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Hostelprojekt in Albanien: Ein Bett im Bunker

Stefanie PretnarHunderttausende Bunker verschandeln die Natur in Albanien - sie leerstehen zu lassen, empfand eine Studentin aus Mainz als sinnlos. Ein deutsch-albanisches Forschungsteam baut nun einen der Betoniglus in ein Hostel um, als Beispiel für nachhaltigen Tourismus.

http://www.spiegel.de/reise/europa/0...855204,00.html
  1. #1

    optional

    "zu schnell und zu viel gebaut worden"

    Das kann man wohl sagen. Man kann eigentlich nicht zwei Jahre hintereinander im gleichen Ort Urlaub machen.
    Man findet ein Ort der einem gefällt, doch das spricht sich so schnell rum, dass er nächstes Jahr total überfüllt und zubetoniert ist.
    Man kann nur hoffen, dass Albanien nicht so wie Spanien endet.

    Individualtourismus in Albanien ist wirklich einmalig in Europa. An Neuseeland kommen sie zwar nicht ran, aber wer kann das schon?
  2. #2

    sie leerstehen zu lassen, empfand eine Studentin aus Mainz als sinnlos

    die Leute vor Ort sind auch nicht auf den Kopf gefallen, aber eine deutsche hatte jetzt eine tolle Idee.
    es hat seinen Grund, warum niemand in den Dingern wohnt.
    Die Backpacker können einem jetzt schon leid tun. Sie werden nach der ersten Nacht wegen Depressionen in ein anderes "Hostel" umziehen.
  3. #3

    Wieso steht das was von "beispielloser Paranoia"? Der Autor sollte vielleicht mal detailliert über die Kuba-Krise, Waffenentwicklungen, den Kalten Krieg allgemein, dem gewaltsamen Ende des "Prager Frühling" oder z.B. mit den Suchworten "Pluto Marschflugkörper" bei Wiki nach dem Weltuntergangsbomber recherchieren, von den üblichen ethnischen Säuberungen, die immer mal auf dem Balkan vorkommen, ganz abgesehen.

    Dass die Albanier auf eine Dreiviertelmillion bester Kartoffelkeller, die sie teuer bezahlt haben, verzichten könnten, ist klar. Aber es war wohl für alle anderen Mächte dadurch jahrzehntelang zu teuer, diesen rückständigen Winz-Staat einfach einzukassieren.
  4. #4

    Genauer gesagt hatte eine Albanerin, die an der FH Mainz studierte die Idee. Fraglich, ob eine Deutsche da ohne persönlichen Bezug einen derartigen Eifer entwickelt hätte.
    Depressionen werden sicher nicht auftreten, da die Reisenden ja nicht komplette Tage im Bunker verbringen sollen. Er dient in erster Linie als Schlafstätte. ;-)

    Zitat von zephyros Beitrag anzeigen
    die Leute vor Ort sind auch nicht auf den Kopf gefallen, aber eine deutsche hatte jetzt eine tolle Idee.
    es hat seinen Grund, warum niemand in den Dingern wohnt.
    Die Backpacker können einem jetzt schon leid tun. Sie werden nach der ersten Nacht wegen Depressionen in ein anderes "Hostel" umziehen.
  5. #5

    Ich glaube nicht.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Hunderttausende Bunker verschandeln die Natur in Albanien - sie leerstehen zu lassen, empfand eine Studentin aus Mainz als sinnlos. Ein deutsch-albanisches Forschungsteam baut nun einen der Betoniglus in ein Hostel um, als Beispiel für nachhaltigen Tourismus.

    Hostelprojekt in Albanien: Studenten bauen Bunker zur Unterkunft um - SPIEGEL ONLINE
    dass es Toursiten nach Albanien zieht. Da gibt es schoenere Orte gleich nebenan. Und dann in diesen Bunkern uebernachten. Naja, ich wuensche den Initiatoren was.
  6. #6

    Albanien: Ein Bett im Bunker

    Was mich an diesem Projekt interessiert, ob solche Ideen von der Bundesrepublik gefoerdert werden, und wenn ja, mit wie viel.Ich kann mir nicht vorstellen das vor eine Bedarfsanalyse gemacht wurde.Und wenn ja, von wem?Steuergelder kann man auch anders verschleudern.
  7. #7

    Projekt abgebrochen...

    Eventuell wird es den oder die, eine oder andere interessieren, dass das Projekt nicht zum Abschluss gekommen ist. Warum ist mir bisher noch nicht klar, auf der Seite ist lediglich die Info zu finden, dass man gehen musste. Schade, dass der ARD-Korrespondent, der das Thema anstieß, aber auch der Spiegel, hier nicht weiter dran geblieben sind. Ein Thema anzustoßen und aufzublasen, aber nicht weiter zu verfolgen, hat für mich nur bedingt etwas mit Qualitäts-Journalismus zu tun...es wäre schön, wenn das Denken und Berichten etwas längefristig ausgerichtet wäre. Gerade in dieser Sache ist es doch interessant, einmal zu überprüfen, wie gut das Projekt angelaufen ist, bzw. in diesem Fall, warum nicht.


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