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Homosexuelle Paare: Union und FDP streiten über steuerliche Gleichbehandlung
DPAKanzlerin Merkel will die Diskussion zur steuerlichen Gleichstellung homosexueller Paare vertagen. Doch dagegen regt sich Widerstand in der Koalition: Die FDP fordert, nicht auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu warten - eine Entscheidung müsse noch in diesem Jahr fallen.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...852197,00.html
- #1 26.08.2012 21:55 von
Ehegattensplitting
in der heutigen Form abschaffen und Kinder mehr berücksichtigen. Die heutige Form nutzt ohnehin nur Besserverdienenden, welche es nicht unbedingt nötig haben. Der Elektriker mit zwei Kindern, wo die Frau mangels Kindergartenplatz nicht arbeiten kann, hat so wie nichts davon. Jetzt diesen Vorteil auf Besserverdienende Homosexuelle auszuweiten ist geradezu absurd. Es ist nicht verwunderlich, dass ausgerechnet die FDP nach einer schnellen Lösung ruft. Hier gibt es ja ausreichend Abgeordnete, welche von der Lösung profitieren würden. Dieses Mal Lobbyarbeit zum eigenen finanziellen Vorteil. Das ist ein Schlag ins Gesicht für alle Eltern, welche Kinder groß ziehen.
- #2 26.08.2012 22:04 von
- #3 27.08.2012 00:20 von
Familien erster und zweiter Klasse?
Merkel, wie schon so mancher vor ihr, konstruiert einen Scheinwiderspruch zwischen Homosexualität und Familie, der impliziert, daß Homosexuelle keine Kinder haben – was faktisch falsch ist – bzw. daß homosexuelle Paare mit Kindern keine Familie sind – ein Affront. Und die Interviewer lassen es ihr durchgehen, statt nachzuhaken, wie sich Familienförderung damit vereinbaren läßt, daß homosexuelle Paare mit Kindern gegenüber kinderlosen Hetero-Paaren benachteiligt werden.
- #4 27.08.2012 00:55 von
Gezänk um Details des Totalitarismus
- #5 27.08.2012 05:45 von
Gleichstellung
Guten Tag, ich weiss nicht was es da rumzudebbatieren gibt. Die Kanzlerin sollte sich zB mal in anderen Ländern der EU - umsehen:
Hier in den Niederlanden ist dies gar keine Frage - ob Hetro oder Homo - alle werden in allen Dingen gleichbehandelt. Ist ja auch für das Finanzamt einfacher zu handhaben. . . und das alles ist gut so und sollte auch von Frau Merkel akzeptiert werden. - #6 27.08.2012 07:04 von
theoretisch...
...müsste das splitting für alle lebensgemeinschaften eingeführt werden in denen ein partner im falle des falles für seinen arbeitslosen partner aufkommen muss!
das ist nur die logische konsequenz der harz4-regelungen! - #7 27.08.2012 07:22 von
Und nu?
Auch wenn es auf den ersten Blick merkwürdig erscheinen mag: warum sollten Partnerschaften an sich gefördert werden? - es gibt schließlich immer mehr Single-Haushalte. Bedeutet: Wohnungen, Häuser, Einrichtungsgegenstände wie z. B. Küche müssten zwei Mal statt ein Mal gemietet/gekauft werden. Konsequenz: mehr Steuereinnahmen, mehr Arbeitsplätze. Hat der Staat aus wirtschaftlicher Sicht nicht mehr davon?Zitat von Artikel
Im Grundgesetz finde ich in Art. 6 diese Passage: "(1) Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung." Wenn Frau Schröders Aussage umgesetzt werden sollte, müsste dann nicht auch das Grundgesetz geändert werden? Z. B. mit dem Zusatz "eingetragene Lebenspartnerschaften bestehend aus 2 Menschen"?
Und nun die unangenehmste Frage: wer definiert eigentlich eine Partnerschaft aus zwei Menschen? Können es nicht mehr sein? Warum sollte man in einer 3er Beziehung (oder x-beliebig höher) nicht füreinander einstehen? Biologisch ist es äußerst merkwürdig, warum wir an einem monogamen Lebensstil festhalten. - #8 27.08.2012 07:41 von
aha
und inwiefern ist jetzt Frau Merkels Ehe förderungswürdiger als die Lebenspartnerschaft ihres Außenministers?
- #9 27.08.2012 09:16 von
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