Getty ImagesDas französische Verfassungsgericht hat die neue Reichensteuer vorerst gestoppt, doch viele Wohlhabende sind schon weg. Sie fliehen nach Großbritannien oder Belgien - wegen der Finanzpolitik von Präsident Hollande, aber auch wegen der unternehmerfeindlichen Stimmung in Frankreich.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-875101.html
Irgendwelche Manager von geldrumschiebenden Heuschrecken-Konglomeraten als "Unternehmer" zu bezeichnen ist ja fast schon peinlich...
Bill Clinton's bekannter Satz "It's the economy, stupid" hat im sozialitischen Frankreich bislang niemand verstanden. Nur wenn es den Unternehmen gut geht, geht es auch dem Land gut. Mit Eugen Roth möchte man sagen: Hochmut hat, fast über Nacht, Monsieur Hollande zu Fall gebracht!
Frankreich zollt nunmehr auch dem Euro seinen Tribut. Da es selbst ja
nicht mehr abwerten kann, sind Anpassungen der Entgelte notwendig. Hinzu kommen für Frankreich die Belastungen und Risiken, die sich aus der Eurorettung selbst ergeben. Eine Abstufung ist schon erfolgt.
Damit gerät die französische Politik unter einen erheblichen Zugzwang. Reformvorhaben à la allemagne dürften in Frankreich kaum umzusetzen sein. Also wird die französische Regierung versuchen, über die EZB eine andere Geld- und Währungspolitik durchzusetzen.
Zudem plant man in Brüssel schon eine vertiefte europäische Union mit neuen Zusatzfonds für Konjunkturschwankungen und neuen Entwicklungsfonds. Selbst ein kleines EU-Budget ist vorgesehen.
Europäische Union: Tiefe Gräben trennen Deutschland und Frankreich - Europa - Politik - Wirtschaftswoche
Henkel trocken: Frankreich
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Der Mittelweg.
Leider ist Deutschland in Sachen Steuern immer noch zu nett zu den Reichen, aber die Franzosen überspannen wirklich den Bogen.
Wenn wir schon ein Europa werden wollen, dann kann nur ein guter Mittelweg helfen.
Gleiches Steuerrecht für alle Europäer, ansonsten können wir doch einpacken, die, die es sich leisten können, können einfach ihren Wohnsitz in das Land verlegen, das die niedrigsten Steuern erhebt. Der normale Arbeitnehmer ist bei diesen System der Verlierer.
Gleiches Steuerrecht für alle Europäer oder den Laden gleich ganz abwickeln.
Um die Überschrift der Libération verständlich zu machen, sollte der Artikel erwähnen, dass es eine Anspielung auf Sarkozy's berühmtes " Casse-toi, pauv' con" ("Verzieh dich, armer Idiot") gegenüber einem Demonstranten ist, und damit auch eine Beschreibung von Hollandes Politik ist.
Es gibt eine sehr kleine Gruppe, die von dem globalen Geld-/Macht-Zentralisierungssystem profitieren. Diese machen sich auch die Dummheit gieriger Unternehmen und Konzerne zu nutze. Letzten Endes sind es auch nicht die Unternehmen, die die Fäden ziehen, sie sind auch nur Instrumente. Will man wissen, wer die Drahtzieher sind, braucht man nur dem Geld und der Macht zu folgen.
das geht doch nicht, dass man nach Belgien oder sogar England auswandert. Man muss sofort alle Steueroasen trocken legen. Wusste bisher zwar nicht, dass auch Belgien dazugehört, macht aber nichts. Überall in Europa sollen die gleich hohen Steuersätze gelten, diejenigen Länder, die mit dem vielen Geld nichts anzufangen wissen, sinnlos ausgeben oder noch besser, in den Süden pumpen und danke sagen.
Ironie aus