Homo-Eltern in den Niederlanden: Papa und Papa sollen ins Schulbuch

Wenn niederländische Schüler ihre Bücher aufschlagen, sollen ihnen bald schwule und lesbische Elternpaare begegnen. Ein Schulbuch-Verlag kündigte an, Homo-Ehen ebenso selbstverständlich zu thematisieren wie die Traditionsfamilie. Schon formiert sich Widerstand.

http://www.spiegel.de/schulspiegel/w...711049,00.html
  1. #1

    War ja wieder mal klar..

    dass die Herren Religionsfanatiker gegen Toleranz Sturm laufen..
    finde das Ganze eine prima sache, und wäre sehr dafür, dass ähnliches auch hier gemacht wird.
  2. #2

    Genug

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wenn niederländische Schüler ihre Bücher aufschlagen, sollen ihnen bald schwule und lesbische Elternpaare begegnen. Ein Schulbuch-Verlag kündigte an, Homo-Ehen ebenso selbstverständlich zu thematisieren wie die Traditionsfamilie. Schon formiert sich Widerstand.

    http://www.spiegel.de/schulspiegel/w...711049,00.html
    Irgendwann ist aber auch mal genug. Was soll das alles? Sollen die zu Hause machen was sie wollen, das geht mich nichts an. Aber warum soll meinen Kindern vermittelt werden, dass dieser Lebensstil "normal" und ggf. nachzueifern ist? Da kommt so langsam der Punkt wo ich sage: Stop, bis hierher und nicht weiter.
  3. #3

    Tolle Show

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wenn niederländische Schüler ihre Bücher aufschlagen, sollen ihnen bald schwule und lesbische Elternpaare begegnen. Ein Schulbuch-Verlag kündigte an, Homo-Ehen ebenso selbstverständlich zu thematisieren wie die Traditionsfamilie. Schon formiert sich Widerstand.

    http://www.spiegel.de/schulspiegel/w...711049,00.html
    Tolle Idee! Denn die Kinder (alle) wird brennend interessieren, wie Papa/Papa oder Mama/Mama es eigentlich miteinander treiben, wo doch von Natur aus eher Papa/Mama zueinander passen, wie der Schlüssel ins Schlüsselloch. Werde mir sofort ein Exemplar dieses Buches reservieren.
  4. #4

    Kinder und Jungjugendliche

    Kinder haben kein problem mit schwulen und lesben. Dass menschen einander lieb haben ist für sie völlig selbstverständlich, und dabei spielt das geschlecht der partner absolut keine rolle.
    Das problem ist, dass sie mit der homophobie der erwachsenen, ihrer eltern, religionsführern, sowie der subtilen schwulendiskriminierung und xenophobie der gesellschaft gerade in ihrer adoleszenz indoktriniert werden.

    wenn später dann, im jugendlichen -alter, in der der junge mensch sich seiner selbst sowieso schon nicht sicher ist, es aber in unserer ellenbogengesellschaft wichtig wird, "cool" und stark zu sein oder wenigstens so zu wirken, verstärken sich die falschen bilder vom weichlichen, schwächlichen, feminisierten schwulen. In der clicque wächst der gruppendruck und die gegenseitige "erziehung" der dann schon längst verinnerlichten hassbilder.
    I.m.h.o.:
    Kinder sind die falschen adressaten einer solchen schulbuch-aktion.
    Die haben diese probleme noch nicht.
    Das fängt erst bei den Jungjugendlichen an, dort muss man ansetzen.
  5. #5

    nana..

    Zitat von ulflom Beitrag anzeigen
    Irgendwann ist aber auch mal genug. Was soll das alles? Sollen die zu Hause machen was sie wollen, das geht mich nichts an. Aber warum soll meinen Kindern vermittelt werden, dass dieser Lebensstil "normal" und ggf. nachzueifern ist? Da kommt so langsam der Punkt wo ich sage: Stop, bis hierher und nicht weiter.
    Weil dieser Lebensstil normal ist. Er ist ebenso Normalität wie allein erziehende Elternteile, Patchwork-Familien, etc. Und die Schulbücher sollten die Realität abbilden, und nicht eine 50er Jahre Traumidylle, die manche sich vielleicht als Realität wünschen mögen ;)

    Abgesehen davon werden ja nicht nur Homo-Paare gezeigt, sie werden einfach hier und da eingestreut - zwischen den ganzen Hetero-Eltern. Das nimmt ihrem Kind, sollte es schwul / lesbisch sein, die Angst davor, nicht den gesellschaftlichen Idealen zu entsprechen. Und wenn es hetero ist, werden das auch ein paar schwule / lesbische Pärchen im Schulbuch nicht ändern.
  6. #6

    ...

    für die gesunde entwicklung eines kindes
    ist es unabdingbar, dass es eine mutter und einen vater hat.

    2 väter oder 2 mütter sind nicht das, was die natur aus
    gutem grund vorgesehen hat.

    der mensch entfremdet sich von sich selbst.
  7. #7

    Nichts gegen Homosexuelle

    Nichts gegen Homosexuelle. Von mir aus kann jeder leben wie er will. Das Problem ist, ob es für ein Kind wirklich einerlei in der Entwicklung ist, ob es Mama und Papa hat oder Papa und Papa oder Mama und Mama. Das wage ich zu bezweifeln. In sofern muss dieser Lebensstil auch nicht unbedingt in ein Schulbuch.

    Vielleicht so: "Bevor Fatima ihre Elter verloren hatte, lebte sie auf eine Müllhalde in Kairo. Nun lebt sie bei Lars und Lucas. Natürlich vermisst Fatima ihre Mama sehr und natürlich hätte sie auch hier in Holland gerne wieder eine Mama. Aber Lars und Lucas lieben sie sehr und bei ihnen zu wohnen ist auch viel schöner als zu Hause auf der Müllhalde. Genau genommen sind Lars und Lucas auch nicht zwei gleiche Papas. Lars kocht gerne und putzt auch viel, genau wie eine Mama. Lucas dagegen ist viel weg, weil er viel zu arbeiten hat."

    Es gibt doch für alles eine Lösung. Man braucht nur etwas Fantasie und die Welt ist wieder in Ordnung. Oder doch nicht? Ich fürchte als politisch korrekter Schulbuchautor eigne ich mich ganz schlecht. Dabei habe ich es so gut gemeint :-)
  8. #8

    Die Holländer müssen mal wieder

    päpstlicher sein als der Papst :)

    Sie machen sich damit lächerlich - es sei denn,
    daß es in ihrer Absicht läge, der Überbevölkerung
    des recht kleinen Landes auf ganz eigene Weise Herr zu werden.

    Wirkungsvoller wäre hier vielleicht gleich das Verbot heterosexueller Ehen.

    Oder warum nicht die Abschaffung der Ehe an sich ?
    Frage mich schon, wann die Ersten beginnen,
    danach zu schreien.

    Vielleicht tut´s ja der Papst...
  9. #9

    Beleidigung

    Zitat von neuroheaven Beitrag anzeigen
    für die gesunde entwicklung eines kindes ist es unabdingbar, dass es eine mutter und einen vater hat.
    Und genau das ist falsch. Diese Annahme ist religiös bedingt, wissenschaftlich aber nicht haltbar.

    Obendrein ist es eine diskriminierende Beleidigung nicht nur für Kinder gleichgeschlechtlicher Paar, sondern auf von Alleinerziehenden.