Forum


 

Holz statt Blech: Forscher schnitzen am Auto der Zukunft

Fritz BeckerFrüher wurden Autos oft aus Holz gebaut. Werden sie es bald wieder? Der Werkstoff ist umweltschonend, billig und vor allem leicht - Forscher suchen deswegen jetzt nach dem perfekten Einsatzgebiet für Holz im Automobilbau. Den idealen Baum haben sie schon gefunden.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...838912,00.html
  1. #40

    Zitat von Baader Beitrag anzeigen
    Holz ist nunmal ein NACHWACHSENDER Rohstoff, und in Deutschland wird seit Jahrhunderten nachhaltige Forstwirtschaft betrieben (genau, sonst gäbe es die Wälder schon lange nicht mehr)

    Wie ja bereits erwähnt wurde Holz erfolgreich im Automobil- und Flugzeugbau eingesetzt, Häuser werden seit Jahrhunderten in Teilen aus Holz gefertigt, warum also nicht auch Teile von Autos mit einer projektierten Lebensdauer von vllt 20-25 Jahren?
    weil man eben nicht mal den rohstoff nachwachsen lassen kann, von heute auf morgen. übermorgen wäre das sicherlich eine idee. wenn man heute bäumchen pflanzt. und dabei nicht massig wasser verschwendet, sondern es dem regen überlässt. aber das zitat im artikel ist erschreckend: 'wälder gibt es vor der tür'.

    die eigentlich frage (antwort auf ihre frage mit dem woher-den-stahl-nehmen) ist jedoch: warum überhaupt so viele autos für jederman. wäre ein ausgeklügeltes, massenfreundliches, öffentliches netz (stadt/land/kontinent) nicht besser?
  2. #41

    Nicht Buche, sondern Esche. Siehe MORGAN

    Zitat von franneck Beitrag anzeigen
    Holzfasern werden in naturfaserverstärkten Kunststoffen bereits eingesetzt. Darüber hinaus könnte ich mir vielleicht noch den Einsatz als Einlage in einem Sandwich-Verbund vorstellen. Mehr wüsste ich mit Holz jetzt erstmal nicht anzufangen.
    Auszug aus dem Manufactum-Katalog:
    "Morgan 4/4 Sport 1600. Automobil in Reinform

    Als Harry Frederick Stanley Morgan 1909 in den englischen Midlands seine Firma gründete, steckte das Automobil noch in den Kinderschuhen. Viele konstruktive Elemente wurden damals direkt aus dem Kutschwagenbau übernommen – wie der hölzerne Rahmen für die Karosserie, in deren Namen (frz. carosse = Kutsche) sich dies bis heute widerspiegelt. Ein Konstruktionsverfahren, das die seit 1999 vom Enkel des Gründers geführte Morgan Motor Company als einziger Automobilhersteller weltweit beharrlich und unbeirrbar fortführt; mit Rahmen aus Eschenholz, das von vorzüglicher Härte und gleichzeitig elastisch ist, wodurch es sämtlichen Strapazen des automobilen Alltags zu trotzen vermag."
  3. #42

    Zitat von Tiananmen Beitrag anzeigen
    Württemberg seit je führend. Die Holzscheibenräder unterschiedlicher Konstruktion aus den voralpinen Feuchtgebieten beweisen, dass Holzfahrzeugbau in unserem Land eine Tradition hat, die Jahrtausende zurückreicht. Also würde ich mir da auch keine Sorgen machen.

    Zumindest mit den damals (und bis an die Grenze des letzten Jahrhunderts) üblichen Antriebsaggregaten. Damit dürfte auch der jüngste grün/rote Vorschlag, die Höchstgewchwindigkeit in Städten auf 30 zu begrenzen unproblematisch sein. Um die 30 zu erreichen müßten die Ochsen sauber getuned werden ;-)
    ....lustiger Beitrag - zugegeben.

    Allerdings war mein Beispiel des Holzrades nur ein Beispiel DAFÜR, wie der Werkstoff Holz unter geeigneter Verarbeitung mit entsprechendem KnowHow durchaus in der Lage ist, entsprechende Aufgaben zu erledigen - keine Anregung DAFÜR, ausgerechnet Räder aus Holz zu bauen.

    Was unter anderem auch unzählige Ingenieursbauten aus Holz zeigen. Kein Statiker käme auf die Idee - wie hier geäußert- , zu sagen, Holz ist mal tragfähig, mal nicht. Da gibts Berechnungen, Erfahrungswerte - und im Bereich den Platten- und Verbundwerkstoffe durchaus auf den Millimeter bezogen zutreffende Lastannahmen.

    Im übrigen kreisen da oben am Himmel noch unzählige Flieger aus Holz - die Schweiz hatte sogar noch m. w. bis in die 80er nen Düsenjäger aus Sperrholz (deHavilland - Vampyre o.ä.). Und jede Gitarre und Geige legt ein Beispiel einer extremen Belastung im Vergleich zur Dicke des Materials ab.
  4. #43

    Nichts neues

    Da fällt mir der Beruf des Wagners ein. Ich habe als Jugendlicher einem Wagner, dessen Name ich noch einnere, zugesehen bei der Reparatur der hölzernen A-Säule eines DKW.


TOP



TOP