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Horror-Crash in Las Vegas: Rennfahrer Wheldon starb an Kopfverletzungen

Nach der Tragödie gibt es nun die Diagnose: Dan Wheldon erlag in Las Vegas seinen Kopfverletzungen. Der Rennfahrer war bei der Indy-300-Serie in einen Massencrash von insgesamt 15 Wagen verwickelt gewesen. Zwei andere Verunglückte konnten das Krankenhaus wieder verlassen.

http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,792372,00.html
  1. #10

    ja...

    Zitat von wetnoodle Beitrag anzeigen
    Vielleicht führt dieser Unfall endlich dazu, dass diese primitiven Kisten und diese antiquierten Fangzäune endlich im 21. Jahrhundert ankommen, damit nicht alle paar Jahre ein Fahrer für die Crashgeilheit dieser Zuschauer über die Klinge springen muss.
    ... in der Indy Car Szene lacht man sich über die Auslaufzonen der Formel 1 etc. kaputt.. zumindest wird das immer verbreitet. Ob die Fahrer das auch so sehen steht auf einem anderen Blatt. Fakt ist: Der Unfall wurde sehr dadurch begünstigt dass da eine starre Mauer ist, der Unfall nahm seinen Lauf als ein Auto ein anderes knapp am Heck berührte und der sich zur Seite drehte. In der Formel 1 hätten die Fahrer a) auch nach rechts ausweichen können, wo hier ja eine Mauer war und b) in der Formel 1 hätte sich das Auto gleich ins Kiesbett rausdrehen können und wäre nich als Hindernis auf der Strecke geblieben, wie übrigens all die anderen Autos auch in die die nachfolgenden Autos knallten.
  2. #11

    Tradition

    Zitat von metbaer Beitrag anzeigen
    Indycar wird sich fragen müssen, ob sie weiter die Ovale beibehalten wollen oder nicht doch Vollzeit auf die 'normalen' Rennstrecken wechseln - der Trend der Serie, auf solche Kurse zu wechseln, zeichnet sich ja ohnehin schon länger ab.
    Die Ovale sind die normalen Rennstrecken der Indycars, wie der Name schon sagt. Der Trend geht auch dahin, noch mehr auf Ovalen zu fahren. Bei der ehemaligen ChampCar Serie mag das noch anders gewesen sein, aber die IRL fuhr schon immer fast nur Ovalrennen.

    In den USA wird auch keiner auf die Idee kommen, nicht mehr auf Ovalen zu fahren, das scheint mir ein sehr europäischer Gedanke zu sein, zumeist geäussert von Personen, die sich nicht im amerikanischen Rennsport auskennen.

    Warum jetzt alle auf den Fangzäunen rumhacken ist noch merkwürdiger. Grundsätzlich haben diese auch in Las Vegas sehr gut funktioniert, wie schon viele Male zuvor. Es ist ja nicht nur das Auto von Wheldon in den Fangzaun geschleudert worden, sondern fast identisch das von Will Power. Alle anderen Beteiligten sind fast ohne Blessuren davongekommen, was enorm viel über die Sicherheit der Autos, als auch des Streckendesigns aussagt.

    Man mag mich korrigieren, aber ich kann mich an keinen tödlichen Unfall erinnern, der durch die Fangzäune geschehen wäre.

    Insofern hat Mario Andretti wohl recht, wenn er von einem Freak Accident spricht. Leider wird es immer mal wieder dazu kommen im Rennsport, auch in der Formel 1 werden wir davor nicht verschont bleiben. Als Motorsportfan wird man damit leben müssen und zum Glück bleiben wir meistens von so schrecklichen Bildern, wie die aus Las Vegas, verschont.
  3. #12

    Fakten

    Zitat von derlabbecker Beitrag anzeigen
    Fakt ist: Der Unfall wurde sehr dadurch begünstigt dass da eine starre Mauer ist, der Unfall nahm seinen Lauf als ein Auto ein anderes knapp am Heck berührte und der sich zur Seite drehte. In der Formel 1 hätten die Fahrer a) auch nach rechts ausweichen können, wo hier ja eine Mauer war und b) in der Formel 1 hätte sich das Auto gleich ins Kiesbett rausdrehen können und wäre nich als Hindernis auf der Strecke geblieben, wie übrigens all die anderen Autos auch in die die nachfolgenden Autos knallten.
    Nein, die Mauer hatte keine Einfluss auf den Unfall. Auch auf die Folgen nicht. Die Mauer ist auch nicht starr, sondern ein sogenannter Safer-Barrier.
    Nein, auch in der Formel 1 kann ein Fahrer bei über 300km/h nicht in Sekundenbruchteilen ausweichen. Solche Geschwindigkeiten werden in der Formel 1 nur auf den langen Geraden erzielt auf denen sich meistens die Boxenmauer befindet. Wäre so ein Unfall auf der langen Geraden in Korea besser ausgegangen, wo die Mauern auch direkt rechts und links der Strecke stehen?

    Als Beispiel der Startcrash in Spa 1998, oder Villeneuves Flugeinlage in Melbourne 2001.








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