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Homophobie im Fußball: Verbannung eines schwulen Spielers empört Frankreich

Er kickte 14 Jahre lang für seinen Club, doch jetzt hat ein französischer Amateur-Verein Yoann Lemaire vom Spielbetrieb ausgeschlossen - weil der Verteidiger homosexuell ist. Der Protest gegen diese Entscheidung ist groß.

http://www.spiegel.de/panorama/gesel...716432,00.html
  1. #1

    Der Fußball ist eine reaktionäre, homophobe Ecke

    Sei es dieser kleine Amateurverein aus Chooze/FR, sei es der Schiedsrichterskandal, sei es der Medienmanager von Ballack; immer wieder wird Homophobie deutlich. Homophobie steht aber auf einer Stufe mit Rassismus und Antisemitismus und zählt zu den primitivsten, seelischen Störungsmustern, die wir kennen (Siehe hierzu auch den Vorkommentar).

    Es wird Zeit für ein rundherum, fröhliches Coming out der schwulen Fußballer, damit diese dumpfen, homophoben Verhaltensweisen begrenzt werden.
  2. #2

    ...

    Kaum zu glauben, dass es heute noch jemanden juckt, mit wem er privat in die Kiste steigt.
  3. #3

    Homophobie im Fußball: Verbannung eines schwulen Spielers empört Frankreich

    was ist ein rundherum fröhliches Homo- coming out??
  4. #4

    also

    in der NM sind doch einige homosexuell, who cares!?

    mir völlig egal, aber ich kann die betroffenen verstehen, nicht schön sich von irgendwelchen deppen im gegnerischen fanblock permanent verunglimpfen zulassen
  5. #5

    (Hetero-) Männer in der Frauendusche!?

    Zitat von faustjucken_tk Beitrag anzeigen
    Kaum zu glauben, dass es heute noch jemanden juckt, mit wem er privat in die Kiste steigt.
    1) Zum Inhalt:

    Wenn ich mit der Person gemeinsam dusche (nach dem Spiel), interessiert es mich schon!!!
    Ich bin ja (ggf.) das Objekt seiner Begierde. :)
    Wer kein Problem damit hat, sollte wenigstens konsequent, also auch für Männer in der "Frauendusche" sein!
    Viel Spaß beim Argumentieren... Ich fänd´s jedenfalls GEIL!

    2) Zum Text:

    MICH (bei Ihnen "Jemand") juckt "heute" schon, mit wem ICH (bei Ihnen "er") privat in die Kiste Steige.
    Deutsche Sprache, schwere Sprache...
  6. #6

    ich auch

    würde mich auch interessieren ..
  7. #7

    ...

    Vor allem die Begründung für den Ausschluß ist mal wieder typisch. Man will ihn vor seinen Teamkollegen "schützen", weil sich diese negativ zu Homosexuellen geäußert haben. Anstatt also diese Leute rauszuschmeißen, wird das Opfer nochmal bestraft.
  8. #8

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Er kickte 14 Jahre lang für seinen Club, doch jetzt hat ein französischer Amateur-Verein Yoann Lemaire vom Spielbetrieb ausgeschlossen - weil der Verteidiger homosexuell ist. Der Protest gegen diese Entscheidung ist groß.

    http://www.spiegel.de/panorama/gesel...716432,00.html
    Wer hat eigentlich den idiotischen Begriff Homophobie im Umlauf gebracht. Mit ist nicht bekannt, dass es eine krankhafte Angst vor Menschen gibt.
  9. #9

    weltbild

    dass fußball die primitivsten instinkte im manne anspricht (und ein unverhältnismäßiger aufwand betrieben wird, um diese einigermaßen zu kanalisieren) ist traurige wahrheit. Rassismus und homophobie gehören da dazu.

    Und dass spitzenfußballer, die seit ihrem 8. oder 9. lebensjahr in kadereinrichtungen nichts anderes in ihrem leben betrieben haben, als auf eine lederpille einzutreten und ihr hinterherzurennen, hat auchdramatische folgen:
    Da blieb die ausbildung von intelligenz und eines aufgeklärten humanistischen weltbildes wohl auf der strecke. (Immer wieder amüsant: Spielerinterviews ;-)

    Der peinlichen aussage, 'man habe den spieler vor seinen mitspielern schützen wollen durch den ausschluss' sieht man die schlechte ausrede 100 km gegen den wind an und spricht ebenfalls bände über das intellektuelle niveau dessen, der sie getätigt hat.

    Schade, dass nur ein amateur-spieler sich outete.
    Eine konzertierte aktion meherer oder aller schwulen profifußballer, sich gemeinsam zu outen, würde wohl selbst deutschlandesh wie fronkraisch in eine schockstarre fallen lassen.

    Doch die mühevoll aufgebaute hetenfassade mit alibi-eheweibchen einzureissen, dürfte einzu großer kraftakt sein, und auf die lukrativen werbeverträge und -millionen, die in der folge dann doch ausblieben (die werbenden finden auch da dann eine ausrede), darauf verzichtet man dann doch auch nicht so leicht.

    daher: es wird sich noch gaaaanz lange nichts tun beim thema schwule und fußball. "Gottseidank" möchte man streckenweise meinen.


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