Hollandes Sparprogramm: Präsident Rotstift

AFPEs ist das Ende der Illusionen für die Franzosen: Staatschef Hollande bereitet ein drakonisches Sparprogramm vor, um Brüssels Haushaltsvorgaben zu erfüllen. Hilfe von Kanzlerin Merkel kann der Sozialist dabei nicht erwarten.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...841019,00.html
  1. #30

    Die Personalkosten - Pensionen inklusive - machen 30 Prozent der Staatsausgaben aus.

    Von den laufenden Ausgaben (Gebäudeerhalt, Telefon, Fahrzeuge), die sich immer noch auf satte 12 Prozent des Budgets summieren,
    bin ich der einzige, der bei diesen Zahlen ein bisschen Baff ist?!

    Weiß jemand, wie hoch diese Zahlen bei Deutschland sind?
  2. #31

    Realität

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es ist das Ende der Illusionen für die Franzosen: Staatschef Hollande bereitet ein drakonisches Sparprogramm vor, um Brüssels Haushaltsvorgaben zu erfüllen. Hilfe von Kanzlerin Merkel kann der Sozialist dabei nicht erwarten.

    Frankreich: Hollande bereitet ein drakonisches Sparprogramm vor - SPIEGEL ONLINE
    Entgegen der Häme, die Hr. Hollande hier im Forum entgegenschlagen, bin ich positiv überrascht. Er scheint ja tatsächlich überraschend schnell in der Realität angekommen zu sein.

    Wenn er tatsächlich vorhat den Beitrag seines Landes für den ESM zu leisten, wird er dafür aber noch einen Extra-Katalog an Grausamkeiten auflegen müssen, Frankreich muss für den ESM ja schliesslich auch ordentlich liefern. Und nicht vergessen, im Gegensatz zu den bisherigen Bürgschaften fliesst hier tatsächlich sofort Geld für die Einlage.

    Das gibt mir ein ganz kleines bisschen Hoffnung zurück, dass der ESM nicht ganz so grausam wird wie befürchtet, einfach nur beliebig den Rahmen zu erhöhen wird dann nicht mehr so einfach werden, weil ja auch F liefern müsste.

    Was natürlich nicht heissen soll, dass man diesen Wahnsinn nicht besser gleich lassen sollte, ganz im Gegenteil. Mit einem begrenzten Volumen ist der ESM genauso schlagkräftig wie alle bisherigen Versuche.
  3. #32

    Jede Partei versucht auf irgendeine Weise bzw. mit "Wahlversprechen" Wähler für sich zu gewinnen, das steht außer Frage. Doch dass die Franzosen auf Themen wie die Reduzierung des Renteneintrittsalters oder die Einstellung von zig Tausend neuen Schulbeamten hereingefallen sind, ist sehr bewundernswert. Man hat wieder festgestellt, dass die Leute sich eher blenden lassen, anstatt vorausschauend und logisch zu entscheiden.
  4. #33

    Zitat von bernhard_schaefers Beitrag anzeigen
    Für Hollande gibt es nur nch die Möglichkeit, sich bei Gabriel ( SPD ) Rat zu holen!!!
    Das ist überhaupt nicht mehr nötig.
    Holland hat offensichtlich vom ehemaligen BK Schröder bereits Nachhilfeunterricht bekommen, wie man eine konservative Partei rechts überholen kann.
  5. #34

    Rot-Grün ist ein gutes Beispiel für unverantwortliche Wahlversprechen

    Zitat von tmayer Beitrag anzeigen
    RotGrün hat vor Jahren im Bund das Notwendige getan, wovon wir immer noch profitieren. Leider konnten sie die Früchte ihrer Arbeit nicht ernten.
    Ich kann mich noch gut an eines der letzten Interviews von Gerhard Schröder vor der Wahl 1998 erinnern. Darin stellte er alle Wahlversprechen unter Finanzierungsvorbehalt ausser der Rücknahme der Rentenreform der letzten Kohl-Regierung mit ihrem demografischen Fakor! Durch dieses derart unseriöse Versprechen hat er dann die Wahl knapp gewonnen.

    Seine erste Tat danach war dann tatsächlich die Rücknahme dieser Rentenreform. 8 Jahre später und nach Hartz IV stellt er sich dann hin und gibt zu, daß diese Rücknahme ein grosser Fehler gewesen war. Nur daß er deswegen damals die Wahl gewonnen hat vergaß er zu erwähnen!