dapdDer Streit über die Ärztehonorare eskaliert. Noch in diesem Monat wollen die niedergelassenen Mediziner ihre Praxen zeitweise dichtmachen. Das hat eine Urabstimmung ergeben.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...855570,00.html
Also ich als niedergelassener Arzt wurde von niemandem gefragt ob ich streiken will und ich will es auch nicht. Welche 130.000 Ärzte sind denn das? Meine Patienten können wirklich nichts für die vermurkste Verteilung der Honorare. Ich frag mich nur welche Geräte Psychiater aufstellen könnten um mehr abrechnen zu können.
Da sollen ruhig einige dicht machen...gibt eh zu viele. Ansonsten mein volles Mitgefühl für die im Durchschnitt am besten verdienenden Akademiker...
Kassenärzte haben kein Streikrecht. Der Versorgungsauftrag sieht das nicht vor.
Natürlich haben sie die Hoheit über die Öffenungszeiten, aber diese müssen so gestaltet werden, dass der Versorgungsauftrag nicht gefährdet wird.
Kassenärzte sind keine angestellten Mitarbeiter, sondern Unternehmer, die Verträge abgeschlossen haben.
Es klingt wie die Stimme eines Arztes im Sinne von ARZT - kein BWL-Praxismanager! - und in der Tat - warum haut ihr Eurem Verband nicht endlich die Türen ein - oder gründet eine der Hausärzte- bzw. Allgemeinmediziner - dann würde das Elend endlich mal sichtbar - wobei es ist heute schon zu sehen - nur die Medien sind leider nichts weiter als Propagandablasen, wer zahlt der schreibt.
...ob die "Demonstranten" wieder mit Porsche vorfahren und dann über Hunger klagen...
...oder ob die Herren gleich Studis für'n 10er die Stunde als "Demonstranten" engagieren und dann lieber Golf spielen gehen...
Wer heut zu Tage als selbsständiger Unternehmer mit einem Kleinbetrieb ein Jahresseinkommen weit jenseits der 100.000 Euro anstrebt - und das bitte Garantiert! - hat, mit verlaub, den "Knall" nicht gehört.