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Honorarstreit: Ärztepräsident wirft Kassen Machtmissbrauch vor

DPAÄrztevertreter nutzen die hohen Reserven der Krankenkassen als Steilvorlage im Honorarstreit. Der Kassenverband GKV übe verantwortungslos seine Macht aus, schimpfte Ärztepräsident Montgomery. Es werde immer mehr Geld gehortet, anstatt es für die Versorgung der Patienten auszugeben.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...854432,00.html
  1. #1

    Montgomery Burns

    sagt "Wie sonst könnte man erklären, dass die Kassenfunktionäre, die ja allesamt nicht schlecht verdienen, immer mehr Geld horten, statt es für die Versorgung der Patienten zu verwenden oder den Beitragszahlern zurückzuerstatten"

    und meint mit zurückerstatten wohl eher vertrauensvoll und bedingungslos den Ärzten hinterher werfen.

    Von Praxisschließungen wollen die Ärzte netterweise erstmal absehen...Da geh ich mit und würde gerne sehen.

    Was bringt den Arzt um sein Brot?
    Nur die Gesundheit und der Tod
  2. #2

    Wer hier versucht seine Macht auszunutzen wäre da noch die Frage. Die KBV ist selbst zu einem guten Teil für die Verteilung der Gelder von den Krankenkassen unter den Ärzten verantwortlich, da sollten Sie sich erstmal an die eigene Nase fassen. Ich finde es nicht schlecht, wenn die Krankenkassen in der momentan gut laufenden Situation Rücklagen bilden in weiser Voraussicht, dass es so nicht bleiben wird. Erst wenn sich längerfristige Stabilität abzeichnet, kann man auch über gerningere Beitragssätze und vielleicht auch etwas mehr Luxus für Ärzte nachdenken.
  3. #3

    Woher kommen denn die hohen Ruecklagen?

    Man sollte eher mal fragen,woher die hohen Ruecklagen kommen und wer dafuer gezahlt hat,denn dann kommt man schnell drauf,denn viele Leistungen werden von den Kassen nicht bezahlt.Nun aber den direkten Weg des Geldes zu den notleidenden Aerzten zu waehlen schliesst sich aus.Mal abwarten,wie sich die Zeiten noch entwickeln.
  4. #4

    11%

    sind allerdings genau wie die 0,9% eine Frechheit. Wohl dem der noch Druck auf seine Arbeitgeber ausüben kann. Die große Mehrheit verdient seid Jahren immer weniger zugunsten der Unternehmensgewinne und der Gehälter der oberen 10%
  5. #5

    Zitat von Onkel Uwe Beitrag anzeigen
    Wer hier versucht seine Macht auszunutzen wäre da noch die Frage. Die KBV ist selbst zu einem guten Teil für die Verteilung der Gelder von den Krankenkassen unter den Ärzten verantwortlich, da sollten Sie sich erstmal an die eigene Nase fassen. Ich finde es nicht schlecht, wenn die Krankenkassen in der momentan gut laufenden Situation Rücklagen bilden in weiser Voraussicht, dass es so nicht bleiben wird. Erst wenn sich längerfristige Stabilität abzeichnet, kann man auch über gerningere Beitragssätze und vielleicht auch etwas mehr Luxus für Ärzte nachdenken.
    Lieber Onkel Uwe, eine Diskussion, vielleicht ohne Ausblendung von Sachkenntnis wäre durchaus hilfreich. Ich würde es begrüßen, wenn die große Gruppe der Ärztekritiker sich einmal selber fragen würde, ob sie es als gerrecht erachten würde, wenn sie bis zu 25-30 % der von ihnen geleisteten Arbeit je Quartal nicht vergütet bekommen würde. Das können pro Jahr gerne mal 100 tsnd € nicht gezahlter Umsatz sein. Wenn sie solch eine Vergütung in ihrem Job akzeptieren, so will ich ihnen gerne zugestehen weiterhin auf die Ärzte einzuschlagen, sofern sie dies nicht akzeptieren empfehle ich ihnen sich zunächst kundig zu machen wie die aktuelle Vergütungssystematik funktioniert bervor sie eine undifferenzierte Allgemeinkritik raushauen.

