Honorarerhöhung zu niedrig: Ärzte drohen mit flächendeckenden Streiks

dapdSie wollen sich mit dem Honorarplus von 270 Millionen Euro nicht zufrieden geben: Die niedergelassenen Ärzte drohen mit flächendeckenden Streiks von Dienstag an. Der Chef des Frauenarztverbandes rät Patientinnen, bei einem Streik direkt ins Krankenhaus gehen - "wir haben dafür keine Zeit".

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...853232,00.html
  1. #1

    nur peinlich

    Viel fällt einem dazu nicht ein. Ich würde ja sagen, streiken lassen und dann die Zulassung entziehen. Angeblich bringen die gesetzlich Versicherten ja sowieso zu wenig Geld... Aber wie sähe es aus, wenn die werten Ärzte auf die GKV-Versicherten verzichten müssten? Ganz ganz schlecht, vermute ich mal. Maßhalten war aber noch nie die Stärke von unseren Ärzten.
  2. #2

    Nix Neues

    Hier im Rhein-Main Gebiet erlebe ich es immer wieder, das man beim Arzt weggeschickt wird. Keine Zeit, gehen sie doch dahin wo sie vorher waren, usw. Ein Ärztestreik würde also nichts ändern. Nicht wenige behandeln einen eh nicht.,
  3. #3

    11% mehr für Ärzte sonst keine Behandlung?

    Zugegeben, ich habe mich nicht wirklich in das Thema eingearbeitet (Lohnentwicklung der letzten Jahre bei Ärzten). Aber inflationsbereinigt verdienen die meisten heute weniger oder genauso viel wie vor 10 Jahren. Ganz spontan habe ich also kein Verständniss für einen Streik der Ärzte.
  4. #4

    Es kommt noch schlimmer

    Meine Frau hat diese Woche einen Brief von ihrer Frauenärztin erhalten, dass diese die kassenärzliche Zulassung ruhen lässt und nur noch privat behandelt. Eine gute Alternative in unseren Gegend - Fehlanzeige. Vielen Dank an die Politik dafür.
  5. #5

    Wass soll denn dieser Satz?

    So warnt Christian Albring, Präsident des Berufsverbandes der Frauenärzte (BvF) in der Zeitung: "Patientinnen, die häufig kontrolliert werden müssen, sollten sich am besten gleich in die stationäre Behandlung begeben, da wir dafür in den kommenden Tagen und Wochen keine Zeit haben werden."

    -> Geht es noch? Keine Zeit? Muss er Geld zählen?
  6. #6

    Ganz einfach

    Man sollte den Ärzten die streiken ganz einfach die kassenärztliche Zulassung entziehen. Die können sich ja mit "ihren" Privatpatienten im normalen wirtschaftsleben bewähren...
  7. #7

    Wie wäre es, wenn die gesetzlichen Kassen streikende Ärzte die Kassenzulassung entziehen, wenn Patienten für ihr Geld nicht behandelt werden? Dann sollen die doch in Zukunft nur privatversicherte Patienten behandeln.
  8. #8

    IG Metall und

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie wollen sich mit dem Honorarplus von 270 Millionen Euro nicht zufrieden geben: Die niedergelassenen Ärzte drohen mit flächendeckenden Streiks von Dienstag an. Der Chef des Frauenarztverbandes rät Patientinnen, bei einem Streik direkt ins Krankenhaus gehen - "wir haben dafür keine Zeit".

    Ärzte fordern höhere Honorare und drohen mit Streiks - SPIEGEL ONLINE
    ÖTV hätten sicher jubelnd einem Abschluss von Minus 5 % zugestimmt, so wie er von den gerade gut im Saft stehenden Kassen vorgeschlagen wurde. Von den gerade ausgehandelten 1600 Euro Brutto p.a. (Durchschnit) kommen also nach Steuern etwa 80 Euro im Monat netto beim Arzt an.
  9. #9

    Diese Erpressung durch die Ärzteschaft

    muss endlich ein Ende haben. Wer streikt, bekommt die Kassenzulassung entzogen. Und schon hat sich der faule Zauber erledigt.

    Was drohen die, Praxen schließen? Ja sollen sie halt! Dann verdienen sie halt gar nichts *schulterzuck*

    11% mehr, nach wie vielen Prozenten in den Vorjahren? Die Ärzte haben wohl nicht den letzten Schuss gehört, oder sonst einen.