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Homophobie im Fußball: Verbannung eines schwulen Spielers empört Frankreich

Er kickte 14 Jahre lang für seinen Club, doch jetzt hat ein französischer Amateur-Verein Yoann Lemaire vom Spielbetrieb ausgeschlossen - weil der Verteidiger homosexuell ist. Der Protest gegen diese Entscheidung ist groß.

http://www.spiegel.de/panorama/gesel...716432,00.html
  1. #10

    Undurchführbar

    Zitat von janne2109 Beitrag anzeigen
    was ist ein rundherum fröhliches Homo- coming out??
    Bei der deutschen Damenfußball-Nationalmannschaftund auch bei deren Führungsebene sollen mehr als 50 % inoffiziell lesbisch sein. Geoutet hat sich bislang keine. Wozu auch?

    Jede, die sich outet würde weniger Sponsorengelder bekommen. Also halten alle das Maul und niemand redet darüber. Wozu auch. Keine würde, wenn sie sich outen würde, besseren fußball spielen.

    Es gibt keinen schwulen/lesbischen und keine nichtschwulen/nichtlesbischen Fußball. Es gibt nur guten oder schlechten Fußball.
  2. #11

    Auch in Deutschland gibt es schwule Fußballer

    Es wird immer angenommen, dass es in Deutschland keine schwulen Fußballer gibt. Zwar gibt es keine Profis, die sich zu ihrer Homosexualität bekannt haben, jedoch gibt es ehemalige Profis, die sich nach ihrer Karriere outen. So zum Beispiel Marcus Uban, der hier aus seiner Sicht Homosexaulität im Fußball kommentiert.
  3. #12

    Ganz klar:

    Zitat von janne2109 Beitrag anzeigen
    was ist ein rundherum fröhliches Homo- coming out??
    Das ist die Spielertraube nach dem entscheidenden Tor, bei der sich 6 bis 11 Männer aufeinanderschmeißen und abknutschen.
  4. #13

    "Privates"

    Zitat von kleinzack Beitrag anzeigen
    Bei der deutschen Damenfußball-Nationalmannschaftund auch bei deren Führungsebene sollen mehr als 50 % inoffiziell lesbisch sein. Geoutet hat sich bislang keine. Wozu auch?
    weil kein anderer mensch ein geheimnis daraus macht, wenn er einen partner/eine partnerin hat, und weil es für jeden anderen selbstverständlich ist, über privates auch hin und wieder mal in der öffentlichkeit zu reden. nur bei lesben und schwulen beharren alle regelmäßig darauf, dass das "privatleben" bitte der geheimhaltung unterliegen möge, da es ja "niemanden interessiere". wenn das so stimmen würde - weshalb tauchen dann die "spielerfrauen" der prominenten fußballer dauernd in sämtlichen medien auf?

    das angebliche "nichtinteresse" ist meistens nur eine schlecht verborgene abwehrhaltung - die meisten, die so reden, möchten mit schwulen und lesben einfach nicht "belästigt" werden und wünschen sich die zeiten zurück, als sich kaum jemand zum coming-out traute.

    diese zeiten werden aber nicht wiederkehren. einfach schon mal langsam dran gewöhnen...
  5. #14

    .

    Zitat von faustjucken_tk Beitrag anzeigen
    Kaum zu glauben, dass es heute noch jemanden juckt, mit wem er privat in die Kiste steigt.
    Naja. Es scheint so, als wäre das eigene Leben für viele Menschen zu langweilig und alles was in Deutschland auch nur leicht von "der Norm" abweicht wird sofort kritisch beäugt.

    Ich hätte als Teamkamerad keine Probleme, mit einem schwulen Mann duschen zu gehen. Es müsste nur vorher klar sein, dass eventuelle Anmachen nicht drin wären wobei sich der Hetero-Mann mit seiner Ausstrahlung auf schwule Männer oft überschätzt. Die wissen anscheinend untereinander genau bescheid, wer schwul ist und wer nicht.
  6. #15

    Traurige Wahrheit...

    Ich finde es ziemlich traurig, dass Homosexualität in unserem Land und bei unseren Nachbarn immer noch so ein großes Thema ist. Ich dachte eigentlich, ich würde in einer aufgeklärten und offenen Gesellschaft leben. Allerdings kann ich gut verstehen, dass kein Profifussballer Lust auf eine derartige Diskussion nach einem Coming-out hat und sich lieber hinter einer Fassade versteckt (hinter der ich allerdings nicht leben möchte).

    Vielleicht ein guter Zeitpunkt für die vielen Fußballfans, endlich Toleranz zu demonstrieren - im Gegensatz zu Vereinsmanagern und Funktionären, die scheinbar nicht mit billigen Ausreden für ihr Verhalten geizen. Schließlich sollte einem echten Fan egal sein, woher ein Spieler kommt, an welchen Gott er glaubt oder ob er einen anderen Mann liebt.

    Und ich als Frau könnte mich endlich mal auf sexy Spieler-Ehemänner auf den Rängen freuen, anstatt auf vollig überbewertete Spielerfrauen, die bei den Übertragungen ohnehin viel zu oft eingeblendet werden.
  7. #16

    ++

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Er kickte 14 Jahre lang für seinen Club, doch jetzt hat ein französischer Amateur-Verein Yoann Lemaire vom Spielbetrieb ausgeschlossen - weil der Verteidiger homosexuell ist. Der Protest gegen diese Entscheidung ist groß.

    http://www.spiegel.de/panorama/gesel...716432,00.html
    Es hat mich noch nie interessiert, welche sexuellen Vorlieben einzelne Sportler haben. Ein Ausschluss vom Sport ist lächerlich und sollte juristisch geahndet werden!!








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