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Hollandes Schattenkabinett : Rivalen, gute Freunde und die Ex

REUTERSViele fühlen sich berufen, ausgewählt hat der Sozialist bislang noch niemanden: Im Kader von François Hollande, der an diesem Sonntag in der französischen Präsidentschaftswahl gegen Amtsinhaber Nicolas Sarkozy antritt, gibt es schon jetzt Gedränge um die Besetzung von Führungsposten.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...831399,00.html
  1. #1

    Zwei auffällige Punkte

    a) ich finde es schon auffällig, dass der ach so "pöse" Sarkozy wohl mit Jean-Pierre Jouyet einen "Sozialisten" als Fachmann für die Finanzmärkte geholt hat. Und das ist wohl nicht der einzige Fachmann, den sich Sarkozy überparteilich geholt hatte. Seltsam, der "pöse, pöse" Sarko macht sowas, war er womöglich doch daran interessiert Fachleute mit wichtigen Aufgaben zu betreuen, unabhängig von Parteizugehörigkeit.
    b) Hollande wird für die Unterstützung der anderen linken Gruppierungen bezahlen müssen, welche Jobs bietet er also den Kommunisten an? Es wird gemunkelt, dass Bayrou, der Zentrist, der plötzlich sein Herz für die Sozialisten entdeckt hat, damit rechnet dafür zum Premierminister ernannt zu werden. Das wären doch Mal etwas mehr als 30 Silberlinge für den Verrat der eigenen Überzeugungen.
    Ich hoffe nur, dass sich die Franzosen heute bewusst sind was oder wen sie wählen.
  2. #2

    Wenn die Damen und Herren ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Viele fühlen sich berufen, ausgewählt hat der Sozialist bislang noch niemanden: Im Kader von François Hollande, der an diesem Sonntag in der französischen Präsidentschaftswahl gegen Amtsinhaber Nicolas Sarkozy antritt, gibt es schon jetzt Gedränge um die Besetzung von Führungsposten.

    Das Wahlkampfteam von François Hollande - SPIEGEL ONLINE
    ... des Schattenkabinetts nicht klug vorausschauend das Staats-Schuldenproblem auf Sicht in den Griff bekommen, werden Ihnen die internationalen Kapitalanleger über immer höhere Schuldzinsen schon zeigen, wo es langgeht.
    Wir wollen nur hoffen, dass die EZB nicht völlig einknickt und die Finanzierung der ausufernden Staatsschulden in ALLEN Euro-Ländern übernimmt.
    Wenn es in den nächsten Jahren wirklich "klemmt", werden Politiker jede "Schweinerei"=Inflation absegnen!
  3. #3

    Wer drängelt wo ??

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Viele fühlen sich berufen, ausgewählt hat der Sozialist bislang noch niemanden: Im Kader von François Hollande, der an diesem Sonntag in der französischen Präsidentschaftswahl gegen Amtsinhaber Nicolas Sarkozy antritt, gibt es schon jetzt Gedränge um die Besetzung von Führungsposten.

    Das Wahlkampfteam von François Hollande - SPIEGEL ONLINE
    Wo bitte herrscht denn Gedränge ??
    Der Autor hat für jeden Posten einen Kandidaten genannt und nicht mehrere !! Vielleicht mangelt es ja an qualifizierten Kandidaten !?!

    Naja, am Ende ist es wie bei uns:
    Völlig wurscht wer auf welchem Posten sitzt. Hauptsache stromlinienförmig und folgsam.
  4. #4

    naja

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Viele fühlen sich berufen, ausgewählt hat der Sozialist bislang noch niemanden: Im Kader von François Hollande, der an diesem Sonntag in der französischen Präsidentschaftswahl gegen Amtsinhaber Nicolas Sarkozy antritt, gibt es schon jetzt Gedränge um die Besetzung von Führungsposten.

    Das Wahlkampfteam von François Hollande - SPIEGEL ONLINE
    da sind nur 3 die mir gefallen, und zwar die einzigen unter 60.
  5. #5

    Wahlen und was dann ?

    Wahlen in der Euro-Zone! In Frankreich, wie in Griechenland und Italien ich sehe nur Incompetenten in der Liste der Kandidaten! Die gesamte Europäische Union ist in großer Bedrängnis! Keiner hat die richtige Lösung um aus der Krise zu kommen! Es ist unbedingt nötig eine EU-Führung zu schaffen die imstande ist die gesamte Union aus der Krise zu ziehen! Die EU-Kommission und das EU-Parlament haben sich auch unfähig gezeigt! Schlechte Aussichten für die EU !
  6. #6

    Politbürokraten und Ideologen!

    Es sieht nicht gut für Frankreich aus. Dieser stumpfe Glaube an die Macht der Politik ist nicht zu erschüttern. Mit Plattitüden schimpft man gegen die Finanzmärkte und gegen eine "Sparpolitik", die eigentlich bloss eine Senkung der Defizite ist.
    Von Änderungen der fortschrittshemmenden Strukturen fällt bei Hollande kein Wort. Ich höre bisher nur Steuererhöhung und Forderungen an die EZB - sprich Deutschland...
  7. #7

    Respekt vor dem Wähler

    Da verteilt die SpOn-Redaktion also schon die Ministerämter, bevor die Wahl überhaupt gelaufen ist.
    Was, wenn der französische Wähler heute doch Vernunft walten lässt und Sarkozy im Amt bestätigt?

    Außerdem muß der Präsident einen Ministerpräsidenten vorschlagen, der über eine Mehrheit in der Nationalversammlung verfügt - und das ist im Moment die UMP. Einen Sozialisten könnte Hollande also nicht nominieren, da dieser dort keine Mehrheit hätte. Frankreich würde also von einem sozialistischen Präsidenten und einem konservativen Premierminister geführt werden; "Cohabitation" nennt man diesen Zustand (war in der 5. Republik schon häufiger der Fall).
  8. #8

    Gute Leute!

    Es sieht gut fuer Frankreich aus! Hollande hat sehr gute Leute
    zur Auswahl, die die Politik in Frankreich und auch in der EU endlich in eine andere Richtung lenken werden! Weg von den neoliberalen Spardiktat a la Merkozy das nur den
    Banken und Finanzhaien dient, aber den grossen Rest in
    das wirtschaftliche Debakel fuehren!
    Mit Hollande wird eine Politik einziehen, die eben nicht alleine dem Wohl der Finanzindustrie dient, sondern dem Wohle der GROSSEN ALLGEMEINHEIT!!! Und frei nach Wowi:.......und das ist auch gut so!!!!
  9. #9

    Oder aktueller, Trauer wird Angela tragen, wenn die Wahlen heute vorbei sind !








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