß alle Stricke reißen,
    glaub´ ich nicht mal, wenn an jedem 3 oder 4 Idioten hängen.
  2. #2

    Oh je.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Grüne Oase auf dem Meer: Sollte die Welt wegen des Klimawechsels überspült werden, bietet das futuristische*Hotel "Die Arche" Hilfe. Nach dem Plan eines russischen Architekten könnte das nachhaltig konzipierte, bogenförmige*Gebäude schon bald realisiert werden.

    http://www.spiegel.de/reise/aktuell/...737782,00.html
    Netter Versuch.
    Die Bogenkonstruktion mag noch interessant sein, spätestens aber die Kombination von Aufwind-, Wind- und Solarkraft verrät das Ganze als eine Melange, die wie viele ihrer Vorgänger nie umgesetzt werden wird.

    Alleine die Wellenkante und Rumpfform verrät, dass so ein überdimensionaler Dümpeleimer bestenfalls für geschützte Flachwassergebiete geeignet wäre. Und da würde man andere Bauweisen bevorzugen.

    Auch die Folie, die "dauerhafter als Glas" (Respekt!) sein soll, wäre auf See selbst bei geringem Seegang Zug- und Scherbelastungen ausgesetzt, unter denen sie um ein geschätzt hundert- bis tausendfaches schneller altern würde als an Land.

    Ich staune immer wieder, in was für Entwürfe, die deer SPIEGEL so alles zeigt, Energie hineingesteckt wird. Vor einiger Zeit war es ein dreieckiger Trimaran als letzter Schrei des "Yacht"-Designs.
    Das Ding hatte alleine von der Rumpfform gute Chancen auf den Preis als Kotzkutter des Jahres, das Verhalten in der Welle mag man sich nicht ausmalen. Hinzu kam eine praktisch nicht gegen Eindringlinge zu sichernde breite Heckpartie.

    Warum fragen solche Designer eigentlich nie Leute, die mit Wasser schon mal ein bißchen zu tun hatten?
  3. #3

    Man kann nur staunen

    Man kann nur staunen, welcher Aufwand getrieben und was für unbrauchbare Konzepte ausgebrütet werden, nur weil ein paar Computer ausgerechnet haben, das Meer würde steigen.

    Ich wohne seit 23 Jahren am Meer, und es hätte nach den Computerberechnungen inzwischen 23 cm steigen müssen. Tatsächlich ist es aber nicht gestiegen.
    Wann fängt das den an mit dem Anstieg. Wenn es nicht bald losgeht, wird das nichts mehr mit den Überflutungen in 100 Jahren. Das ist doch gar nicht mehr aufzuholen.

    Gucken Sie doch einfach mal aus dem Fenster, ob das Meer vor Ihrem Haus schon ansteigt!