    Gehen wir zudem einfach mal davon aus, dass es immer Menschen auf diesem Planeten geben wird die mehr verdienen als wir selber (ihr Luxusargument). Es lebt sich einfacher wenn wir hier nicht neiden, sondern auch gönnen können. Wollen sie oder ich mehr versuchen wir halt es ihnen gleichzutun. Gelingt es uns nicht liegt die "Schuld" nicht beim erfolgreichen, sondern bei uns selber.
  6. #6

    Ball flach halten

    Montgomery soll den Ball mal ganz schön flach halten!

    Er beschwert sich darüber, dass der Streit aufgeheizt sei? Und bemängelt verantwortungsloses Verhalten gegenüber den Patienten? Er selbst will mit den angedrohten Streikmaßnahmen "gezielt Folterinstrumente gegenüber Patienten einsetzen"! Damit kratzt er nicht nur an der Würde der Patienten, sondern tritt sie mit Füßen! Etwas, was mit dem Berufsethos nicht vereinbar ist - weshalb er eigentlich wegen Verstoß gegen die Berufsordnung vors Schiedsgericht gehört.

    Und wenn er bei der Gelegenheit noch darauf hinweist, wie viel die Kassenfunktionäre verdienen, wäre nur redlich, wenigstens nebenbei zu erwähnen, dass ein Ärztefunktionär im Schnitt deutlich mehr verdient!

    In dieser Angelegenheit bekleckern sich beide Seiten nicht mit Ruhm! Beide Seiten sind es, die völlig außer acht lassen, für wen eigentlich geleistet werden soll und wer die Zeche bezahlt!
  7. #7

    Kommmentatoren

    Also, es dauert mir heute in diesem Formum viel zu lange, bis die Kommentatoren ihren ahnungslosen, neiderfüllten und gekränkten Unsinn verbreiten, mache daher schon mal einen Anfang:
    -man muss immer warten beim Arzt, totale Schweinerei
    -bei uns in der Nähe, da wohnt ein Arzt, der hat einen Audi, so schlecht kannn es den Ärzten wohl garnicht gehen
    -alle auf dieser Welt (besonders Griechen und Harzt IV Empfänger) sind total arm und jetzt wollen diese gemäßteten Ärzteschweine auch noch mehr als nur 0,9 % Honaraerhöhung. Die kriegen den Hals wohl nich voll genug
    -Überhaupt möchte ich mich einfach nur beschweren, dass alle immer alles besser haben als ich, besonders Ärzte.
    Bitte liebe Kommentatoren, mehr Hass, mehr billigen Neid, mehr Unsinn, ich warte
  8. #8

    Null check ?

    Zitat von Onkel Uwe Beitrag anzeigen
    Wer hier versucht seine Macht auszunutzen wäre da noch die Frage. Die KBV ist selbst zu einem guten Teil für die Verteilung der Gelder von den Krankenkassen unter den Ärzten verantwortlich, da sollten Sie sich erstmal an die eigene Nase fassen. Ich finde es nicht schlecht, wenn die Krankenkassen in der momentan gut laufenden Situation Rücklagen bilden in weiser Voraussicht, dass es so nicht bleiben wird. Erst wenn sich längerfristige Stabilität abzeichnet, kann man auch über gerningere Beitragssätze und vielleicht auch etwas mehr Luxus für Ärzte nachdenken.
    Ihnen ist aber hoffentlich schon klar, dass es so etwas wie einen Leistungskatalog im Sozialgesetzbuch gibt. Dort legen nicht die Ärzte fest was wir Versicherten an Leistungen zu bekommen haben. Medizin. Versorgung gesetzl. Versicherter hat wirtschaftlich, ausreichend (Note 4) notwendig und zweckmässig zu sein. Es gibt auch Budgets für Arzneimittelverodnungen etc. etc. Was hat das jetzt mit der Verteilung von Geldern an Leistungserbringern zu tun. Mehr Luxus für Ärzte ..geht doch schon gar nicht mehr. Aber die 650000 Arbeitsplätze der medizin. Fachangestellten...das wäre schon gut wenn man die halten könnte, oder ? Sachverstand kommt nicht von alleine !
  9. #9

    Einnahmekrieg

    Beim Streit um Arzthonorare und die aufgesammelten Milliardenbeträge in der GKV geht es weder um die Patienten noch um die Beitragszahler, welche unser Gesundheitswesen nur per gesetzlichem Zwang finanzieren müssen, aber keinerlei Mitspracherecht besitzen. Es geht einzig und allein darum, wer sich dieses Kapitalpolster sichert: die Ärzte oder die Krankenkassen!


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